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20.1.2020, 17:00 Uhr
Vortrag von Jun.-Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck: Kunstmarkt. Akteure – Historie – Zusammenhänge

  • Ort:

  • HFBK Hamburg, Hörsaal (Raum 229)

Der Kunstmarkt ist als ein diskreter Markt bekannt, dessen Machtverhältnisse nicht ohne weiteres zu verstehen sind. Der Vortrag wird die verschiedenen Akteursgruppen beleuchten und an ausgewählten Beispielen beschreiben, welche Bedeutung diese für die Sichtbarkeit und Durchsetzung künstlerischer Strömungen haben. Dies geschieht unter Rückbezug auf die Entstehung und Entwicklung bestimmter Strukturen und Institutionen. Wann, wo und warum wurde die erste Messe für moderne und zeitgenössische Kunst gegründet? Und wie sieht es mit der Entstehung des modernen Galeriewesens aus? In welchem Konkurrenzverhältnis stehen Auktionshäuser und Galerien heute? Was unterscheidet eine/n Kunsthändler*in von einem/r Galerist*in? Und was lässt sich letztendlich aus der Kunstmarktgeschichte lernen? Diese und weitere Fragen sollen in einem Impulsvortrag mit anschließender Diskussion behandelt werden.

Nadine Oberste-Hetbleck studierte Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und Pädagogik an der Heinrich-Heine-Universität (HHU) Düsseldorf. Sie promovierte zum Thema „Kunst & Marketing. Selbstvermarktung der Düsseldorfer Malerschule und das Düsseldorfer Vermarktungssystem 1826-1860“. Seit Juni 2014 ist sie Juniorprofessorin für Kunstgeschichte und Kunstmarkt an der Universität zu Köln und leitet hier gemeinsam mit Günter Herzog das An-Institut Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung ZADIK.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?