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1 Mehr Mütter für die Kunst., so lautet der Titel und das Hauptanliegen des Manifests, für das Künstlerin Marcia Breuer gerade um Unterschriften wirbt. Ein Anliegen, bei dem es allerdings um weit mehr geht als ums Kinderkriegen. Denn wenn man sich die Frage stellt, warum Frauen im Kunstbetrieb unterrepräsentiert sind (wovon nicht nur derzeitigen Ausstellungen in Bucerius Kunst Forum und Deichtorhallen zeugen), wenn man sich fragt warum Frauen, wenn sie schon im Kunstbetrieb Erfolg haben, meist entweder im jungen Alter gehyped oder im Greisenstadium wiederentdeckt werden - dann kommt man tatsächlich relativ schnell auf die Mutterrolle zu sprechen.
2 Dass Breuer damit durchaus einen Nerv trifft und dass gerade in der sich gern fortschrittlich gebenden Kunstwelt stark patriachale Strukturen vorherrschen, zeigen nicht nur die hunderten Unterschriften, die sie bereits gesammelt hat, sondern etwa auch der Rückblick auf eine Diskussionsveranstaltung zum Thema im Marstall Ahrensburg vor einigen Wochen. Hier wurde Breuer nach der Vorstellung ihres Manifests von einer Mitdiskutantin doch als Patentlösung vorgeschlagen wurde, die Väter mehr in die Pflicht zu nehmen. "Verlässliche Partner sind das wichtigste für eine erfolgreiche Künstlerin", meinte sie sinngemäß.
3 Es ist müßig darauf hinzuweisen, dass Männer - die Kindsväter - doch bitteschön auch ab und an Mal ein Auge auf das Kind haben sollen, beinahe wie um der Partnerin damit einen Gefallen zu tun, fast so, als würde es sich nicht um ihr Kind handeln. Von der Tatsache abgesehen dass das ein traditionelles Familienmodell voraussetzt, das oft an der Realität scheitert, hat es den Frauen bisher sowieso wenig gebracht. Breuer hat Recht: vielmehr muss die Sache strukturell angegangen werden, muss man gezielte Fördermöglichkeiten einfordern und vor allem Mütter als Bereicherung, oder noch viel besser, als Normalität ansehen. Denn dass Mutterschaft und Kunst nicht zusammengeht, wäre genau wie zu behaupten Vaterschaft und Kunst schließe sich aus. Auch Polke, Disney oder Rockwell hatten schließlich Kinder.
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Writing in Future
Welcome to HFBK Hamburg: New semester, new faces
It's almost time – start of the 2025/26 semester
Doing a PhD at the HFBK Hamburg
Being(s)
Graduate Show 2025: Don't stop me now
Cine*Ami*es
Redesign Democracy – competition for the ballot box of the democratic future
Art in public space
How to apply: study at HFBK Hamburg
Annual Exhibition 2025 at the HFBK Hamburg
The Elephant in The Room – Sculpture today
Hiscox Art Prize 2024
The New Woman
Graduate Show 2024 - Letting Go
Finkenwerder Art Prize 2024
Archives of the Body - The Body in Archiving
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Annual Exhibition 2024 at the HFBK Hamburg
(Ex)Changes of / in Art
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Let's talk about language
Graduate Show 2023: Unfinished Business
Let`s work together
Annual Exhibition 2023 at HFBK Hamburg
Symposium: Controversy over documenta fifteen
Festival and Symposium: Non-Knowledge, Laughter and the Moving Image
Solo exhibition by Konstantin Grcic
Art and war
Graduate Show 2022: We’ve Only Just Begun
June is full of art and theory
Finkenwerder Art Prize 2022
Nachhaltigkeit im Kontext von Kunst und Kunsthochschule
Raum für die Kunst
Annual Exhibition 2022 at the HFBK
Conference: Counter-Monuments and Para-Monuments.
Diversity
Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021
Unlearning: Wartenau Assemblies
School of No Consequences
Annual Exhibition 2021 at the HFBK
Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020
Teaching Art Online at the HFBK
HFBK Graduate Survey
How political is Social Design?