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Bewerbung Master Lehramt

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Zulassungsvoraussetzungen


Für die Lehramtsstudiengänge mit dem Abschluss Master of Education besteht folgende besondere Zugangsvoraussetzung: Ein Abschluss in einem einschlägigen Bachelorstudiengang der Universität Hamburg oder einer anderen Hochschule.

Einschlägig ist ein Bachelorstudiengang mit derselben Fächerkombination gemäß der Prüfungsordnung für die Abschlüsse »Bachelor of Arts« und »Bachelor of Science« der Lehramtsstudiengänge der Universität Hamburg oder ein vergleichbarer Lehramtsstudiengang an einer anderen Hochschule, der den ländergemeinsamen Vorgaben der Kultusministerkonferenz für die Lehramtsstudiengänge entspricht.
Darüber hinaus haben Studienbewerber*innen den Nachweis der besonderen künstlerischen Befähigung zu erbringen. Dieses wird von einer Aufnahmeprüfungskommission anhand einer von dem/der Studienbewerber*in einzureichenden Bewerbungsmappe festgestellt.

Erforderlich sind

  • für das Lehramt der Primar- und Sekundarstufe I (LAPS KMK-Lehramtstyp 2) das Studium der Erziehungs- bzw. Bildungswissenschaft einschließlich schulpraktischer Studien, zweier Unterrichtsfächer sowie der Fachdidaktiken der beiden Unterrichtsfächer,
  • für das Lehramt an Gymnasien (LAGym KMK-Lehramtstyp 4) das Studium der Erziehungs- bzw. Bildungswissenschaft einschließlich schulpraktischer Studien, zweier Unterrichtsfächer sowie der Fachdidaktiken der beiden Unterrichtsfächer,
  • für das Lehramt für Sonderpädagogik (LAS KMK-Lehramtstyp 6) das Studium der Erziehungs- bzw. Bildungswissenschaft einschließlich schulpraktischer Studien, eines Unterrichtsfaches, der Fachdidaktik des Unterrichtsfaches sowie das Studium des crosskategorialen Förderschwerpunktes »Lernen-Sprache-Verhalten« an der Universität Hamburg oder das Studium von zwei KMK-Förderschwerpunkten. Für das Studium mit dem Schwerpunkt »Hören« werden Grundkenntnisse in Deutscher Gebärdensprache (DGS) vorausgesetzt.


Nachreichfrist
Im Falle noch ausstehender Prüfungsleistungen für den ersten berufsqualifizierenden Abschluss kann die Zulassung zu einem Masterstudiengang nach Maßgabe des § 39 Absatz 2 HmbHG beantragt werden, wenn zu erwarten ist, dass der Abschluss rechtzeitig bis zum Ende des ersten Semesters des Masterstudiums erlangt wird. Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen dazu mindestens 120 Leistungspunkte (hinsichtlich der Teilstudiengänge Musik und Bildende Künste 180 Leistungspunkte) im gesamten Bachelor-Studium erbracht sein und nachgewiesen werden. Dabei zählen nur die vollständig abgeschlossenen Module. Darüber hinaus muss die Bachelorarbeit zur Anfertigung bei der zuständigen Prüfungsstelle angemeldet sein. Die Zulassung wird unter der Bedingung ausgesprochen, dass der Abschluss bis zum Ende der Rückmeldefrist für das zweite Semester des Masterstudiums nachgewiesen wird.

Bewerbungsprozess + Termine



Bewerbungen sind ausschließlich zum Wintersemester möglich.
Im Bewerbungszeitraum ab 1. Februar bis 7. März 2022, 16 Uhr (Ausschlussfrist) sind folgende Bewerbungsschritte

Schritt 1: Online-Bewerbung

Bitte erstellen Sie sich einen Bewerberaccount in CampusNet. Sowie Sie anschließend eine Bewerbung starten, erhält diese eine Bewerbungsnummer, auf die Sie sich bei eventuellen Nachfragen bitte beziehen.

Schritt 2: Bewerbungsmappe

Inhalt:

  • Ca. 20 selbst gefertigte künstlerische Arbeitsproben. Alle Arbeiten sind mit Namen und Entstehungsdatum zu versehen. Das Format der Bewerbungsmappe sollte das Format DIN A0 nicht übersteigen.

  • Ein Ausdruck der Online-Bewerbung

  • Lebenslauf in deutscher oder englischer Sprache

  • Nachweis über einen Abschluss in einem einschlägigen Bachelorstudiengang der Universität Hamburg oder einer anderen Hochschule.
    Einschlägig ist ein Bachelorstudiengang desselben Lehramtstyps mit derselben Fächerkombination gemäß der Prüfungsordnungen, siehe § 7 der Immatrikulations-, Neben- und Gasthörerordnung der Hochschule für bildende Künste Hamburg vom 17. Dezember 2020.

  • Ein Passbild/Foto


Einreichen der Bewerbungsmappe - nur postalisch:

Aufgrund der Entwicklungen ist eine persönliche Abgabe der Bewerbungsmappe nicht möglich. Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbungsmappe in der Zeit vom 1. Februar bis 7. März 2022 bis spätestens 16.00 Uhr postalisch zu. Bitte bringen Sie Ihre Bewerbungsnummer gut sichtbar außen auf der Mappe an.

Sämtliche Unterlagen müssen bis spätestens Montag, 7. März 2022 um 16.00 Uhr in der HFBK Hamburg eingegangen sein. Verspätet und/oder per E-Mail eingegangene Bewerbungen oder nachgereichte Unterlagen können nicht berücksichtigt werden.


Postanschrift:

Hochschule für bildende Künste Hamburg, Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg
Dringende Empfehlung bei Versand aus dem Ausland: Auf dem Zoll-Aufkleber für »Wert der Sendung« keinen Betrag angeben, um Kosten und langwierige Formalitäten zu vermeiden!

Schritt 3: Abholung der Bewerbungsmappe

Ihre Bewerbungsmappe kann entweder persönlich gegen Vorlage der Widerspruchsverzichtserklärung oder bei Abholung durch Dritte mit einer Vollmacht und gegen Vorlage des Personalausweises der für die Abholung bevollmächtigten Person an den dafür vorgesehenen Terminen abgeholt werden.

Die Termine für die Abholung Ihrer Bewerbungsmappe sind abhängig von den coronabedingten Entwicklungen.

Die Termine für die Abholung sowie das Verfahren und verbindliche Hygienevorschriften werden Ihnen zu gegebener Zeit in einer separaten E-Mail mitgeteilt.

Eine postalische Zusendung Ihrer Bewerbungsmappe ist ausgeschlossen.


Termine
:

Die Termine für die Abholung Ihrer Bewerbungsmappe finden Sie ab März 2021 hier.

Weitere Informationen finden Sie in den aktuellen FAQs zur Corona-Pandemie.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass nicht in dem angegebenen Zeitraum abgeholte Bewerbungsmappen nach Ablauf des letzten Termins umgehend vernichtet werden.

Auswahlverfahren


Nach Ende der Bewerbungsfrist wird eine Aufnahmeprüfungskommission die Bewerbungsmappen begutachten. Die Kommission setzt sich zusammen aus mindestens zwei Professorinnen bzw. Professoren aus den künstlerischen Studienschwerpunkten, den Professorinnen bzw. Professoren der Kunstpädagogik der HFBK, zwei Mitgliedern des akademischen Mittelbaus mit Stimmrecht sowie zwei Studierenden ohne Stimmrecht.


Die Kommission bewertet die Bewerbungsmappen in Kategorien von A bis C. Bewerber*innen, die mit A bewertet werden, können ihr Studium zum darauf folgenden Wintersemester aufnehmen. Für Bewerber*innen, die mit B bewertet werden, besteht die Möglichkeit, an einem Nachrückverfahren teilzunehmen. In solchen Fällen, in denen eine Bewertung allein aufgrund der Bewerbungsmappe nicht möglich ist, werden Bewerber*innen zu einem Gespräch eingeladen. Die Gespräche finden in der Regel von Mitte bis Ende April statt.


Hinweis:
Sollten Sie für das Studium des Teilstudiengangs »Bildende Künste« zugelassen sein und Ihren Studienplatz auch annehmen wollen, so müssen Sie sich zusätzlich an der Universität Hamburg im Zeitraum 1. Juni – 15. Juli für Ihr 2. Unterrichtsfach sowie Erziehungswissenschaft bewerben. Weitere Details dazu erhalten Sie unter www.uni-hamburg.de

Grafik: Sam Kim, Bild im Hintergrund: Sofia Mascate, Foto: Marie-Theres Böhmker

Graduate Show 2021: All Good Things Come to an End

Vom 24. bis 26. September präsentieren die mehr als 150 Bachelor- und Master-Absolvent*innen des Jahrgangs 2020/21 ihre Abschlussarbeiten im Rahmen der Graduate Show in der HFBK Hamburg. Dank der gelockerten Corona-Bestimmungen freuen wir uns auf Publikum und anregende Gespräche über die Kunst.

Foto: Klaus Frahm

Summer Break

Die HFBK Hamburg befindet sich in der vorlesungsfreien Zeit, viele Studierende und Lehrende sind im Sommerurlaub, Kunstinstitutionen haben Sommerpause. Eine gute Gelegenheit zum vielfältigen Nach-Lesen und -Sehen:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?