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Jahresausstellung 2021: Klasse Prof. Simon Denny

the-engine.space

Launch date: 12. Februar 2021, 18:00Uhr

Mathias Riis Andersen, Belia Brückner & Merle Dammhayn, Kim Dall'Armi mit Deva Schubert, Juan Felipe Amaya Gonzales, Luisa Fernanda Alfonso, Kirsche von Bubach, Ina Ritter, Maximilian Wigger, Christiany Erler, Shen Fan, Talya Feldman, Marthe Fock, Taissa Fromme, Sam Gora, Rahel grote Lambers, Conrad Hübbe, Gustav Holst Kurtzweil, Heiko Lietz, Yi Li, Ruxin Liu, Laura Mahnke, Anne Meerpohl, Farina Mietchen, Merlin Reichart, Leon Roth, Nastassja Aurelia Schmidt, Lena-Marie Schütte, Jakob Sitter, Prateek Vijan, Amadeus Vogelsang, Insa Wagner, Julia Wolkenhauer, Leyla Yenirce, Zhi-chao Zhu, Karla Zipfel


Kommunikationsinfrastrukturen und Logistik werden heute oft von privaten Unternehmen bereitgestellt. Wir sind gezwungen, diese Systeme in unserem Leben zu nutzen – aber unsere Bemühungen kommen den Eigentümer*innen dieser Systeme zugute.

Die Klasse Denny der HFBK hat an einer digitalen Plattform gearbeitet, die diese Dynamik in eine Plattform für künstlerische Kommunikation umwandelt. Wir kombinieren eine Kopie des populären sozialen Chat-Netzwerks Discord mit einer virtuellen Kopie eines Mercedes-Benz OM502LA Truck-Motors – und schaffen damit einen flexiblen Raum, in dem wir digitale Kunstwerke installieren. Die Ausstellung ist durch die thematischen Chat-Kanäle der Discord-Benutzeroberfläche strukturiert und repräsentiert zusammenhängende Themen, mit denen sich die Künstler*innen in ihren Arbeiten auseinandergesetzt haben. Die Discord-Chatstruktur ermöglicht es den Besucher*innen, mit den Werken zu interagieren, z.B. über Emoji-Reaktionen oder direkte Antworten.

Dieser Ausstellungsraum ist sowohl die digitale Präsentation der Klasse Denny für die Jahresausstellung 2021 der HFBK, als auch eine Auftragsarbeit im Rahmen des von der Kunsthalle Baden-Baden initiierten Projekts »Conditions of a Necessity«.


Instagram: @klassedenny.hfbk


Einzelprojekte:

Marthe Fock, The safety of a contraceptive method is defined by the Pearl Index which is based on 100 woman-years, so 100 women using the method for one year and the percentage of resulting pregnancies. This is one woman-year, so pill up!
Sam Gora, Blind Spots (1-4)
Yi Li, Sent with perpetual love

Laura Mahnke, Anne Meerpohl, Farina Mietchen, Ectogenesis

Nastassja Aurelia Schmidt, Casa Born, A Take On Attractive Repellents & Pigeon Map Hamburg

Patreek Vijan, Das Fenster

Julia Wolkenhauer, Aroma Core

Kim Dall'Armi mit Deva Schubert, Juan Felipe Amaya Gonzales, Luisa Fernanda Alfonso, Kirsche von Bubach, Ina Ritter, Maximilian Wigger, instant distance (negotiating proximities in times of the pandemic), collaborative performance, 45 min., Kunsthalle Baden-Baden, October 2020

Belia Brückner & Merle Dammhayn, LUCK-UP

Sam Gora, Blind Spots (1-4)

Conrad Hübbe, Klasse

Aidan Jakfar, هـولاگه جایی که حالا زنده گی میکنیم

Heiko Lietz, Deckmantel

Ruxin Liu, Part-time Jobs (Plants)

Merlin Reichart, Wallfacer

Leon Roth, 2 in 1

Jakob Sitter, Horizon

Insa Wagner, Chronology Of My Body

Karla Zipfel, Second Nature

Saskia Ackermann (MFA), how – Feministische Formen kollektiver Praxis, Recorded talks available on https://soundcloud.com/user-499702279/sets/feministische-kollektive-praxis

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Künstlerin: Iris Hamers "Two pink paintings facing each other"; Foto: Tim Albrecht

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?