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Der Studienschwerpunkt Grafik/Fotografie fördert die Entwicklung einer eigenen Bildsprache im Zusammenspiel von analoger und digitaler Grafik, Fotografie und ihren vielfältigen Erweiterungen. Experimentelle Offenheit prägt das Arbeiten: Schrift, Bild, Film und Objekt können sich in Installationen, Projektionen, Montagen oder digitalen Räumen verbinden und die Grenzen der Medien neu ausloten. Eigene künstlerische Vorhaben bilden das Zentrum des Studiums. Im Wechselspiel von praktischer Umsetzung und konzeptueller Reflexion schärfen die Studierenden ihre Position und setzen sich mit aktuellen künstlerischen Strömungen auseinander. Internationale Austauschprogramme, interdisziplinäre Lehrangebote und der Dialog mit verschiedenen kulturellen Kontexten erweitern den Blick und stärken die eigene Haltung. Werkstätten und interdisziplinäre Strukturen der HFBK Hamburg ermöglichen vielfältige technische und gestalterische Experimente – von Repro- und Drucktechnik über digitale Grafik bis zur Fotografie. Wissenschaftliche Angebote liefern theoretische und historische Grundlagen, die das Verständnis für Bildproduktion und ihre gesellschaftliche Verortung vertiefen. Ausstellungen, Kooperationen bieten Raum, künstlerische Arbeiten zu zeigen und zu diskutieren.

Im Bachelor-Studium +

Ziel des Studiums ist es, die Studierenden dazu zu befähigen, eine eigene, originäre Bildsprache zu entwickeln – im künstlerischen, experimentellen Umgang mit allen Formen analoger und digitaler Grafik und Fotografie. Kennzeichnend für den Studienschwerpunkt ist dabei eine offene, explorative Haltung gegenüber den vielfältigen Beziehungen zwischen Schrift, Bild, Film und Objekten in analogen wie digitalen Räumen.

In der Wahl und Kombinatorik der medialen Formen, Prozesse und Repräsentationen werden die Grenzen des eigenen Mediums in Frage gestellt und erweitert, wenn etwa grafische oder fotografische Elemente neben anderen Medien in Installationen, Drucken, Projektionen, Montagen oder digitalen Räumen auftreten. Das Studium wird wesentlich durch das eigene künstlerische Vorhaben strukturiert und der individuelle oder kollektive künstlerische Ansatz im Wechselspiel zwischen praktischem und konzeptuellem Arbeiten vertieft und in Bezug zu aktuellen künstlerischen Positionen gesetzt.

Gefördert wird die Fähigkeit, die eigene künstlerische Position zu reflektieren, im Austausch mit diversen kulturellen Kontexten zu verorten und diese mitzugestalten. Zahlreiche internationale Kooperationen und Austauschformate bieten Möglichkeiten zum Perspektivwechsel und interkultureller Begegnung. Das interdisziplinär ausgerichtete Studium an der HFBK Hamburg ermöglicht das unmittelbare Einbeziehen der angrenzenden künstlerischen und wissenschaftlichen Disziplinen.

Um Erfahrung in den verschiedenen Arbeitsgebieten – wie zum Beispiel Reprotechnik, Drucktechnik, Interface- oder Web-Design — aufzubauen, werden die Studierenden ermutigt, die offenen Hochschulstrukturen und gut ausgestatteten Werkstätten zu nutzen. Die begleitenden wissenschaftlichen Angebote dienen der Vertiefung künstlerischer Fragestellungen und Erfahrungen und stellen theoretisches Wissen sowie historische und methodische Kenntnisse bereit, die das künstlerische Selbst- und Geschichtsverständnis erweitern können.

Neben der Realisierung künstlerischer Arbeiten geht es darüber hinaus auch um deren Vermittlung und Diskussion im Kontext der institutionellen und gesellschaftlichen Felder des Kunstbetriebs und darüber hinaus. Die Jahresausstellung, die hochschuleigene Galerie und der Materialverlag sowie zahlreiche Partnerschaften mit Institutionen, zivilgesellschaftlichen Akteuren und digitalen Netzwerken bieten die Möglichkeit, Fragen der Bild-/Kunstpräsentation und -rezeption zu erproben und zu diskutieren. Workshops mit internationalen Gästen und anderen Hochschulen sowie regelmäßige Vorträge von eingeladenen Künstler*innen und Forscher*innen erweitern die Diskurse.

Im Master-Studium +

Ziel des Master-Studiums ist es, die originäre und individuelle künstlerische Haltung zum eigenen Arbeitsfeld innerhalb der zeitgenössischen Kunst und Gestaltung zu vertiefen. Die experimentelle Offenheit für die Bezüge zwischen Schrift, Bild, Film und Objekten im analogen und digitalen Raum ermöglicht das für den Master-Abschluss entscheidende selbständige künstlerisch-wissenschaftliche Arbeiten und Forschen.

Dazu wird ein künstlerisches Projekt in Auseinandersetzung mit zeitgenössischen und vielfältigen historischen Formen von Grafik, Typografie, digitaler Grafik und Fotografie individuell oder kollektiv konzipiert, realisiert und diskutiert. Die offenen Hochschulstrukturen und die hohe Wertschätzung interdisziplinären Arbeitens bieten dabei zahlreiche Gelegenheiten, in den künstlerischen Werkstätten praktisch zu experimentieren und die eigenen Bestrebungen in einem erweiterten Rahmen zu positionieren.

Besondere Bedeutung haben die internationalen Austauschprogramme und Projekte, die Studierenden im Master-Studium die Möglichkeit geben, ihre Perspektive im interkulturellen Kontext in andere Relationen zu setzen und zu schärfen. Das Lehrangebot im Bereich Theorie und Geschichte begleitet die künstlerischen Fragestellungen und stellt historisches und theoretisches Wissen sowie methodische Kenntnisse zur Verfügung, die das künstlerische Selbst- und Geschichtsverständnis vertiefen können.

Der unmittelbare Zusammenhang zwischen Kunst und Gesellschaft wird in zahlreichen Kooperationen und Veranstaltungen mit Partnern außerhalb der Hochschule deutlich, bei denen die Vermittlung, Reflexion und Diskussion von Projekten im Vordergrund stehen. Mit der Jahresausstellung, dem ICAT und zusätzlichen Workshopangeboten mit internationalen Gästen bietet die Hochschule Studierenden weitere Impulse und Austauschmöglichkeiten.

Christoph Knoth

Professor of Digital Graphic
Lerchenfeld 2: R⁠ ⁠150

Ingo Offermanns

Professor für Grafik, Vizepräsident mit Verantwortungsbereich Internationales und Diversität
Lerchenfeld 2: R⁠ ⁠252

Konrad Renner

Professor of Digital Graphic
Lerchenfeld 2: R⁠ ⁠150

Tobias Zielony

Professor für Fotografie
Lerchenfeld 2: R⁠ ⁠152

Heike Mutter

Professorin für Einführung in das künstlerische Arbeiten (Grafik/Fotografie)
Wartenau 15: R⁠ ⁠312

Projekte aus dem Studienschwerpunkt Grafik/Fotografie

Betreute Projekte

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