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Le Monde Problématique's Public Feed: Willkommen zu meiner Debattenr...

Das Museum of Modern Art in New York hat nach Erweiterungs- und Umbauarbeiten vor wenigen Tagen wiedereröffnet. Die Sammlungspräsentation wurde komplett überarbeitet und so quasi ins 21. Jahrhundert überführt: bisher unterrepräsentierte Personen wie Frauen und People of Color wurden verstärkt berücksichtigt, die Auswahl der Kunstwerke also diversifiziert. Zudem wurde die kunstgeschichtliche Aufteilung in Ismen größtenteils aufgegeben zugunsten einer komplexeren Erzählung der Moderne. Von den zahlreichen Artikeln zum neuen MoMA würde ich den von Melissa Smith empfehlen, welche sie für news.artnet.com verfasst hat. Sie gibt einen guten Überblick über alle Veränderungen und lässt außerdem KuratorInnen und KünstlerInnen zu Wort kommen.

In New York City sollen zahlreiche neue Denkmäler entstehen, welche die Diversität der Stadt und die Geschichte der Vereinigten Staaten im Allgemeinen besser abbilden sollen. Warum dieser Plan so schwierig umzusetzen ist, beschreiben Robin Pogrebin und Zachary Small in ihrem Artikel für die New York Times. Die Vielzahl der unterschiedlichen Interessen berge ein großes Konfliktpotential, wie die beiden Autoren mit zahlreichen Beispielen belegen. Hier sei nur folgendes herausgegriffen: „A planned Central Park monument to women’s suffrage, featuring Elizabeth Cady Stanton and Susan B. Anthony, was criticized for excluding black women. So Sojourner Truth was added to the design — then more than 20 academics objected in a letter that the grouping would be misleading because the white suffragists’ rhetoric ‚treated black intelligence and capability in a manner that Truth opposed.‘“
Interessanterweise scheinen ästhetische Fragen in den Diskussionen keine Rolle zu spielen. Die im Artikel gezeigten Entwürfe sehen erstaunlich altmodisch aus, klar gegenständliche Formensprachen dominieren. Man könnte auch sagen: Freiheit versus Verantwortung - 0:1.

Die Verleihung des Literaturnobelpreises an den Schriftsteller Peter Handke vor knapp zwei Wochen hat zu langanhaltenden Diskussionen geführt. Vor allem wurde ihm seine wenig faktentreue Interpretation des Bosnisch-Jugolavischen Konflikts angekreidet, welcher Mitte der Neunziger Jahre Osteuropa erschütterte. Aber auch sein problematisches Verhältnis zu Frauen wurde immer wieder kritisiert, so zum Beispiel von Margarete Stokowski in ihrer Kolumne auf Spiegel Online. Sie nimmt den Fall Handke zum Anlass darüber nachzudenken, ob, und falls ja, unter welchen Bedingungen der Autor bzw. die Autorin von ihrem Werk getrennt werden könnten. Sie schreibt: „Wenn ein Künstler Verbrechen begeht, gutheißt oder leugnet, wenn er Täter zu Opfern macht, dann ist Kunst und Künstler zu trennen ein Luxus, den man sich leisten können muss. […] Es stellt sich weniger die Frage, ob man die Kunst vom Künstler trennen kann als die Frage, wer das kann. Denn einige können das ja offenbar ganz wunderbar. Der Reflex, auf der Trennung von Kunst und Künstler zu bestehen, ist umso stärker, je umfassender die eigene Bewunderung für den Künstler bisher war, und der Versuch, die Enttäuschung abzuwehren, umso vehementer, je stärker das eigene Selbstbild ins Wanken geraten könnte, wenn man sich eingesteht, wen man da verehrt (hat). Dabei geht es nicht darum, ob man einzelne Fehler oder Ausrutscher verzeiht oder ausblendet - die natürlich auch Künstlern passieren können -, sondern darum, ob man gewillt ist, aus einem Menschen, der gewalttätig ist oder Opfer von Gewalt verhöhnt, diese Seiten gewissermaßen herauszurechnen, um ihm weiterhin in Ruhe huldigen zu können.“

Ein Mitglied des Nobelpreis-Komitees hat nun eine Art Rechtfertigung für die Verleihung des Preises an Handke veröffentlicht. Felix Stephan erläutert in seinem Kommentar für die Süddeutsche Zeitung die viel kritisierten Positionen Handkes zum Jugoslavien-Konflikt und kritisiert das Verteidigungsschreiben des Komiteemitglieds: „Pedersen verteidigt Handke nur gegen die abwegigsten Vorwürfe. Aber er setzt sich nicht mit der Frage auseinander, ob die Auszeichnung für Peter Handke wirklich so unumgänglich war, dass sie eine erneute Verletzung der Opfer der serbischen Kriegsverbrechen rechtfertigt. Für diese Minderheit, die jetzt in der zweiten Generation in den Ländern Westeuropas lebt und sich hier eigentlich zu Hause fühlt, geht von der Entscheidung der Akademie zwangsläufig die Botschaft aus: Eure Geschichte spielt für uns keine Rolle. Pedersens Aufsatz erweckt den Eindruck, dass das Komitee über diese Frage nicht einmal nachgedacht hat.“

Die Älteren unter uns werden sich erinnern: Ende 2013 eröffnete in Kasseler Fridericianum die Ausstellung „Speculations on Anonymous Materials“, welche nicht nur den Mainstream-Durchbruch der sogenannten „Post Internet Art“ markierte, sondern auch der damaligen Direktorin Susanne Pfeffer einen gewaltigen Karriere-Boost bescherte. Inzwischen ist zumindest die Ästhetik der P.I.A. selbstverständlicher Teil des Kanons geworden. (Die umfangreiche Ausstellungsbesprechung auf donnerstag-blog.com gibt einen guten Überblick über die diskursive Lage zur damaligen Zeit.) Viele der damals bekannt gewordenen KünstlerInnen haben einen ordentlichen Marsch durch die Institutionen hingelegt. Mit dabei: Katja Novitskova. Anlässlich ihrer Nominierung für den Preis der Nationalgalerie in Berlin hat sich Stefan Heidenreich mit ihr getroffen. In seinem Text für den Freitag skizziert er noch einmal den Ursprung des Begriffs P.I.A. und gibt dann Novitskovas Erzählung wieder, welche interessanterweise die Finanzkrise von 2008 als Keimzelle der Post Internet Art identifiziert: „In der Kunstmarkt-Krise, die auf die Finanzkrise folgte, bildete sich unter einer Generation von Künstlern, die gerade die Akademien oder ihr Studium absolviert hatten, im Internet ein gut vernetzte Gemeinschaft heraus, über Blogs, Webseiten und Plattformen. Die neuen Ästhetiken und Arbeitsweisen formten sich in dieser Zeit, weit weg vom Blick der Öffentlichkeit und vom Zugriff des Marktes. […] Der zweite erstaunliche Fakt betrifft das Ende der kurzlebigen Gemeinschaft. Novitskova sieht den Wendepunkt schon im Jahr 2012. Zu dem Zeitpunkt war ihrer Ansicht nach die Bewegung schon wieder vorbei. Der Markt hatte sich erholt, und nun waren nicht mehr gemeinsame Projekte, sondern wieder Einzelpositionen und verkäufliche Produkte gefragt. […] Die Community zerfiel. Dieser neue Indivudalismus [sic] habe Ähnlichkeiten mit den Vereinzelungstendenzen im Spätkapitalismus, dem Entstehen von Gemeinschaft in der Krise und ihrem Zerfall unter besseren Marktbedingungen.“ Heidenreich schließt an mit der überspitzten These, dass man wohl auf die nächste Finanzkrise warten, bis wieder etwas Bewegung in die Kunst kommen könne. „Oder uns daranmachen, die Kunst aus dem fatalen Zugriff der Marktkräfte zu lösen.“

Matthias Holm-Hadulla ist Professor für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Heidelberg und unter anderem auf das Thema „Kreativität“ spezialisiert. Anlässlich der großen Van Gogh Ausstellung im Frankfurter Städel Museum hat Ute Welty ihn für Deutschlandradio Kultur zu Klischees und Vorurteilen im Zusammenhang mit künstlerischer Kreativität befragt – Stichwort Genie und Wahnsinn. Seine These lautet ganz klar: KünstlerInnen haben nicht wegen, sondern trotz ihrer mehr oder weniger stark ausgeprägten psychischen Erkrankungen Großartiges schaffen können. Viele große Kulturschaffende würden sich in einem Zustand der „Labilisierung“ befinden, welcher produktiv sein, aber auch pathologisch werden könne. Kreativität sei nicht mit dem einen großartigen Einfall zu verwechseln: „Das Entscheidende ist ja die künstlerische Ausführung. Dazu braucht man Stabilität, Disziplin, letztendlich auch Gesundheit.“

Eine kurze Einführung in die Synästhesie hat Autorin Julia Schmitz für die Zeit geschrieben. Sie ist selbst von diesem neurologischen Phänomen betroffen, welches sie mit folgenden Worten beschreibt: „Areale, die im Gehirn weit auseinander liegen, reagieren bei Synästheten gemeinsam: Wir sehen Geräusche, schmecken Farben, fühlen Buchstaben.“ In einer Mischung aus Erfahrungsberichten und Fakten verdeutlicht sie, was Synästhesie ist und wie es ist, mit ihr zu leben.

Der Berliner Galerist und Kunsthändler Michael Schulz wird verdächtigt, mehrere Millionen Euro mit gefälschten Kunstwerken und Echtheitszertifikaten gemacht zu haben. Mindestens ein Gemälde von Gerhard Richter soll sich unter den gefälschten Arbeiten befinden, wie unter anderem die Süddeutsche Zeitung meldet. Kurios ist bei dieser Arbeit, dass es sich um eine Kopie eines bereits existierenden Rakelbildes von Richter handelt, welches allerdings mit Hilfe von Pinseln nachgemalt worden sei. Original und Nachahmung sind im Artikel abgebildet. Es ist wirklich bizarr, wie unterschiedlich beide Bilder sind. Erstaunlich auch die Dummdreistigkeit, ein Rakelbild nachmalen zu lassen und dann als Original anzubieten.

Sophie Burfeind hat für das Magazin brand eins ein Interview mit der Schriftstellerin Anna Basener geführt. Thema des Gesprächs ist das literarische Format des Groschen- oder Heftromans. Basener hatte während ihres Studiums jahrelang erfolgreich entsprechende Werke wie am Fließband produziert und gibt nun Auskunft über die Regeln und Mechaniken des Storytellings. Was ihr persönlich am Schreiben gefiel, beschreibt sie folgendermaßen: „Es ist ein sicheres Terrain. Weil es so viele Regeln gibt, kannst du innerhalb dieses Regelwerks sehr produktiv sein. Was einen aufhält beim Schreiben, sind Zweifel und Entscheidungen, die man treffen muss. Wenn man sich für etwas entscheidet, entscheidet man sich gegen die anderen Möglichkeiten. Das wird einem im Groschenroman abgenommen, und das lässt es schon echt gut fließen.“ Insgesamt gibt das Interview einen schönen Einblick in ein literarisches Genre, welche wie kaum ein anderes als Inbegriff des Trivialen gilt.

Bob Ross‘ Sendung „The Joy of Painting“, welche von 1983 bis 1994 im US-amerikanischen Fernsehen lief, hat schon lange Kult-Status. Seit einiger Zeit scheint auch der professionelle Kunstbetrieb nicht nur das Phänomen Bob Ross, sondern auch seine Malereien immer ernster zu nehmen. Das zumindest berichtet Ian Bourland in seinem Artikel für das Magazin Frieze. Ross habe einen besonderen Zugang zur Landschaftsmalerei gehabt. Seine Nass-in-Nass Malerei habe Ähnlichkeit gehabt mit den Maltechniken der Impressionisten. Aber: „[…] where the impressionists relied on external perception, Ross’s signature move was to work indoors, tapping into the mind’s eye, encouraging the viewer at home to paint along and improvise.“

Johannes Bendzulla

Annual Exhibition 2022, class of Prof. Pia Stadtbäumer; photo: Lukas Engelhardt

Annual Exhibition 2022, class of Prof. Pia Stadtbäumer; photo: Lukas Engelhardt

Annual Exhibition 2023 at HFBK Hamburg

From February 10-12, students from all departments will present their artistic works at Lerchenfeld 2, Wartenau 15 and AtelierHaus, Lerchenfeld 2a. At ICAT, Tobias Peper, Artistic Director of the Kunstverein Harburger Bahnhof, curates an exhibition with HFBK master students. Also 10 exchange students from Goldsmiths, University of London will show their work there.

Examination of the submitted portfolios

Examination of the submitted portfolios

How to apply: study at HFBK Hamburg

From February 1 to March 6, 2023, 4 p.m., you can apply to study at HFBK Hamburg. Please find all important info here.

Symposium: Controversy over documenta fifteen

With this symposium on documenta fifteen on the 1st and 2nd of February, the HFBK Hamburg aims to analyze the background and context, foster dialogue between different viewpoints, and enable a debate that explicitly addresses anti-Semitism in the field of art. The symposium offers space for divergent positions and aims to open up perspectives for the present and future of exhibition making.

ASA Open Studios winter semester 2021/22; photo: Marie-Theres Böhmker

ASA Open Studios winter semester 2021/22; photo: Marie-Theres Böhmker

The best is saved until last

At the end of the year, once again there will be numerous exhibitions and events with an HFBK context. We have compiled some of them here. You will also find a short preview of two lectures of the professionalization program in January.

Non-Knowledge, Laughter and the Moving Image, Grafik: Leon Lothschütz

Non-Knowledge, Laughter and the Moving Image, Grafik: Leon Lothschütz

Festival and Symposium: Non-Knowledge, Laughter and the Moving Image

As the final part of the artistic research project, the festival and symposium invite you to screenings, performances, talks, and discussions that explore the potential of the moving images and the (human and non-human) body to overturn our habitual course and change the dominant order of things.

View of the packed auditorium at the start of the semester; photo: Lukas Engelhardt

View of the packed auditorium at the start of the semester; photo: Lukas Engelhardt

Wishing you a happy welcome

We are pleased to welcome many new faces to the HFBK Hamburg for the winter semester 2022/23. We have compiled some background information on our new professors and visiting professors here.

Solo exhibition by Konstantin Grcic

From September 29 to October 23, 2022, Konstantin Grcic (Professor of Industrial Design) will be showing a room-sized installation at ICAT - Institute for Contemporary Art & Transfer at the HFBK Hamburg consisting of objects designed by him and existing, newly assembled objects. At the same time, the space he designed for workshops, seminars and office workstations in the AtelierHaus will be put into operation.

Amna Elhassan, Tea Lady, oil on canvas, 100 x 100 cm

Amna Elhassan, Tea Lady, oil on canvas, 100 x 100 cm

Art and war

"Every artist is a human being". This statement by Martin Kippenberger, which is as true as it is existentialist (in an ironic rephrasing of the well-known Beuys quote), gets to the heart of the matter in many ways. On the one hand, it reminds us not to look away, to be (artistically) active and to raise our voices. At the same time, it is an exhortation to help those who are in need. And that is a lot of people at the moment, among them many artists. That is why it is important for art institutions to discuss not only art, but also politics.

Merlin Reichert, Die Alltäglichkeit des Untergangs, Installation in der Galerie der HFBK; photo: Tim Albrecht

Merlin Reichert, Die Alltäglichkeit des Untergangs, Installation in der Galerie der HFBK; photo: Tim Albrecht

Graduate Show 2022: We’ve Only Just Begun

From July 8 to 10, 2022, more than 160 Bachelor’s and Master’s graduates of the class of 2021/22 will present their final projects from all majors. Under the title Final Cut, all graduation films will be shown on a big screen in the auditorium of the HFBK Hamburg. At the same time, the exhibition of the Sudanese guest lecturer Amna Elhassan can be seen in the HFBK gallery in the Atelierhaus.

Grafik: Nele Willert, Dennise Salinas

Grafik: Nele Willert, Dennise Salinas

June is full of art and theory

It has been a long time since there has been so much on offer: a three-day congress on the visuality of the Internet brings together international web designers; the research collective freethought discusses the role of infrastructures; and the symposium marking the farewell of professor Michaela Ott takes up central questions of her research work.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Renée Green. ED/HF, 2017. Film still. Courtesy of the artist, Free Agent Media, Bortolami Gallery, New York, and Galerie Nagel Draxler, Berlin/Cologne/Munich.

Finkenwerder Art Prize 2022

The Finkenwerder Art Prize, initiated in 1999 by the Kulturkreis Finkenwerder e.V., has undergone a realignment: As a new partner, the HFBK Hamburg is expanding the prize to include the aspect of promoting young artists and, starting in 2022, will host the exhibition of the award winners in the HFBK Gallery. This year's Finkenwerder Art Prize will be awarded to the US artist Renée Green. HFBK graduate Frieda Toranzo Jaeger receives the Finkenwerder Art Prize for recent graduates.

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; photo: Lukas Engelhardt

Amanda F. Koch-Nielsen, Motherslugger; photo: Lukas Engelhardt

Nachhaltigkeit im Kontext von Kunst und Kunsthochschule

Im Bewusstsein einer ausstehenden fundamentalen gesellschaftlichen Transformation und der nicht unwesentlichen Schrittmacherfunktion, die einem Ort der künstlerischen Forschung und Produktion hierbei womöglich zukommt, hat sich die HFBK Hamburg auf den Weg gemacht, das Thema strategisch wie konkret pragmatisch für die Hochschule zu entwickeln. Denn wer, wenn nicht die Künstler*innen sind in ihrer täglichen Arbeit damit befasst, das Gegebene zu hinterfragen, genau hinzuschauen, neue Möglichkeiten, wie die Welt sein könnte, zu erkennen und durchzuspielen, einem anderen Wissen Gestalt zu geben

New studio in the row of houses at Lerchenfeld

New studio in the row of houses at Lerchenfeld, in the background the building of Fritz Schumacher; photo: Tim Albrecht

Raum für die Kunst

After more than 40 years of intensive effort, a long-cherished dream is becoming reality for the HFBK Hamburg. With the newly opened studio building, the main areas of study Painting/Drawing, Sculpture and Time-Related Media will finally have the urgently needed studio space for Master's students. It simply needs space for their own ideas, for thinking, for art production, exhibitions and as a depot.

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; photo: Tim Albrecht

Martha Szymkowiak / Emilia Bongilaj, Installation “Mmh”; photo: Tim Albrecht

Annual Exhibition 2022 at the HFBK

After last year's digital edition, the 2022 annual exhibition at the HFBK Hamburg will once again take place with an audience. From 11-13 February, students from all departments will present their artistic work in the building at Lerchenfeld, Wartenau 15 and the newly opened Atelierhaus.

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; photo: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Annette Wehrmann, photography from the series Blumensprengungen, 1991-95; photo: Ort des Gegen e.V., VG-Bild Kunst Bonn

Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments.

The international conference at HFBK Hamburg on December 2-4, 2021 – jointly conceived by Nora Sternfeld and Michaela Melián –, is dedicated to the history of artistic counter-monuments and forms of protest, discusses aesthetics of memory and historical manifestations in public space, and asks about para-monuments for the present.

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; photo: Charlotte Spiegelfeld

23 Fragen des Institutional Questionaire, grafisch umgesetzt von Ran Altamirano auf den Türgläsern der HFBK Hamburg zur Jahresausstellung 2021; photo: Charlotte Spiegelfeld

Diversity

Who speaks? Who paints which motif? Who is shown, who is not? Questions of identity politics play an important role in art and thus also at the HFBK Hamburg. In the current issue, the university's own Lerchenfeld magazine highlights university structures as well as student initiatives that deal with diversity and identity.

photo: Klaus Frahm

photo: Klaus Frahm

Summer Break

The HFBK Hamburg is in the lecture-free period, many students and teachers are on summer vacation, art institutions have summer break. This is a good opportunity to read and see a variety of things:

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; photo: Matthew Muir

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; photo: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Since 2010, the HFBK has organised the international exchange programme Art School Alliance. It enables HFBK students to spend a semester abroad at renowned partner universities and, vice versa, invites international art students to the HFBK. At the end of their stay in Hamburg, the students exhibit their work in the Open Studios in Karolinenstraße, which are now open again to the art-interested public.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Unlearning: Wartenau Assemblies

The art education professors Nora Sternfeld and Anja Steidinger initiated the format "Wartenau Assemblies". It oscillates between art, education, research and activism. Complementing this open space for action, there is now a dedicated website that accompanies the discourses, conversations and events.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; photo: Maximilian Schwarzmann

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; photo: Maximilian Schwarzmann

School of No Consequences

Everyone is talking about consequences: The consequences of climate change, the Corona pandemic or digitalization. Friedrich von Borries (professor of design theory), on the other hand, is dedicated to consequence-free design. In “School of No Consequences. Exercises for a New Life” at the Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, he links collection objects with a "self-learning room" set up especially for the exhibition in such a way that a new perspective on "sustainability" emerges and supposedly universally valid ideas of a "proper life" are questioned.

Annual Exhibition 2021 at the HFBK

Annual exhibition a bit different: From February 12- 14, 2021 students at the Hamburg University of Fine Arts, together with their professors, had developed a variety of presentations on different communication channels. The formats ranged from streamed live performances to video programs, radio broadcasts, a telephone hotline, online conferences, and a web store for editions. In addition, isolated interventions could be discovered in the outdoor space of the HFBK and in the city.

Katja Pilipenko

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

On the evening of November 4, the HFBK celebrated the opening of the academic year 2020/21 as well as the awarding of the Hiscox Art Prize in a livestream - offline with enough distance and yet together online.

Exhibition Transparencies with works by Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Organized by Prof. Verena Issel and Fabian Hesse; photo: Screenshot

Exhibition Transparencies with works by Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Organized by Prof. Verena Issel and Fabian Hesse; photo: Screenshot

Teaching Art Online at the HFBK

How the university brings together its artistic interdisciplinary study structure with digital formats and their possibilities.

Alltagsrealität oder Klischee?; photo: Tim Albrecht

Alltagsrealität oder Klischee?; photo: Tim Albrecht

HFBK Graduate Survey

Studying art - and what comes next? The clichéd images stand their ground: Those who have studied art either become taxi drivers, work in a bar or marry rich. But only very few people could really live from art – especially in times of global crises. The HFBK Hamburg wanted to know more about this and commissioned the Faculty of Economics and Social Sciences at the University of Hamburg to conduct a broad-based survey of its graduates from the last 15 years.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; photo: MKG Hamburg

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; photo: MKG Hamburg

How political is Social Design?

Social Design, as its own claim is often formulated, wants to address social grievances and ideally change them. Therefore, it sees itself as critical of society – and at the same time optimizes the existing. So what is the political dimension of Social Design – is it a motor for change or does it contribute to stabilizing and normalizing existing injustices?