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Richard Reitinger

Richard Reitinger, Professor für Drehbuch, Hamburg Media School

Prof. Richard Reitinger ist kommissarischer Geschäftsführer und leitet den Master-Studiengang Film an der Hamburg Media School.

Nach Brotberufen vom Straßensänger in München und Streetworker in Berlin bis zum Verleger (Transit Buchverlag) schreibt Richard Reitinger seit 1985 für Film und Fernsehen.

Für das Kino schrieb er unter anderem mit Wim Wenders und Peter Handke „Der Himmel über Berlin“, mit Wim Wenders und Peter Zieger „In weiter Ferne, so nah“, mit Mika Kaurismäki „Helsinki-Napoli“, „ChaChaCha“ und „Amazon“, mit Jan Schütte „Supertex“ und mit Vanessa Jopp Meine schöne Bescherung. Für das Fernsehen entstehen gleichzeitig zahlreiche Folgen von „Der Fahnder“ und „Auf Achse“, diverse eigene Reihen und Serien - „Einsatz in Hamburg“ (aka „Jenny Berlin“), „Freunde wie wir“, „Die Partner“, dazu einige Folgen der Reihe „Bella Block“, auch Einzelstücke wie „Sterne leuchten auch am Tag“ und das weltweit erste von mehreren Drehorten gleichzeitig live übertragene Fernsehspiel „Live Movie – Feuer in der Nacht“ (ZDF, 25. Oktober 2004). Dazu kamen Arbeiten an großen Event-Zweiteilern und Kinofilmen wie „Kein Himmel über Afrika“ (ZDF, 2005), „Das Geheimnis der Wale“ (ZDF, 2010) oder „Dschungelkind“ (UFA, 2010/11).

Filme aus Reitingers Feder haben zahlreiche Preise erhalten, vom Europäischen Filmpreis und dem Deutschen Filmpreis bis zu Adolf-Grimme-Preisen. „City of Angels“ wurde für den Golden Globe nominiert. Seit September 2007 ist Richard Reitinger Professor für Drehbuch an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und – nach Hark Bohm und Katharina Trebitsch - zunächst gemeinsam mit Hubertus Meyer-Burckhardt, seit 2012 alleine der Leiter des Filmstudiums der Hamburg Media School.

Unter seiner Leitung haben Filme der HMS mehr als zweitausend Festival-Aufführungen erlebt und über zweihundert nationale und internationale Preise gewonnen, darunter 2011 für „Raju“ den Student Academy Award und 2012 eine Nominierung für den Oscar / Bester Kurzfilm.

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung findet die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigen ihre künstlerischen Abschlussarbeiten. Von 10 - 20 Uhr sind Besucher*innen herzlich eingeladen, sich in der HFBK die zahlreichen Arbeiten anzusehen. Für Ihre Gesundheit an diesem Wochenende sorgt ein extra entwickeltes Corona-Konzept. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.