de en

Bibliothek

Die Bibliothek der Hochschule für bildende Künste ist eine kombinierte Präsenz- und Ausleihbibliothek. Sie zählt zu den Werkstätten der Hochschule und als solche wird sie als Ort verstanden, der mit seinem Medienbestand den künstlerischen Prozess inspiriert wie katalysiert. Die Bibliothek bietet den Nutzer*innen mit ihren schönen Räumlichkeiten und bequemen Sitzgelegenheiten viel Raum für eine entspannte Lektüre in Katalogen, aktuellen Magazinen und Zeitungen. Zugleich ermöglicht sie den Studierenden, ihre künstlerischen Vorhaben kunsttheoretisch, kunsthistorisch und medienspezifisch zu kontextualisieren und ihre künstlerisch-gestalterische Vorgehensweise kritisch zu reflektieren.

Die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts bildet den Sammlungsschwerpunkt, wobei vorrangig Werkmonografien internationaler Künstler*innen und themenorientierte Ausstellungskataloge gesammelt werden. Im Bereich der Kunsttheorie, -geschichte und -wissenschaft sind neben Standardwerken vor allem Publikationen vertreten, die künstlerische und gestalterische Arbeiten im Zusammenhang aktueller Themenstellungen kunsthistorisch, kunst- und kulturwissenschaftlich beleuchten wie deren gesellschafts- und diversitätspolitischen Rahmen kritisch befragen.

Regelmäßig finden in der Bibliothek Veranstaltungen statt; so präsentieren Studierende ihre künstlerischen Arbeiten in Vitrinen oder als ortsspezifische Interventionen oder stellen neu im Materialverlag erschienene Bücher vor und diskutieren diese in hochschulöffentlichen Vernissagen.

Hier geht's zum Online-Katalog der HFBK-Bibliothek und hier zu den Neuerwerbungen.

HFBK-Bibliothek

Lerchenfeld 2
Raum 217/218
22081 Hamburg

Öffnungszeiten

Montag - Donnerstag: 10-20 Uhr

Freitag: 10-18 Uhr

Die Bibliothek der HFBK ist ab dem 17. Mai für eine begrenzte Zahl von HFBK-Mitgliedern zugänglich. Das Beachten der Abstandsregel und das Tragen eines Mundschutzes sind obligatorisch.

Hygienekonzept der HFBK-Bibliothek

Hygienekonzept der Bibliothek

Ausleihe und Verlängerung

Zur Bibliotheksnutzung

Benutzungsordnung

Bibliothek Benutzerhinweise A–Z

Zum Urheberrecht

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Künstlerin: Iris Hamers "Two pink paintings facing each other"; Foto: Tim Albrecht

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?