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Hamburg Open Science

Im Rahmen der Initiative Hamburg Open Science (HOS) entwickeln Hamburger Hochschulen eine Reihe von Projekten, die wissenschaftliche Forschungsergebnisse und -daten für die Öffentlichkeit wie für andere Forscher*innen zugänglich machen wollen. In den einzelnen Projekten werden neue Ansätze für Open-Access-Publikationen entwickelt, Repositorien für Forschungsdaten aufgebaut und der digitale Wandel an den Hochschulen begleitet. Seit 2019 ist auch die HFBK Hamburg Teil von Hamburg Open Science. Zusammen mit der Werkstatt Digitales/Material werden 3-D-Scanverfahren für die Erfassung künstlerischer Objekte und die audiovisuelle Dokumentation von Performances erprobt. Dabei geht es zum einen darum, technische Prozesse zu entwickeln, mit denen die Feingliedrigkeit und Materialität einer künstlerischen Skulptur angemessen abgebildet werden können, zum andern sollen auch Verfahren entwickelt werden, mit denen nicht nur einzelne Objekte, sondern auch Installationen, Ausstellungen oder ephemere Events in ihrer Räumlichkeit und Zeitlichkeit dokumentiert werden können. Ein anderes Teilprojekt widmet sich der Erstellung eines künstlerischen Repositoriums, indem es den Begriff der „Forschungsdaten“ produktiv umdeutet. Ziel dieses Repositoriums ist es nicht nur, ein Archiv für die künstlerische Produktion der Hochschule zu sein, sondern auch diejenigen künstlerischen Praktiken zu dokumentieren, die sonst unsichtbar bleiben: das produktive Scheitern, die irritierenden Inspirationen und unverhofften Begegnungen. Das Repositorium will Künstler*innen und Theoretiker*innen die Möglichkeit geben, ihren Arbeiten durch Querverbindungen und Kontextualisierung eine zusätzliche Dimension zu verleihen. Nicht Präsentation und Selbstpräsentation stehen also im Mittelpunkt, sondern vielmehr Recherche, Kollaboration und eine fluide Form der Wissensgenerierung, ein Mäandern durch das künstlerische Schaffen der HFBK Hamburg.

https://openscience.hamburg.de/

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?