Dr. phil. in art. Birgit Szepanski
»erzählte Stadt« – wissenschaftlich-künstlerische Dissertation
Betreuung: Prof. Dr. Hanne Loreck und Prof. Robert Bramkamp
Disputation am 16. Oktober 2014
Wie wird Stadt erzählt? Ist Stadt visuell und textuell beschreibbar? Wie beziehen sich Beschreibungen von Stadtbewohnenden und Kunstschaffenden über ein Leben in Städten auf vorhandene Erzählungen? Unter dem Aspekt eines ‚erzählten Erzählens‘ untersucht Birgit Szepanski Stadt.
Anhand der von den audiovisuellen Stadtspaziergängen der Künstlerin Janet Cardiff und den fotografischen Inszenierungen des Künstlers Jeff Wall ausgehenden Referenzen zu Roadmovie-Filmen, Stadtromanen, Stadtfotografien, kunsthistorischen Gemälden, historischen Ereignissen und alltäglichen Beobachtungen im urbanen Raum, zeigt Birgit Szepanski auf, wie vielschichtig Stadt erzählt wird. Ein wesentlicher Aspekt in der wissenschaftlichen Untersuchung, die aufgrund der Visualität von Text keinerlei Abbildungen enthält, ist die Erlebbarkeit des narrativen Angebots der künstlerischen Arbeiten durch die Rezipierenden und die Generierung eines Potenzial für Weitererzählungen. Zwischen bildender Kunst, philosophischen Theorien und Erfahrungen aus dem alltäglichen Leben in Städten wird ein Bogen gespannt.
Für den künstlerischen Teil der Disseration hat Birgit Szepanski ein Bildarchiv mit Foundfootage-Material aus dem Internet aus den Bereichen Architektur, Film, Mode und Tagesgeschehen angelegt und mit einer Auswahl einen Bildkatalog erstellt. Abbildungen aus verschiedenen Bildkontexten treffen in schwarz-weiß gehaltenen, doppelseitigen Bilddisplays in neuen Zusammenhängen aufeinander.
Zwischen dem wissenschaftlichen Text und dem künstlerischen Bildteil entstehen im Sinne eines poststrukturalen Erzählens vielfältige Beziehungen. Text und Bild bilden in der Dissertation gleichberechtigte Lektüren und reflektieren das Erzählen von Stadt.
Die Publikation »Erzählte Stadt - Der urbane Raum bei Janet Cardiff und Jeff Wall« ist im transcript Verlag 2017 erschienen.
Zur Person:
Abschluss der wissenschaftlich-künstlerischen Dissertation „erzählte Stadt“ mit der Gesamtnote „sehr gut“. Die Arbeit wurde durch Pro Exzellenzia, ein Promotionsstipendium für Wissenschaftlerinnen, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF und der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert wird, unterstützt.
Birgit Szepanski lebt und arbeitet in Berlin.
Kontakt:
www.birgitszepanski.de
Jahresausstellung 2026 an der HFBK Hamburg
In Zukunft schreiben
Neues Semester, neue Gesichter: Willkommen an der HFBK Hamburg
Bald geht's los – Semesterstart 2025/26
Promovieren an der HFBK Hamburg
Being(s)
Graduate Show 2025: Don't stop me now
Cine*Ami*es
Redesign Democracy – Wettbewerb zur Wahlurne der demokratischen Zukunft
Kunst im öffentlichen Raum
How to apply: Studium an der HFBK Hamburg
Jahresausstellung 2025 an der HFBK Hamburg
Der Elefant im Raum – Skulptur heute
Hiscox Kunstpreis 2024
Die Neue Frau
Graduate Show 2024 - Letting Go
Finkenwerder Kunstpreis 2024
Archives of the Body - The Body in Archiving
Neue Partnerschaft mit der School of Arts der University of Haifa
Jahresausstellung 2024 an der HFBK Hamburg
(Ex)Changes of / in Art
Extended Libraries
And Still I Rise
Let's talk about language
Graduate Show 2023: Unfinished Business
Let`s work together
Jahresausstellung 2023 an der HFBK Hamburg
Symposium: Kontroverse documenta fifteen
Festival und Symposium: Non-Knowledge, Laughter and the Moving Image
Einzelausstellung von Konstantin Grcic
Kunst und Krieg
Graduate Show 2022: We’ve Only Just Begun
Der Juni lockt mit Kunst und Theorie
Finkenwerder Kunstpreis 2022
Nachhaltigkeit im Kontext von Kunst und Kunsthochschule
Raum für die Kunst
Jahresausstellung 2022 an der HFBK Hamburg
Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments
Diversity
Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021
Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen
Schule der Folgenlosigkeit
Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg
Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020
Digitale Lehre an der HFBK
Absolvent*innenstudie der HFBK
Wie politisch ist Social Design?