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Bibliothek für Gesellschaftsdesign

Die ursprüngliche Überlegung der von Friedrich von Borries an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) Hamburg initiierten Bibliothek für Gesellschaftsdesign war, den Studierenden nahezulegen, sich während ihres Studiums jeden Monat mit einem Buch auseinanderzusetzen – bei einer regulären Studienzeit von 5 Jahren à 12 Monaten entspräche dies 60 Büchern. Diese Bücherliste soll aber weder zu einer Kanonbildung führen noch zu einem zahlenmäßig begrenzten Verzeichnis, das es nur abzuarbeiten gilt. Deshalb muss und wird es im Rahmen der Bibliothek einen fortwährenden Diskurs über Bücher geben: Auf diese Weise unterliegt der Bestand der Bibliothek einem permanenten Wandlungsprozess – die Auseinandersetzung mit dem Thema Gesellschaftsdesign soll fortwährend aktualisiert werden und neue Impulse erhalten.

Durch den Diskurs über thematisch relevante Bücher konfrontiert die Bibliothek für Gesellschaftsdesign den Bereich des Designs mit seiner gesellschaftlichen Verantwortung und gibt zugleich Anregungen für die Entwicklung neuer Methoden und innovative Forschungsansätze. Als temporär installierte mobile Institution soll die Bibliothek an verschiedenen Orten und in unterschiedlichen Kontexten auftauchen.

AG Gesellschaftsdesign/Bibliothek für Gesellschaftsdesign

Prof. Dr. Friedrich von Borries, Prof. Jesko Fezer, Prof. Glen Oliver Löw, Prof. Stefan Wunderwald
Konzept/räumliches Design: Julian Bühler
Planung und theoretischer Aufbau: Helena Kersting, Frieder Bohaumilitzky, Julia Böttcher
Grafik und Webseite: Lukas Esser, Claudia Koch

Gefördert durch die Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?