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HFBK trauert um Hans-Joachim Lenger

Die HFBK trauert um einen langjährigen und hochgeschätzten Professor, Philosophen und Freund. Hans-Joachim Lenger hat von Beginn seiner Tätigkeit an der Hochschule im Jahr 1983, den philosophischen Diskurs über das, was Kunst ist, sein kann und soll, mit Nachdruck vorangetrieben und von einem kritischen, politischen Standpunkt aus reflektiert.

So hat er in den 1990er Jahren als verantwortlicher Redakteur der „Spuren. Zeitschrift für Kunst und Gesellschaft“ wichtige Akzente gesetzt - auch über die Hochschule hinaus. Er hat den Promotionsstudiengang maßgeblich mitentwickelt und schließlich das Graduiertenkolleg „Ästhetiken des Virtuellen“ konzipiert und geleitet. Folgerichtig hat er sich auch in die Hochschulpolitik eingebracht, an der Profilierung der Hochschule mitgewirkt und sich regelmäßig publizistisch mit Beiträgen in verschiedenen Medien u.a. im Hochschulmagazin Lerchenfeld oder im von ihm mitbegründeten agoradio zu Wort gemeldet.

Sein Tod ist ein großer Verlust für seine Kolleg*innen, Promovend*innen und Studierenden.