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2018/04/23 Pressemitteilung zum Berenberg-Filmpreis 2018

Mariam Mekiwi hat für ihren Spielfilm ‘abl ma ‘ansa / Before I Forget den Berenberg-Filmpreis der HFBK 2018 in Höhe von 5.000 Euro erhalten. Im Rahmen der Veranstaltung Final Cut wurden im Metropolis Kino Hamburg zum achten Mal in Folge die Abschlussfilme von der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) gezeigt. Um den Preis, der die jungen Filmemacher*innen bei ihren Schritten in die professionelle Zukunft bestärken soll, bewarben sich 25 Master- und Bachelor-Filmprojekte des Jahrgangs 2017/18. Alle sind mit Unterstützung der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein entstanden.

Die Filmemacherin Mariam Mekiwi, geboren 1987 in Alexandria in Ägypten, hat seit 2012 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg studiert. Ihr Master-Abschlussfilm ‘abl ma ‘ansa / Before I Forget (DE/EGY 2018, 31 Min., HD, Farbe) war bereits zur diesjährigen Berlinale eingeladen und lief dort in der Sektion »Forum Expanded«. Die von Mekiwi erzählte Science-Fiction-Geschichte ist angesiedelt in einer Küstenregion, zwischen Land und Meer, über und unter Wasser. El Captain verschwindet, einer seiner Schüler begibt sich auf eine Reise in die Tiefen des Ozeans, um das Internetkabel zu kappen, der Wasserspiegel steigt, eine Amphibienfrau erscheint an der Küste und sucht ihre Mutter, und die Erinnerungen zweier Frauen in einem Krankenhaus verschwimmen ineinander. Sie alle sind Mitglieder der amphibischen Geheimgesellschaft, die der Wissenschaftler Dr. Sharaf versucht zusammenzubringen, um die Welt zu retten.

Zu der externen Preisjury gehörten in diesem Jahr Esther Buss, Jens Geiger und Jules Herrmann. In ihrer Begründung zum prämierten Film heißt es: »Mariam Mekiwi überrascht mit Science Fiction im Wattenmeer. Im Gewand eines B-Movies verhandelt ‘abl ma ‘ansa / Before I Forget mit Leichtigkeit und stilistischem Wagemut Themen wie kollektive Identität, Mythos und Erinnerung, Geheimwissen und amphibische Migration. Mit den handelnden Figuren entwirft die Filmemacherin einen Möglichkeitsraum, der konventionelle Dystopien hinter sich lässt – und das mit Humor und auf Arabisch. Damit erkundet sie auch einen neuen Weg in die Zukunft des Kinos. Darauf freuen wir uns.«

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