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Bewerbung Promotion

Die Hochschule für bildende Künste Hamburg (im Folgenden: HFBK Hamburg) betreut Promotionen, die aus unterschiedlichen Perspektiven Beiträge zur Erforschung der Künste, ihrer Voraussetzungen, Kontexte und Funktionen leisten.

Dazu können beispielsweise Analysen künstlerischer Arbeiten sowie Auseinandersetzungen mit historischen, gesellschaftlichen, medialen und kulturellen Prozessen gehören, die auf künstlerische Diskurse eingewirkt haben oder von ihnen beeinflusst wurden und werden, aber auch Untersuchungen zu kunsttheoretischen oder philosophischen Begriffen, in denen die Künste sich reflektieren und ihr Selbstverständnis thematisieren.

Die HFBK Hamburg ermöglicht und fördert auch Promotionen mit einem hohen künstlerischen Anteil, dessen Verhältnis zur theoretisch-wissenschaftlich zu erbringenden Promotionsleistung expliziert werden muss. Bei einer solchen künstlerisch-wissenschaftlichen Promotion muss der wissenschaftliche Anteil überwiegen.

Wichtige Links:

Zulassungsvoraussetzungen



Die Zulassung zur Promotion setzt den erfolgreichen (mindestens Gesamtnote „gut“) Diplom- oder Masterabschluss einer deutschen Hochschule oder den gleichwertigen Abschluss einer ausländischen Hochschule voraus.

Weitere Voraussetzung ist der Nachweis der Befähigung zu wissenschaftlichem Arbeiten. Diese kann entweder durch wissenschaftliche Studienanteile im bereits absolvierten Studium belegt oder im Promotionsstudium erlangt werden. In letzterem Fall erlegt der Promotionsausschuss der Bewerber*in auf, innerhalb einer bestimmten Frist entsprechende Leistungsnachweise zu erbringen.

Von Bewerber*innen, die ihr Studium an einer ausländischen Hochschule abgeschlossen haben, ist die Gleichwertigkeit des Studienabschlusses gegenüber dem Promotionsausschuss nachzuweisen.

Bewerbung + Termine



Bewerbungen sind ausschließlich zum Sommersemester möglich. Im Bewerbungszeitraum für das Sommersemester 2022 vom 01. bis 30. September 2021, 16 Uhr (Ausschlussfrist) sind folgende Bewerbungsschritte erforderlich:

Schritt 1: Online-Bewerbung

Bitte erstellen Sie sich einen Bewerberaccount in CampusNet. Sowie Sie anschließend eine Bewerbung starten, erhält diese eine Bewerbungsnummer, auf die Sie sich bei eventuellen Nachfragen bitte beziehen.

Schritt 2: Abgabe der Bewerbung

Sofern Sie Ihre Online-Bewerbung abgeschickt haben, erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail, die einen Uploadlink enthält.

Laden Sie Ihre digitale Bewerbungsmappe bis spätestens 30. September 2021, 16 Uhr

  • mit den unten aufgeführten Unterlagen
  • in EINEM PDF-Dokument hoch.
  • Die Dateigröße ist begrenzt auf 30 MB
  • Das Dokument ist wie folgt zu benennen: Bewerbungsnummer, Nachname, Vorname
  • Das Einreichen einer physischen Bewerbungsmappe entfällt.
  • Verspätete, unvollständige und/oder per E-Mail eingegangene Bewerbungen oder nachgereichte Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.


Benötigte Unterlagen:

  1. Zusammenfassung der geplanten Arbeit im Umfang von maximal 15 Zeilen;
  2. ein 10-seitiges Exposé, das die Problemstellung der geplanten Arbeit darlegt; im Falle einer künstlerischen in Verbindung mit einer theoretisch-wissenschaftlichen Arbeit ist zusätzlich das entsprechende Gewichtungsverhältnis der künstlerischen und theoretisch-wissenschaftlichen Anteile zu skizzieren; dem Exposé ist ein Verzeichnis aller benutzten Quellen und Hilfsmittel beizufügen;
  3. Nachweis Hochschulabschluss (Diplom- oder Masterabschluss einer deutschen Hochschule oder den gleichwertigen Abschluss einer ausländischen Hochschule – die Gleichwertigkeit eines ausländischen Studienabschlusses ist nachzuweisen.),
  4. Nachweis der Befähigung zu wissenschaftlichem Arbeiten (Der Nachweis kann entweder durch wissenschaftliche Studienanteile im bereits absolvierten Studium belegt oder im Promotionsstudium erlangt werden. Im letzterem Fall erteilt der Promotionsausschuss Auflagen, innerhalb welcher Frist entsprechende Leistungsnachweise zu erbringen sind.)
  5. einen Lebenslauf,
  6. den schriftlichen Nachweis über ein Beratungsgespräch mit der Bestätigung des Betreuungsinteresses bzw. eine Erklärung mit der/den Betreuungszusagen (Bei einer Promotion, die aus einer theoretisch-wissenschaftlichen Arbeit besteht, können als Erstbetreuer*in allein promovierte Hochschullehrer*innen des Studienschwerpunkts Theorie und Geschichte benannt werden. Als Zweitbetreuer*in ist eine Hochschullehrer*in auszuwählen, die ein theoretisch-wissenschaftliches Fach vertritt. Bei einer Promotion, die aus einer künstlerischen in Verbindung mit einer theoretisch-wissenschaftlichen Arbeit besteht, ist als Erstbetreuer*in in der Regel eine promovierte Hochschullehrer*in des Studienschwerpunkts Theorie und Geschichte zu benennen. Als Zweitbetreuer*in ist eine Hochschullehrer*in auszuwählen, die ein künstlerisches Fach vertritt. In einem begründeten Ausnahmefall kann der Promotionsausschuss als Erstbetreuer*in auch eine Hochschullehrer*in aus einem künstlerischen Fach bestellen. In diesem Fall ist die Zweitbetreuung durch eine promovierte Hochschullehrer*in aus dem Studienschwerpunkt Theorie und Geschichte auszuüben.
  7. ggf. ein Verzeichnis aller bislang in Alleinautorenschaft oder Co- Autorenschaft veröffentlichten Schriften und/oder eine Dokumentation der künstlerischen Arbeiten und Veröffentlichungen;
  8. eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls mit welchem Ergebnis Sie sich bereits andernorts einem Promotionsverfahren unterzogen oder ein solches beantragt haben;
  9. eine Erklärung, dass die geltende Promotionsordnung bekannt ist und Sie die Grundsätze wissenschaftlicher Arbeit an der HFBK Hamburg in der jeweils geltenden Fassung in Zusammenhang mit der an der DFG orientierten Richtlinien zur guten wissenschaftlichen Praxis zur Kenntnis genommen haben.



Einreichungen nach Bewerbungsschluss sind nur auf Anforderung hin möglich.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; Foto: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Wer spricht? Wer malt welches Motiv? Wer wird gezeigt, wer nicht? Identitätspolitische Fragen spielen in der Kunst und damit auch an der HFBK Hamburg eine wichtige Rolle. Das hochschuleigene Lerchenfeld-Magazin beleuchtet in der aktuellen Ausgabe Hochschulstrukturen sowie Studierendeninitiativen, die sich mit Diversität und Identität befassen.

Grafik: Tim Ballaschke

Semesterstart

Nach drei Semestern Hybrid-Lehre unter Pandemiebedingungen steht nun endlich wieder ein Präsenz-Semester bevor. Wir begrüßen alle neuen Studierenden und Lehrenden an der HFBK Hamburg und laden herzlich zur Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 ein, die in diesem Jahr von einem Gastvortrag von ruangrupa begleitet wird.

Grafik: Sam Kim, Bild im Hintergrund: Sofia Mascate, Foto: Marie-Theres Böhmker

Graduate Show 2021: All Good Things Come to an End

Vom 24. bis 26. September präsentierten die mehr als 150 Bachelor- und Master-Absolvent*innen des Jahrgangs 2020/21 ihre Abschlussarbeiten im Rahmen der Graduate Show in der HFBK Hamburg. Wir bedanken uns bei allen Besucher*innen und Beteiligten.

Foto: Klaus Frahm

Summer Break

Die HFBK Hamburg befindet sich in der vorlesungsfreien Zeit, viele Studierende und Lehrende sind im Sommerurlaub, Kunstinstitutionen haben Sommerpause. Eine gute Gelegenheit zum vielfältigen Nach-Lesen und -Sehen:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?