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FAQ zur Promotion an der HFBK Hamburg

Promotion – Ist das was für mich?

Die Frage nach Ihren persönlichen Erwartungen, Zielen und Perspektiven sollte bei der Entscheidungsfindung im Vordergrund stehen. Daneben gilt es formale Voraussetzungen sowie Fragen nach der Finanzierung zu berücksichtigen.

Weitere Informationsveranstaltungen und allgemeine Beratungsangebote für Promotionsinteressierte bietet darüber hinaus die Hamburg Research Academy an: https://www.hra-hamburg.de/unser-angebot/beratungsangebot/promotionsinteressierte.html

Welche Arten der Promotion gibt es an der HFBK?

An der HFBK Hamburg können Sie eine

• künstlerische in Verbindung mit einer theoretisch-wissenschaftlichen oder

• theoretisch-wissenschaftliche Promotion verfassen und verteidigen.

Die HFBK Hamburg verleiht auf Grund der ordentlichen Promotion den akademischen Grad eines Doctor philosophiae in artibus (Dr. phil. in art.).

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um zu promovieren?

Sie verfügen über einen Diplom- oder Masterabschluss einer deutschen Hochschule (mindestens Gesamtnote „gut“) oder einen gleichwertigen Abschluss einer ausländischen Hochschule sowie die nachweisliche Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten. Diese kann entweder durch wissenschaftliche Studienanteile im bereits absolvierten Studium belegt oder im Promotionsstudium erlangt werden. In letzterem Fall erlegt der Promotionsausschuss der Bewerber*in auf, innerhalb einer bestimmten Frist entsprechende Leistungsnachweise zu erbringen.

Wie finde ich ein Promotionsthema?

Ihr Promotionsthema sollte aus einem Themengebiet stammen, über das Sie hinreichend Kenntnisse besitzen und von dem Sie glauben, dass Sie mit Ihrer Forschung einen neuen Aspekt/eine neue Erkenntnis hinzufügen können. Möglicherweise ist es sinnvoll, das Thema Ihrer Abschlussarbeit zu vertiefen, oder Sie entwickeln vor dem Hintergrund eines von Ihnen besuchten Seminars eine Idee für ein Promotionsvorhaben. Diskutieren Sie Ihre Idee mit Wissenschaftler*innen bzw. Künstler*innen, die auf diesem Gebiet arbeiten, und stimmen Sie sich mit Ihren potenziellen Betreuer*innen hierüber ab.

Wie finde ich eine/n Betreuer*in?

Um ein/e Erstbetreuer*in an der HFBK Hamburg zu finden, empfehlen wir Ihnen, zunächst ein Exposé (Kurzbeschreibung Ihres Vorhabens) zu Ihrer künstlerischen bzw. wissenschaftlichen Forschungsidee zu verfassen. Für die Erstbetreuung muss ein/e promovierte/r Hochschullehrer*in aus dem Studienschwerpunkt Theorie und Geschichte ausgewählt werden. Suchen Sie eine Person, die fachlich zu Ihrem Forschungsvorhaben passt und sprechen Sie mit dieser über Ihr Exposé. Im Falle einer künstlerisch-wissenschaftlichen Promotion ist als Zweitbetreuer*in verpflichtend ein/e Hochschullehrer*in auszuwählen, die ein künstlerisches Fach vertritt.

Was bedeutet „gute wissenschaftliche Praxis“?

Die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis betreffen die wesentlichen Funktionsbedingungen von Wissenschaft wie auch deren ethische Dimensionen. Ihre Einhaltung, Kontrolle und Vermittlung ist Kernaufgabe der Wissenschaft. Die Grundsätze wissenschaftlicher Arbeit an der HFBK Hamburg formulieren die institutionelle Selbstverpflichtung, zu der sich auch alle wissenschaftlich tätigen Hochschulmitglieder und -angehörigen verpflichten. Die wissenschaftliche Arbeit an der HFBK soll jederzeit in Übereinstimmung mit den Grundsätzen erfolgen.

Bei Fragen zur guten wissenschaftlichen Praxis und für Hinweise auf mögliches wissenschaftliches Fehlverhalten stehen die Vorsitzende des Promotionsausschusses, die Vizepräsidentin für Forschung und Lehre sowie die Ombudspersonen als vertrauliche Ansprechpersonen zur Verfügung.

Wie lange dauert eine Promotion?

Die Dauer eines Promotionsvorhabens ist individuell. An der HFBK Hamburg werden Sie für eine Regelstudienzeit für zehn Semester zur Promotion immatrikuliert. Eine Verlängerung ist auf Antrag für maximal vier weitere Semester möglich.

Welche Kosten sind mit einer Promotion verbunden?

Die Kosten eines Promotionsvorhabens können stark variieren, auch in Abhängigkeit der einzelnen Vorhaben. Neben einer Absicherung Ihrer Lebenshaltungskosten für die Dauer der Promotion sollten Sie folgende Kosten bei der Planung Ihres Promotionsvorhabens berücksichtigen:

• Semesterbeitrag zur Immatrikulation an der HFBK Hamburg inklusive Semesterticket (auf Wunsch ohne Semesterticket)

• Fachliteratur, Software, etc.

• Künstlerische Materialien

• Reisekosten für Konferenzen, Kolloquien, Treffen mit Betreuer*innen, ggf. Auslandsaufenthalte

• Kosten für Publikationen und sonstige Veröffentlichungen

Kann ich auch nebenberuflich promovieren?

Eine berufsbegleitende Promotion ist generell möglich. Wir empfehlen diese gut zu planen und mit dem Arbeitgeber abzustimmen.

Was sind alternative Finanzierungsmöglichkeiten der Promotion?

Sie können einer Beschäftigung außerhalb oder an der HFBK Hamburg nachgehen, siehe Aktuelle Stellenausschreibungen.

Eine Alternative zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit stellt die Finanzierung qua Stipendium einer Stiftung dar. Einen Überblick erhalten Sie in der Stipendien-Datenbank des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): www.stipendienlotse.de Ihre Betreuer*innen unterstützen Sie mit einem Gutachten zur Stipendiumsbewerbung.

An der HFBK wird jährlich das Pro Exzellenzia Stipendium vergeben, dass Frauen (mit Wohnsitz in Hamburg) in der Forschung fördert. Darüber hinaus richtet sich das Stipendium zur Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses an Hamburger Hochschulen an Graduierte mit Master-Abschluss der HFBK Hamburg und wird für künstlerische Entwicklungsvorhaben oder Promotionsvorhaben vergeben.

Wie und wann bewerbe ich mich für eine Promotion an der HFBK Hamburg?

Bewerbungen sind ausschließlich online (mehr dazu hier) und mit Studienbeginn zum Sommersemester möglich. Der Bewerbungszeitraum ist der 1. bis 30. September des Vorjahres.

Was, wenn ich den Bewerbungstermin verpasst habe?

Dann müssen Sie leider ein Jahr warten. Bewerbungen im Voraus oder Nachhinein können nicht angenommen werden.

Wie wird die Auswahl unter den Bewerber*innen getroffen?

Der Promotionsausschuss entscheidet über die Annahme der Bewerber*innen anhand der eingereichten Unterlagen, insbesondere der künstlerisch-/wissenschaftlichen Qualität des Exposés.

Wann erfahre ich, ob ich angenommen wurde?

Sie erhalten im Januar/Februar Nachricht, ob Sie zur Promotion angenommen wurden.

Werde ich als Promovierende*r immatrikuliert?

Zur Promotion zugelassene Bewerber*innen werden als Doktorand*innen an der HFBK Hamburg eingeschrieben. Die Zulassung gilt für zehn Semester. Die Doktorand*innen sind für die Dauer ihrer Immatrikulation von einer Zahlung von Studiengebühren befreit.

Wer kann mich beraten?

Fragen zur Bewerbung/Einschreibung?

Fragen zum Promotionsstudium?

Fragen zu Forschung/Betreuung?

Und auch interessant:
Lerchenfeld #49 mit dem Schwerpunkt Artistic Research

Non-Knowledge, Laughter and the Moving Image, Grafik: Leon Lothschütz

Non-Knowledge, Laughter and the Moving Image, Grafik: Leon Lothschütz

Festival und Symposium: Non-Knowledge, Laughter and the Moving Image

Als abschließender Teil des künstlerischen Forschungsprojekts laden das Festival und Symposium vom 24.-27. November 2022 zu Vorführungen, Performances, Vorträgen und Diskussionen ein, die das Potenzial der bewegten Bilder und des (menschlichen und nicht-menschlichen) Körpers erforschen, unseren gewohnten Kurs umzukehren und die herrschende Ordnung der Dinge zu verändern.

Blick in die vollbesetzte Aula zum Semesterstart; Foto: Lukas Engelhardt

Blick in die vollbesetzte Aula zum Semesterstart; Foto: Lukas Engelhardt

Herzlich willkommen - und los geht's!

Wir freuen uns, zum Wintersemester 2022/23 viele neue Gesichter an der HFBK Hamburg begrüßen zu können. Einige Informationen und Hintergründe zu unseren neuen Professor*innen und Gastprofessor*innen stellen wir hier zusammen.

Einzelausstellung von Konstantin Grcic

Vom 29. September bis 23. Oktober 2022 zeigt Konstantin Grcic (Professor für Industriedesign) im ICAT - Institute for Contemporary Art & Transfer der HFBK Hamburg eine raumgreifende Installation aus von ihm gestalteten Objekten und bereits existierenden, neu zusammengestellten Gegenständen. Parallel wird der von ihm konzipierte Raum für Workshops, Seminare und Büro-Arbeitsplätze im AtelierHaus in Betrieb genommen.

Amna Elhassan, Tea Lady, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm

Amna Elhassan, Tea Lady, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm

Kunst und Krieg

„Jeder Künstler ist ein Mensch“. Diese so zutreffende wie existenzialistische Feststellung von Martin Kippenberger (in ironischer Umformulierung des bekannten Beuys Zitats) bringt es in vielerlei Hinsicht auf den Punkt. Zum einen erinnert sie uns daran, nicht wegzusehen, (künstlerisch) aktiv zu handeln und unsere Stimmen zu erheben. Gleichzeitig ist sie eine Ermahnung, denen zu helfen, die in Not sind. Und das sind im Moment sehr viele Menschen, unter ihnen zahlreiche Künstler*innen. Deshalb ist es für Kunstinstitutionen wichtig, nicht nur über Kunst, sondern auch über Politik zu diskutieren.

Merlin Reichert, Die Alltäglichkeit des Untergangs, Installation in der Galerie der HFBK; Foto: Tim Albrecht

Merlin Reichert, Die Alltäglichkeit des Untergangs, Installation in der Galerie der HFBK; Foto: Tim Albrecht

Graduate Show 2022: We’ve Only Just Begun

Vom 8. bis 10. Juli 2022 präsentieren mehr als 160 Bachelor- und Master-Absolvent*innen des Jahrgangs 2021/22 ihre Abschlussarbeiten aus allen Studienschwerpunkten. Unter dem Titel Final Cut laufen zudem alle Abschlussfilme auf großer Leinwand in der Aula der HFBK Hamburg. Parallel ist in der Galerie der HFBK im Atelierhaus die Ausstellung der sudanesischen Gastlektorin Amna Elhassan zu sehen.

Grafik: Nele Willert, Dennise Salinas

Grafik: Nele Willert, Dennise Salinas

Der Juni lockt mit Kunst und Theorie

So viel Programm war schon lange nicht mehr: Ein dreitägiger Kongress zur Visualität des Internets bringt internationale Webdesigner*innen zusammen; das Forscher*innenkollektiv freethought diskutiert über die Rolle von Infrastrukturen und das Symposium zum Abschied der Professorin Michaela Ott greift zentrale Fragen ihrer Forschungstätigkeit auf.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Finkenwerder Kunstpreis 2022

Der 1999 vom Kulturkreis Finkenwerder e.V. initiierte Finkenwerder Kunstpreis hat eine Neuausrichtung erfahren: Als neuer Partner erweitert die HFBK Hamburg den Preis um den Aspekt der künstlerischen Nachwuchsförderung und richtet ab 2022 die Ausstellung der Prämierten in der HFBK Galerie aus. Mit dem diesjährigen Finkenwerder Kunstpreis wird die US-amerikanische Künstlein Renée Green ausgezeichnet. Die HFBK-Absolventin Frieda Toranzo Jaeger erhält den Finkenwerder Förderpreis der HFBK Hamburg.

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; Foto: Lukas Engelhardt

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; Foto: Lukas Engelhardt

Nachhaltigkeit im Kontext von Kunst und Kunsthochschule

Im Bewusstsein einer ausstehenden fundamentalen gesellschaftlichen Transformation und der nicht unwesentlichen Schrittmacherfunktion, die einem Ort der künstlerischen Forschung und Produktion hierbei womöglich zukommt, hat sich die HFBK Hamburg auf den Weg gemacht, das Thema strategisch wie konkret pragmatisch für die Hochschule zu entwickeln. Denn wer, wenn nicht die Künstler*innen sind in ihrer täglichen Arbeit damit befasst, das Gegebene zu hinterfragen, genau hinzuschauen, neue Möglichkeiten, wie die Welt sein könnte, zu erkennen und durchzuspielen, einem anderen Wissen Gestalt zu geben

Atelier-Neubau in der Häuserflucht am Lerchenfeld

Atelier-Neubau in der Häuserflucht am Lerchenfeld, im Hintergrund der Bau von Fritz Schumacher; Foto: Tim Albrecht

Raum für die Kunst

Nach mehr als 40 Jahren intensiven Bemühens wird für die HFBK Hamburg ein lang gehegter Traum Wirklichkeit. Mit dem neu eröffneten Ateliergebäude erhalten die Studienschwerpunkte Malerei/Zeichnen, Bildhauerei und Zeitbezogene Medien endlich die dringend benötigten Atelierräume für Master-Studierende. Es braucht einfach Raum für eigene Ideen, zum Denken, für Kunstproduktion, Ausstellungen und als Depot.

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; Foto: Tim Albrecht

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; Foto: Tim Albrecht

Jahresausstellung 2022 an der HFBK Hamburg

Nach der digitalen Ausgabe im letzten Jahr, findet die Jahresausstellung 2022 an der HFBK Hamburg wieder mit Publikum statt. Vom 11.-13. Februar präsentieren die Studierenden aus allen Studienschwerpunkten ihre künstlerischen Arbeiten im Gebäude am Lerchenfeld, in der Wartenau 15 und im neu eröffneten Atelierhaus.

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; Foto: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; Foto: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments

The international conference at HFBK Hamburg on December 2-4, 2021 – jointly conceived by Nora Sternfeld and Michaela Melián –, is dedicated to the history of artistic counter-monuments and forms of protest, discusses aesthetics of memory and historical manifestations in public space, and asks about para-monuments for the present.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; Foto: Charlotte Spiegelfeld

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; Foto: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Wer spricht? Wer malt welches Motiv? Wer wird gezeigt, wer nicht? Identitätspolitische Fragen spielen in der Kunst und damit auch an der HFBK Hamburg eine wichtige Rolle. Das hochschuleigene Lerchenfeld-Magazin beleuchtet in der aktuellen Ausgabe Hochschulstrukturen sowie Studierendeninitiativen, die sich mit Diversität und Identität befassen.

Grafik: Tim Ballaschke

Grafik: Tim Ballaschke

Semesterstart

Nach drei Semestern Hybrid-Lehre unter Pandemiebedingungen steht nun endlich wieder ein Präsenz-Semester bevor. Wir begrüßen alle neuen Studierenden und Lehrenden an der HFBK Hamburg und laden herzlich zur Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 ein, die in diesem Jahr von einem Gastvortrag von ruangrupa begleitet wird.

Foto: Klaus Frahm

Foto: Klaus Frahm

Summer Break

Die HFBK Hamburg befindet sich in der vorlesungsfreien Zeit, viele Studierende und Lehrende sind im Sommerurlaub, Kunstinstitutionen haben Sommerpause. Eine gute Gelegenheit zum vielfältigen Nach-Lesen und -Sehen:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?