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Raimund Bauer

Raimund Bauer, Professor für Bühnenraum

Raimund Bauer (* 1955 in Heiligkreuz, Bayern) studierte Bühnenbild am Mozarteum in Salzburg und an der Hochschule für Angewandte Kunst Wien. Seine Diplomprüfung bestand er mit Auszeichung, er erhielt den Förderpreis der Stadt Wien.
Nach Jahren als Assistent von Erich Wonder am Schauspielhaus Köln, sowie als Ausstattungsleiter am Schauspielhaus in Frankfurt und am Staatstheater Stuttgart etablierte sich Raimund Bauer seit 1988 als freischaffender Bühnenbildner.
Seitdem entwarf er zahlreiche Bühnenbilder u.a. für die Schauspielhäuser in Hamburg, Düsseldorf, Zürich, Basel, das Deutsche Theater in Berlin, das Burgtheater Wien und viele weitere.

In den letzten Jahren widmete er sich vorwiegend dem Musiktheater und schuf Bühnenbilder für Operninszenierungen u.a. in London (Parsifal, 1999), Amsterdam (Turandot, 2002;Tannhäuser, 2007;La Fanciulla del West, 2009), Barcelona (Parsifal,Król Roger), Zürich (Tristan und Isolde,Volpone, 2010), Chicago (Der fliegende Holländer), San Francisco (Parsifal,Der fliegende Holländer), Tokyo, Tel Aviv (Fidelio, 2005), Baden-Baden (Parsifal, 2005;Tosca, 2007;Tannhäuser, 2008), Genf (Salome, 2009), für die Dresdner Semperoper (Rigoletto, 2008;Dead Man Walking, 2006), die Salzburger Festspiele (Die Gezeichneten, 2005;Elektra, 2010), die Bregenzer Festspiele (Król Roger, 2009).

Zu den Regisseuren, mit denen Raimund Bauer zusammengearbeitet hat, zählen Nikolaus Lehnhoff, Adolf Dresen, Nicolas Brieger, Werner Düggelin und Anselm Weber. Bei der RuhrTriennale 2007 koordinierte Raimund Bauer die Rauminstallation Teatrum Mundi. Sein Bühnenbild fürKönig Roger bei den Bregenzer Festspielen 2009 wurde mit demOpus Bühnenpreis ausgezeichnet.

Einzelkorrekturen Do 10.00–18.00 Uhr
Kolloquium und Arbeitsgespräche Fr 10.00–17.00 Uhr

Semesterübergreifende Studienprojekte
Termine werden durch Aushang bekannt gegeben.

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung findet die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigen ihre künstlerischen Abschlussarbeiten. Von 10 - 20 Uhr sind Besucher*innen herzlich eingeladen, sich in der HFBK die zahlreichen Arbeiten anzusehen. Für Ihre Gesundheit an diesem Wochenende sorgt ein extra entwickeltes Corona-Konzept. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.