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HFBK-Mitschnitt: VR in Art - Vortrag von Ash Baccus-Clark (Hyphen-Labs)

Vortrag im Rahmen der Reihe "VR in Art" von Ash Baccus-Clark (Hyphen-Labs, London und Berlin) am 19. Dezember 2019

Ashley Baccus-Clark ist Molekular- und Zellbiologin und multidisziplinär arbeitende Künstlerin, derzeit lebt sie in New York und Berlin. Sie beschäftigt sich mit Themen wie Deep Learning, Erinnerung und ethnischen Zuschreibungen. Sie ist Direktorin für Forschung bei Hyphen-Labs – ein internationales Frauenkollektiv, Designstudio und Think Tank, welches an der Schnittstelle von Technologie, Kunst, Design und Wissenschaft arbeitet. Öffentlich bekannt wurden sie im Jahr 2017 mit NeuroSpeculative AfroFeminism (NSFA), welches aus einer VR-Arbeit, einer Installation und spekulativen Designprodukten besteht. Inhaltlich setzen sie sich darin mit der Unterrepräsentation von schwarzen Frauen in Technologie, Politik, Design und im aktuellen Gesellschaftsdiskurs auseinander. Sie weisen auf die sich daraus ergebenden Verzerrungen und Ungerechtigkeiten hin, in dem sie mittels Science Fiction neue Welten und alternative Zukunftsszenarien entwickeln. VR gab ihnen die Möglichkeit, den Ort visuell zu imaginieren, den es für sie in der derzeitigen Welt nicht gibt. Sie hatten u.a. eine Artist in Residence am MIT Center for Art, Science and Technology und in diesem Jahr arbeiten sie mit dem Vermittlungsteam von Tate Exchange zusammen.

http://mediathek.hfbk.net/l2go/-/get/v/22


Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?