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2010/05/21: Spiridon-Neven-DuMont-Preis 2010 für Pauline M'barek

Die HFBK-Absolventin Pauline M'barek wurde in Köln mit dem Spiridon-Neven-DuMont-Preis ausgezeichnet. Seit 1998 stiften der Verleger Prof. Alfred Neven DuMont und seine Frau Hedwig den mit 7.500 dotierten Preis, der ihrem früh verstorbenen Sohn Spiridon gewidmet ist, der an der Kunsthochschule für Medien (KHM) studierte. Ausgezeichnet werden auf Vorschlag einer Fachjury herausragende Arbeiten und besondere künstlerische Leistungen junger Künstlerinnen und Künstler, die an der KHM entstanden sind.

Pauline M'barek wechselte nach ihrem Diplom an der HFBK Hamburg (2007 bei Prof. Marie José Burki) als Postgraduierte an die KHM. In ihren Zeichnungen, Installationen und Videoarbeiten beschäftigt sich die 1979 Geborene mit Denkmodellen, die die duale Trennung zwischen Innen und Außen, Tiefe und Oberfläche, Subjekt und Objekt unterlaufen, indem sie dritte Räume bilden: Schwellenräume, die durch die Untersuchung der inhaltlichen und strukturellen Analogien zwischen wissenschaftlichen Modellen und kognitiven Prozessen entstehen.