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FAQ zum Coronavirus für Studierende


Öffnungskonzept der HFBK Hamburg


Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung soll das Lehrangebot im Semester von Formen der digitalen Lehre bestimmt sein. Der Präsenzbetrieb ist bis auf weiteres nur sehr eingeschränkt möglich. Es können in der Vorlesungszeit aber Präsenzlehre in Kleingruppen (bis 5 Personen), persönliche Einzelkorrekturen vor Ort und das Arbeiten in den Werkstätten und Ateliers stattfinden. Ggf. ist ein Hybridlehrformat (mit BBB) zu wählen, um weitere Personen einzubinden.

  • Alle Gebäude: Vor dem Hintergrund des Lockdowns in Hamburg mit nächtlicher Ausgangsbeschränkung sind die Gebäude der HFBK Hamburg ab sofort zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens geschlossen (vorrausichtlich bis zum 21. Mai2021).
  • Gebäude Lerchenfeld 2:
    Alle Studierenden müssen sich beim Betreten und beim Verlassen an der Pforte mit den neuen Chipkarten ein- und austragen. Für Professor*innen liegen derzeit noch Kontaktlisten aus.
  • Gebäude Wartenau 15 und Finkenau 42:
    Studierende und Lehrende müssen sich in die Listen eintragen, die in jedem Atelier (Liste in Klarsichthülle, Stift an Schnur, etc.) aushängen.
  • Digitale Lehrformate bleiben bestehen.
  • Größere Seminarformate sind in den öffentlichen Räumen mit folgender Maximalzahl an Teilnehmenden möglich:
    • Raum 213a/b – bis zu 10 Teilnehmende
    • Raum 213 – bis zu 6 Teilnehmende
    • Raum 11 – bis zu 12 Teilnehmende
    • Hörsaal – bis zu 12 Teilnehmende
    • Aula – bis zu 30 Teilnehmende
    • Seminarraum Wartenau – bis zu 10 Teilnehmende
  • Anmeldung für die Raumnutzung und ggf. für technischen Bedarf bitte bei Laura Kowalewski (Tel. 040-428989264)
  • Die Gebäude der HFBK sind für externe Besucher*innen (Publikum) geschlossen. Sollten Sie für Ihre künstlerischen Arbeiten die Mithilfe von externen Personen benötigen, müssen Sie diese im Vorfeld bei Bärbel Hartje anmelden.
  • Das Rahmen-Hygienekonzept der HFBK finden Sie hier zum Download.


Muss ich mich testen lassen?

  • Das Arbeiten in den Werkstätten der HFBK ist grundsätzlich nur nach Vorlage eines negativen Corona-Tests (nicht älter als 12 Stunden) möglich.
  • Die Betriebszeiten des HFBK Test-Zentrums im Innenhof werden auf vier Tage die Woche ausgedehnt: Montag bis Donnerstag jeweils 9 – 11 Uhr (letzte Test-Annahme um 10:45 Uhr!)
  • Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, Testergebnisse von externen Test-Zentren vorzulegen, wenn sie nicht älter als 12 Stunden sind. In unmittelbarer Nähe zur HFBK Hamburg gibt es weitere Testangebote, die Sie aufsuchen können (z.B. in der Apotheke im Hammonia Bad, Lerchenfeld 14).


Ist in den HFBK-Gebäuden eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen
?

  • Ja, in der Hochschule muss in allen Räumen (Eingangsbereich, Aulavorhalle, Treppenhäuser, Flure, Atelier- und Seminarräume) eine medizinische Maske getragen werden. (https://www.hamburg.de/corona-maske/14847194/medizinische-masken/)
  • Es gelten weiterhin die allgemeinen Hygieneregeln (Abstand, Maske, Lüften).
  • Die HFBK Hamburg stellt Lehrenden, Werkstattleiter*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen medizinische Masken (OP Masken oder FFP2 Masken) zur Verfügung.
  • Studierende, die in den Werkstätten arbeiten oder Prüfungen absolvieren, erhalten ebenfalls kostenfreie FFP2-Masken. Alle anderen Studierenden können OP-Masken an der Pforte erhalten.


Kann ich in den Werkstätten der HFBK arbeiten?

  • Das Arbeiten in den Werkstätten ist nach Absprache mit der/dem jeweiligen Werkstattleiter*in für eine begrenzte Personenzahl möglich. Genaue Informationen finden sich hier auf der Website auf den Unterseiten der einzelnen Werkstätten.
  • Für die Teilnahme an Werkstattkursen gilt die Testpflicht (siehe oben).
  • In den Werkstätten, wie auch in allen anderen Räumen der HFBK, müssen die derzeit geltenden Hygienemaßnahmen zwingend eingehalten werden: Mindestens 1,5 – 2 Meter Abstand voneinander, regelmäßiges und gründliches Händewaschen, Husten- und Niesetikette sowie das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.
  • Arbeitsgeräte wie Werkzeuge oder Tastaturen sind vor und nach Gebrauch gründlich zu reinigen/desinfizieren. Desinfektionsmittel können im Hausservice abgeholt werden.


Darf ich im Atelier arbeiten?

  • Das Arbeiten in den Ateliers ist mit einer geringen Personenanzahl möglich (je nach Raumgröße). Einen Plan mit der Anzahl der jeweiligen Personen finden Sie hier.
  • Es gilt eine Maskenpflicht, wenn sich mehr als eine Person im Atelierraum aufhält.
  • Gruppenkorrekturen können mit der maximal im Raum zulässigen Personenzahl durchgeführt werden, hybride Formate sollen bevorzugt angeboten werden.
  • Es liegt in der Verantwortung der Lehrenden, Belegungspläne für ihre Räumlichkeiten zu organisieren.
  • Studierende in Prüfungsvorbereitung werden bevorzugt behandelt. Zudem können Absolvent*innen eine Sondergenehmigung für die Nachtarbeit in den Ateliers/Werkstätten unter Angabe der begründeten Notwendigkeit bei Prof. Martin Köttering beantragen.


Termine für das Sommersemester 2021

  • Vorlesungszeitraum: 1. April - 14. Juli 2021
  • Die Graduate Show findet vom 24.-26. September 2021, jeweils 11-20 Uhr, (Preisverleihung: 24. September, 19 Uhr) statt.
  • Auf Grund der erschwerten Arbeitssituationen wird es auch in diesem Sommersemester wieder zwei Prüfungszeiträume geben: Erster Prüfungszeitraum: 28.-30. Juni 2021, Zweiter Prüfungszeitraum: 17. September 2021 (Lehramt BA/MA), 20.-23. September 2021 (Fachprüfungen BA/MA). Der Termin für die Erste Präsentation des Grundjahrs wird nachgereicht.
  • Feiertage: 2.4.21 Karfreitag, 5.4.21 Ostermontag, 1.5.21 Tag der Arbeit, 13.5.21 Christi Himmelfahrt, 24.5.21 Pfingstmontag


Ist die Bibliothek geöffnet?

Montag bis Freitag zu den regulären Öffnungszeiten ist die Bibliothek nur für den Leihbetrieb geöffnet. Ausleihe und Rückgabe von Medien, sowie der Zugang zum Bestand bleiben möglich.


Ist die Mensa geöffnet?

Die Mensa ist derzeit geschlossen.


Aufgrund der Corona-Pandemie bin ich in eine finanzielle Notlage geraten. Was hat es mit der staatlichen Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen auf sich?

  • Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit insgesamt 100 Millionen Euro Zuschüssen. Sie werden nach den vom Bundesministerium erlassenen Richtlinien über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben. Die Zuschüsse wurden zuletzt auch für das Sommersemester 2021 verlängert.
  • Das Studierendenwerk Hamburg ist Ansprechpartner für Studierende, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Hamburg immatrikuliert sind. Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen, die an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert sind. Wer bereits ein Darlehen, Stipendien oder Ähnliches im Bezugsmonat bezieht, kann bei einer den Förderrichtlinien entsprechender finanziellen Notlage trotzdem eine Überbrückungshilfe erhalten. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden.
    Online-Antrag hier: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de
    Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Überbrückungshilfe finden Sie hier auf der Seite des Studierendenwerks Hamburg.


Die Regelstudienzeit wird aufgrund von Corona auch für das Wintersemester 2020/21 verlängert. Was bedeutet das für meine BAföG-Förderungen?


Für alle im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/2021 immatrikulierten, nicht beurlaubten Studierenden verlängert sich die individuelle Regelstudienzeit um zwei Semester. Dies ist insbesondere für die Studierenden wichtig, die Leistungen nach dem BAföG erhalten, aber auch für alle anderen, die ihre Regelstudienzeit einhalten wollen.

Grundlage für diese Änderung ist die von der Hamburgischen Bürgerschaft am 29.12.2020 verabschiedete Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Verlängerung von Maßnahmen zur Bewältigung der Auswirkungen der COVID 19 Pandemie im Hochschulbereich.

Studierende, die darüber z.B. für das BAföG-Amt oder für andere Zwecke eine Bestätigung benötigen, melden sich bitte bei der Abteilung für Studierenden- und Prüfungsangelegenheiten, gerne per E-Mail hfbk-studverw@hfbk.hamburg.de.

Per App zum BAföG-Antrag: „BAföGdirekt“ ermöglicht mobile Antragstellung

Die App „BAföGdirekt“ stellt die bisherigen Features der Online-Beantragung im BAföG jetzt ergänzend auch mobil zur Verfügung. Eine zentrale neue Funktion ist die direkte Übermittlung von Dokumenten: Unterlagen wie Kontoauszüge oder Steuerbescheide können per Smartphone oder Tablet fotografiert und direkt an das zuständige Amt übermittelt werden. Auch über den aktuellen Stand der Antragsbearbeitung und Änderungen im Antragstatus gibt die App dank Pushmitteilung Bescheid. Daneben kann „BAföGdirekt“ das zuständige Amt für die Antragstellung samt Standort ermitteln, das zudem direkt per Anruf oder E-Mail kontaktiert werden kann. „BAföGdirekt“ gibt es für die Betriebssysteme iOS (Apple) und Android (Google) und kann in App- und PlayStore kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Studierendenwerk Hamburg:

Facebook: www.facebook.com/StudierendenwerkHamburg

Instagram: www.instagram.com/studierendenwerk_hamburg

Web: https://www.studierendenwerk-hamburg.de/


Wie gestaltet sich die Gremienarbeit?

Im Sommersemester sind die Hochschulsenatssitzungen wie folgt geplant:
22. April; 20. Mai; 24. Juni


Wie kann mir der AStA helfen?

Der AStA der HFBK ist weiterhin für individuelle und allgemeine Angelegenheiten für Studierende aller Studienschwerpunkte per E-Mail erreichbar. Außerdem kann in einer finanziellen Notlage Unterstützung beantragt werden: asta@hfbk.de


Wie kann ich die Studierendenverwaltung und das International Office erreichen?

Sie erreichen die Studierendenverwaltung und das International Office per Email und Telefon. Alle Verwaltungsvorgänge, aber auch Beratung und Unterstützung Ihrer Anliegen, lassen sich inzwischen elektronisch erledigen.


Kann ich derzeit und in den kommenden Semestern
als internationale/r Studierende/r (regulär eingeschrieben oder über ein Austauschprogramm, wie z.B. Erasmus+ oder ASA) an der HFBK studieren?

Sofern Ihr Heimatland keinen Reisebeschränkungen durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland unterliegt, können Sie an der HFBK Hamburg studieren. Beachten Sie in jedem Fall die aktuelle Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das RKI und daraus resultierende Quarantäne- oder Testverpflichtungen. Die Regeln im Umgang mit Covid-19 im Bundesland Hamburg finden Sie hier. Bei Fragen und Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an das International Office.


Kann ich derzeit und in den kommenden Semestern als Studierende/r der HFBK Hamburg internationale Mobilitäten, z. B. im Rahmen des Erasmus+- oder ASA-Programmes, wie geplant wahrnehmen?

Ihr geplanter Auslandsaufenthalt ist prinzipiell möglich, hängt aber von den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland und den Bestimmungen des Gastlandes ab. Versuchen Sie frühzeitig Kontakt zu ihrer Gasthochschule aufzunehmen und planen Sie ihren Aufenthalt mit besonderer Sorgfalt. Beachten Sie ggf. geänderte Vorlesungszeiten und/oder digitale Angebote. Wenden Sie sich bei Fragen und Unsicherheiten auch an das International Office der HFBK.


Achtung: Es gilt weiterhin ein generelles Betretungsverbot der HFBK für Personen mit Krankheitssymptomen. Gehen Sie dann bitte nicht selbst in eine Arztpraxis, um im Ernstfall nicht weitere Menschen anzustecken, sondern rufen Sie dort an: Hotline für Hamburg: Tel. 428 284 000, Ärztlicher Notdienst: Tel. 116 117

Corona-positiv-getestete Studierende haben sich umgehend bei der Kanzlerin Anna Neubauer (mit Ute Reiter in CC) zu melden unter Angabe aller „relevanten“ Kontakte aus dem Hochschulumfeld.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Künstlerin: Iris Hamers "Two pink paintings facing each other"; Foto: Tim Albrecht

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?