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250 Jahre HFBK

Die HFBK Hamburg feiert ihr Gründungsjubiläum


11.–16. Juli 2017  

Festwoche am Lerchenfeld

Von der Patriotischen Gesellschaft 1767 als Gewerbeschule zur Verbesserung der Zeichenkunst gegründet, feiert die Hochschule für bildende Künste Hamburg in diesem Sommer ihr 250-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass widmen wir uns im Rahmen der Festwoche vom 11. bis 16. Juli 2017 zwei zentralen inhaltlichen Schwerpunkten der HFBK Hamburg: dem internationalen Netzwerk sowie der künstlerisch-wissenschaftlichen Arbeit. Neben unterschiedlichen Symposien, die aktuelle Forschungsthemen reflektieren, stehen die künstlerischen Projekte von Lehrenden und Studierenden im Mittelpunkt. Darüber hinaus präsentieren rund 130 Nachwuchskünstler*innen im Rahmen der diesjährigen Absolventenausstellung ihre Abschlussarbeiten.

Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu schauen, sich inspirieren zu lassen und zu feiern!

Dienstag 11. Juli
11–16.30 Uhr, Lerchenfeld 2, Aula
Individuality/Dividuation: An Epistemological Perspective
Symposium mit Martin Burckhardt, Rey Chow, Thomas Keenan, Gordon Knox
Idee + Konzept: Michaela Ott
Programm

17–22 Uhr, verschiedene Orte
O Superman
Symposium (Teil 1) mit Laurie Anderson, Michael Diers, Hans Ulrich Obrist, Wim Wenders
Idee + Konzept: Michael Diers, Luise Donschen, Wim Wenders
Programm


Mittwoch 12. Juli
11.30–22 Uhr, Lerchenfeld 2, Aula
O Superman
Symposium (Teil 2) mit Barbara Albert, Laurie Anderson, Michael Baute, Monica Bonvicini, Adam Broomberg, Thomas Demand, Peter Geimer, Thomas Heise, Ulrike Pfeiffer, Philipp Ruch, Angela Schanelec, Beat Wyss u.a.
Idee + Konzept: Michael Diers, Luise Donschen, Wim Wenders
Programm

ab 22 Uhr, Lerchenfeld 2, Mensa-Vorraum
1 Night in Paname
Ein Musik- und Performanceprogramm mit Beiträgen von Mikey Boy, Daniel Hopp, Utz Biesemann, Joey Bargeld, Tizian Baldinger, Marija Petrovic, Sophie Schweighart, Ronja Zschoche, Wassili Franco, Sprite Eyez, Cri$py C u.a.
zusammengestellt von Carina Lüschen

Donnerstag 13. Juli
11–13 Uhr, Hamburger Rathaus
Senatsempfang
Empfang im Rathaus mit der 2. Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, Festredner Franz Erhard Walther und Jonathan Meese, künstlerischer Beitrag von Annika Kahrs
(nur mit gesonderter Einladung)

16–18 Uhr, Lerchenfeld 2, HFBK-Galerie
Bibliothek für Gesellschaftsdesign

Vortrag und Diskussion mit Tim Parsons (Professor für Architektur und Design-Objekte, School of the Art Institute of Chicago), Liora Rosin (Künstlerin, Professorin für Industriedesign, Bezalel Academy of Arts and Design, Jerusalem)
Moderation: Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie, HFBK Hamburg)

Die ursprüngliche Überlegung der von Friedrich von Borries initiierten Bibliothek für Gesellschaftsdesign war, den Studierenden nahezulegen, sich während ihres Studiums jeden Monat mit einem Buch auseinanderzusetzen.  bei einer regulären Studienzeit von 5 Jahren entspräche dies 60 Büchern.  Diese Bücherliste soll aber weder zu einer Kanonbildung führen noch zu einem zahlenmäßig begrenzten Verzeichnis, das es nur abzuarbeiten gilt. Deshalb muss und wird es im Rahmen der Bibliothek einen fortwährenden Diskurs über Bücher geben. Auf diese Weise unterliegt der Bestand der Bibliothek einem permanenten Wandlungsprozess. – die Auseinandersetzung mit dem Thema Gesellschaftsdesign soll fortwährend aktualisiert werden und neue Impulse erhalten. Durch den Diskurs über thematisch relevante Bücher konfrontiert die Bibliothek für Gesellschaftsdesign den Bereich des Designs mit seiner gesellschaftlichen Verantwortung und gibt zugleich Anregungen für die Entwicklung neuer Methoden und innovativer Forschungsansätze. Als temporär installierte, mobile Installation wird die Bibliothek an verschiedenen Orten und in unterschiedlichen Kontexten auftauchen.


19 Uhr, Finkenau 42
Art School Alliance @ work
Präsentationen der HFBK mit ihren ASA-Partnern aus Boston, Buenos Aires, Chicago, Hangzhou, Jerusalem, London, Los Angeles, New Haven, New York, Osaka, Paris, San Francisco, Shanghai, Wien
Kochperformance: Kitchen Guerilla
Programm

19 Uhr, Lerchenfeld 2, Aula-Vorhalle
HFBK-Absolventenausstellung
Eröffnung mit Verleihung des Karl H. Ditze-Preises für die beste Abschlussarbeit
Programm


Ausstellung 14.–16. Juli 2017
Ausstellungsorte: Lerchenfeld 2, Wartenau 15, Finkenau 42

Freitag 14. Juli
ab 14 Uhr, Lerchenfeld 2, Aula
Überlebensrate 4% – Aktuelle Frontberichte aus der Kunstakademie
Symposium mit Diedrich Diederichsen, Walter Grasskamp, Annette Tietenberg,
Wolfgang Ullrich, Bettina Uppenkamp
Idee + Konzept: Werner Büttner
Programm

Samstag 15. Juli
ab 11 Uhr, Lerchenfeld 2, Aula
(Mit) Pflanzen kartographieren – Mapping (with) plants
Symposium mit Marie-Luise Angerer, Jimmie Durham, Petra Lange-Berndt, Sara Lindeborg, Pia Rönicke u.a.
Idee + Konzept: Hanne Loreck
Programm

Sonntag 16. Juli
ab 18 Uhr, Comune, Fabrique im Gängeviertel, Valentinskamp 34a, 1. OG
ACO Final Cooking
Gespräch mit Studierenden des Programms Artistic and Cultural Orientation
Projektbeteiligte: Sultan Alawar, Remi Alkhiami, Rabea Alsayed, Frieder Bohaumilitzky, Nurguel Dursun, Valid Ehrar, Paula Erstmann, Filomeno Fusco, Hasan Hamsho, Konstanze Eßmann, Arman Marzak, Ina Römling, Firas Sabbagh, Roshan Shikh Saleh, Summer Sormani und Tilman Walther

Alle Veranstaltungen ohne Anmeldung und bei freiem Eintritt, teilweise in englischer Sprache

Mit freundlicher Unterstützung von:
Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.
Hubertus Wald Stiftung
Karl H. Ditze Stiftung
Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst
Rudolf Augstein Stiftung

Grafik: Sam Kim, Bild im Hintergrund: Sofia Mascate, Foto: Marie-Theres Böhmker

Graduate Show 2021: All Good Things Come to an End

Vom 24. bis 26. September präsentieren die mehr als 150 Bachelor- und Master-Absolvent*innen des Jahrgangs 2020/21 ihre Abschlussarbeiten im Rahmen der Graduate Show in der HFBK Hamburg. Dank der gelockerten Corona-Bestimmungen freuen wir uns auf Publikum und anregende Gespräche über die Kunst.

Foto: Klaus Frahm

Summer Break

Die HFBK Hamburg befindet sich in der vorlesungsfreien Zeit, viele Studierende und Lehrende sind im Sommerurlaub, Kunstinstitutionen haben Sommerpause. Eine gute Gelegenheit zum vielfältigen Nach-Lesen und -Sehen:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?