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HFBK Online Gallery

Die HFBK Online Gallery schafft einen digitalen Ausstellungsraum in Erweiterung zu den bestehenden Ausstellungsmöglichkeiten in der HFBK Hamburg. In Zukunft können Lehrende und Studierende aber auch externe Kurator*innen die HFBK Online Gallery für eigene Ausstellungsprojekte nutzen. Ziel ist die (inter-)nationale Vernetzung und der Austausch zwischen Künstler*innen, Kurator*innen und Publikum sowie die Schaffung einer weiteren Instanz, mit derer sich die Studierenden über die Grenzen Hamburgs hinaus präsentieren können. Die Website www.online-gallery.hfbk.net/ wurde gezielt für mobile Endgeräte entwickelt und ermöglicht eine intuitive Bewegung durch den digitalen Ausstellungsraum.

Den Auftakt bildet die Ausstellung der Nominierten für den HISCOX Kunstpreis 2019. Dafür wurden ausgewählte Arbeiten in einem aufwendigen 3D-Scanprozess erfasst oder digital modelliert. Sie können dadurch dreidimensional im digitalen Ausstellungsraum erfahren werden. Die Online-Ausstellung fungiert nicht als exaktes Abbild der Ausstellung in der HFBK, sondern als eigenständige Präsentation.

Das zweite virtuelle Ausstellungsprojekt findet im Juli und September 2020 statt: Verena Issel (Gastprofessorin für Kunstpädagogik an der HFBK Hamburg) hat zusammen mit Fabian Hesse (künstlerischer Mitarbeiter in der Werkstatt Digitales/Material) und zahlreichen HFBK-Studierenden eine Ausstellung zum Thema Transparenz konzipiert. Dabei ist der Begriff Transparenz formal und inhaltlich vielschichtig. Gerade opake oder spiegelnde Oberflächen lassen sich nur schwer über 3D-Scans erfassen. Es entstehen oft Fehler, so genannte Glitches, die sowohl das ursprüngliche Objekt als auch die Technologie in Auflösung und Transformation bringen und neue Hybride erzeugen. Die zweiteilige Ausstellung thematisierte intransparente gesellschaftspolitische Prozesse oder den fragwürdigen Wunsch nach dem »transparenten Menschen«. Gleichzeitig bot die Online-Ausstellung in der Corona-Krise für die Studierenden die Möglichkeit, ihre Arbeiten virtuell zu präsentieren.

Seit 15. Juli 2020, Transparencies. Mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Mit Unterstützung von Oliver Leo (Werkstatt Digitales/Material)

Die Online Gallery ist ein Projekt der HFBK Hamburg im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU) und Hamburg Open Science (HOS).

Hier geht's zur Online Gallery.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?