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Labor für Interventionen

Das Labor für Interventionen wurde gemeinsam konzipiert von dem Seminar »Living on the River - Insel Wilhelmsburg« der Klasse Marjetica Potrč und der Seminarreihe Urbane Interventionen im Rahmen des gleichnamigen Forschungsprojekts (Friedrich von Borries, Christian Hiller, Daniel Kerber, Friederike Wegner, Anna-Lena Wenzel).

Freitag, 6. Juli 2012
18 Uhr Eröffnung
19 Uhr Performance: Parasitäre Nebelmaschine

Samstag, 7. Juli 2012
13 - 21 Uhr Ausstellung, Performances, Workshops, Erkundungen, Gespräche
ab 17 Uhr Barbecue

Sonntag, 8. Juli 2012
13 - 21 Uhr Ausstellung, Performances, Workshops, Erkundungen, Gespräche
ab 13 Uhr Nachbarschafts-Dinner

Ort:
Die Schute
Veringkanal hinter der Honigfabrik,
Industriestraße 125, Hamburg-Wilhelmsburg

Beiträge von HFBK-Studierenden

Fabian Berger
Grünanteil geht spazieren
Grüne Inseln? Wildkräuter im Asphaltdschungel? Rosenbeete
zwischen Motorrädern? Karotten im Park? Gehen Sie mit Grünanteil spazieren! Wir teilen Wissen und machen es sichtbar. Entdecken Sie natürliche Nischen in nächster Nähe. Wir zeigen eine andere Karte der Stadt. Pflanzen Sie mit! Das Netzwerk wächst!

Markus Hüppauf
Cargo Bicycle Transport System
This Project adresses the issue of an inadequate infrastructure for the transporting of goods. Using a DIY style and scrap parts, residents can build cargo bicycles in supervised workshops. These low cost bicycles are then incorporated in a free local rental system.

Bernhard Niklaas Karger
Spezialraum
Der spezielle Raum, um den es geht, ist der »Skatebahn« genannte Teil vom neuen Haus der Jugend Kirchdorf-Süd. Die »Skatebahn« ist als solche nur mit großen Einschränkungen zu nutzen, weshalb ich mich mit diesem spezifischen Raum, seinem Inventar, seinen Nutzern und seiner Lage beschäftige.

Till Richter
Wachsende Bänke
Bei den »Wachsenden Bänken« in Kirchdorf geht es darum, zusammen mit Jugendlichen und Kindern einen Aufenthaltsplatz zu bauen, der für sie jederzeit zugänglich ist. Die wachsenden Bänke bestehen aus Weidenruten, die langsam weiter wachsen.

William Schwartz
Bepflanzung Fährstraße: Essen, Reden, und Tun
Sie sind herzlich eingeladen zu einem gemeinsamen Essen und Ideenaustausch mit der Fährstraße und Nachbarn. Nach dem Buffet diskutieren wir über die Möglichkeit, ein System von Hochbeeten anzulegen, gepflanzt und geerntet von der Straße und für die Straße. Wir bitten Sie, ein Gericht und Ideen mitzubringen!

Mai Shirato
Mädchens Raum
(Workshop at the HDJ)
Haus der Jugend located at the heart of Wilhelmsburg is a popular meeting place for youth of the neighborhood. HDJ is an award winning architecture, which does not meet expectations of its users. Girls who frequent the HDJ meet in »Mädchens Raum« (MR) on the 3rd floor. They want to personalize their community space. Workshops organized in MR from February to April 2012 resulted in reimagining and redesigning the space in participatory process. The project resolved on small scale a problem that the building as a whole has hard time with: placemaking.

Mai Shirato
ID Curtain in Wilhelmsburg
ID Curtain is a hand-made cloth made from personal materials gathered from several Wilhelmsburg residents. It is a tool for residents to occasionally revisit their memories, their life in Willhelmsburg and their expectation for the future. Each ID Curtain is installed at a home of a resident, between a curtain and a window, on the borderline between private and public space. In addition, the ID Curtain project is presented in an artist‘s book.

Julia Suwalski
Leben mit Wasser
Über Jahrhunderte haben sich Städte mit Deichen und Wasserregulationssystemen gegen die natürliche Dynamik von Wasser gewehrt. Doch Katastrophen auf der ganzen Welt haben gezeigt, dass technische Lösungen alleine nicht ausreichen. Welche Möglichkeiten hat der Mensch mit Wasser umzugehen? Baut und plant der Mensch gegen das Wasser, oder lebt und baut er mit dem Wasser?

Julia Suwalski & Nuriye Tohermes
WaterpurificationLAB
Ein Archiv für die experimentelle Reinigung des Veringkanals.

Nuriye Tohermes
Schwimmen gehen
»Zinn (mittel-/althochdeutsch zin; vielleicht verwandt mit althochdeutsch zein: »Stab, Stäbchen, Zweig« – in Bezug auf das Auftreten des Hauptzinnerzes Kassiterit (auch Zinnstein genannt) in Form von »Stäbchen«) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Sn (lat. Stannum) und der Ordnungszahl 50. Im Periodensystem steht es in der 5. Periode sowie der 4. Hauptgruppe (Gruppe 14) oder Kohlenstoffgruppe.«
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Zinn

IRIS-A-MAZ & SPACEDEPARTMENT
Das Seilbahndrama, geschrieben von Friedrich von Borries, Daniel
Kerber und Anna-Lena Wenzel, erschienen im urbanspacemag #4
zum Thema Egourbanismus, wird nun als szenische Lesung von Iris Holstein und Matthias Hederer sowie Lisa Buttenberg und Anna Kokalanova auf die Schute gebracht.

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Künstlerin: Iris Hamers "Two pink paintings facing each other"; Foto: Tim Albrecht

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?