de en

Graduate Show 2021

Über die Graduate Show

Jedes Jahr - normalerweise im Juli - präsentieren die aktuellen Absolvent*innen der HFBK Hamburg ihre Abschlussarbeiten im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung. Eine externe Fachjury wählt die beste Arbeit aus, die mit dem begehrten Karl H. Ditze-Preis für die beste Abschlussarbeit ausgezeichnet wird. Außerdem werden im Rahmen der Graduate Show 2021 auch das Förderstipendium der Stiftung Stendar-Feuerbaum sowie der HFBK-Filmpreis der Hamburgischen Kulturstiftung vergeben.


Mitglieder der Fachjury sind dieses Jahr:

Adam Budak, Direktor Kestner Gesellschaft

Verena Gräfe-Höft, CEO Junafilm

Philipp Haverkampf, Galerist

Anna Jehle und Juliane Schickedanz, Direktorinnen Kunsthalle Osnabrück

Christian Kobald, Redakteur Spike Art Magazine

Mark Peranson, Programmleiter Berlinale

Merle Radtke, Leiterin Kunsthalle Münster

Angelika Ramlow, Projektleitung Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. und

Deborah Schamoni, Galeristin.


Im Rahmen von Final Cut werden alle Abschlussfilme, die mit Mitteln der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein entstanden sind, in der Aula der HFBK präsentiert.

Graduate Show 2021

24.– 26. September 2021

Freitag 11 – 22 Uhr
Samstag + Sonntag, 11 -20 Uhr
Preisverleihung: 24.09.2021, 19 Uhr

Führungen täglich:

14, 16 und 18 Uhr (dt),
16 Uhr (engl),
16 Uhr (für Kinder ab 6 Jahre)

Programm

Freitag, 24.9.2021


13:00, K36: Kathrin Beckers, „I must be waiting for something”, Screening Super 8 Film

14:00, Folgendes-Raum: Saskia Ackermann, „Wie beziehen wir uns aufeinander?“, alternativer Rundgang, mit weiteren Absolvent*innen

16:00, K36: Kathrin Beckers, "I must be waiting for something”, Screening Super 8 Film

17:00, Raum 43: Heiko Lietz, „GASTGARTEN–GEDANKEN“, Gespräch mit Wiebke Schwarzhans, auch im IG stream @gastgarten

19:00, Eingangshalle: Preisvergaben: Karl H. Ditze Preis, Stipendium der Stiftung Stendar-Feuerbaum und HFBK-Filmpreis, gestiftet von der Hamburgischen Kulturstiftung

20:00, Vorplatz: Tina Henkel, „Fontana della terrazza sul lago, allegro molto“, Performance, mit Liza Beutler

20:00, Raum 126: Anna Regner, “bedtime reverie (snake bites)”, performative reading

21:00, K36: Kathrin Beckers, "I must be waiting for something”, Screening Super 8 Film

Samstag, 25.9.2021:


13:00, Folgendes-Raum: Saskia Ackermann, „Wie wollen wir uns organisieren?“, Workshop

K36: Kathrin Beckers, "I must be waiting for something”, Screening Super 8 Film

15:00, Raum 43: Heiko Lietz, „GASTGARTEN–GEDANKEN“, Gespräch mit Rahel grote Lambers, auch im IG stream @gastgarten

16:00, Folgendes-Raum: Saskia Ackermann, „KANON - Die Experimentelle Klasse“, Lesekreis, mit Anna Unterstab, ANna Tautfest, Joke Janssen, Mona Rizaj

17:00, Raum 213 a/b: Megan Dieudonné, „The Nature of my Computer”, 15 Min., Installation

18:00, Eingangshalle: Kim Dall'Armi, "elastic proximities“, Performance, live sound, video installation; performer: Anngret Schultze, Anica Schmidt, Chris Hausdorf, Geraldine Schabraque, Joana Atemengue Owona, Kattú Newiger Mitxelena; sound: Laetizia Megersa, 3D-Design: Thomas Bohne, costumes: Mel Redmer

19:00, Raum 126: Anna Regner, "bedtime reverie (snake bites)”, performative reading

Sonntag, 26.9.2021


14:00, Folgendes-Raum: Saskia Ackermann, „Wie können wir einander unterstützen?“, Austausch für Studierende

K36: Kathrin Beckers, "I must be waiting for something”, Screening Super 8 Film

15:00, Raum 43: Heiko Lietz, „GASTGARTEN–GEDANKEN“, Gespräch mit Talya Feldmann, auch im IG stream @gastgarten

18:00, Eingangshalle: Kim Dall'Armi, "elastic proximities“, Performance, live sound, video installation; performer: Anngret Schultze, Anica Schmidt, Chris Hausdorf, Geraldine Schabraque, Joana Atemengue Owona, Kattú Newiger Mitxelena; sound: Laetizia Megersa, 3D-Design: Thomas Bohne, costumes: Mel Redmer

19:00, Raum 126: Anna Regner, “bedtime reverie (snake bites)”, performative reading

Hygienekonzept zur Graduate Show

  • Eine Voranmeldung zum Besuch ist nicht notwendig.
  • Bei Anzeichen einer Infektion oder Kontakt zu Erkrankten darf die HFBK nicht betreten werden.
  • Ein Besuch der Ausstellung ist nur möglich, wenn Sie gegen das Corona-Virus geimpft, von Covid 19 genesen oder aktuell negativ getestet sind. Ein entsprechender 3G-Nachweis wird am Haupteingang kontrolliert.
  • Für Ihren Besuch müssen Sie am Haupteingang Ihre Kontaktdaten hinterlegen (Corona-App, Luca-App oder handschriftlich), zusätzlich im Speisesaal der Mensa und in der Aula (Filmprogramm).
  • Tragen Sie bitte im Gebäude einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz und achten Sie auf den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen.
  • Wir bitten um Ihr Verständnis, dass sich nur eine begrenzte Anzahl von 750 Personen gleichzeitig im gesamten Gebäude aufhalten kann.
  • Alkoholische Getränke dürfen während der gesamten Ausstellungsdauer weder angeboten noch konsumiert werden.


Das ausführliche Hygienekonzept der HFBK Hamburg finden Sie hier.

Grafik: Sam Kim, Bild im Hintergrund: Sofia Mascate, Foto: Marie-Theres Böhmker

Graduate Show 2021: All Good Things Come to an End

Vom 24. bis 26. September präsentieren die mehr als 150 Bachelor- und Master-Absolvent*innen des Jahrgangs 2020/21 ihre Abschlussarbeiten im Rahmen der Graduate Show in der HFBK Hamburg. Dank der gelockerten Corona-Bestimmungen freuen wir uns auf Publikum und anregende Gespräche über die Kunst.

Foto: Klaus Frahm

Summer Break

Die HFBK Hamburg befindet sich in der vorlesungsfreien Zeit, viele Studierende und Lehrende sind im Sommerurlaub, Kunstinstitutionen haben Sommerpause. Eine gute Gelegenheit zum vielfältigen Nach-Lesen und -Sehen:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?