Paris: Beaux-Arts de Paris
Fördermodalitäten und Rahmenbedingungen
Name: Beaux-Arts de Paris
Ort: Paris
Studienschwerpunkte: Theoretical Studies, Drawing, Material/Space, Printing/Publishing, Technical Basics
Unterbringung: selbst organisiert, Bewerbung auf ein CROUS-Wohnheimzimmer möglich
Link zur Hochschule/Department: Beaux-Arts de Paris
Förderhöhe: 1.500 € ASA-Stipendium und mindestes 540 € Erasmus-Mobilitätszuschuss (monatlich), Reisekostenpauschale
Link zu den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes: Frankreich und Deutsche Vertretungen in Frankreich
ASA-Aufenthalt sowohl im Fall Semester (September bis Januar) als auch im Spring Semester (Februar bis Mai)
HFBK-Bewerbungsfrist: jedes Semester
Der Abschluss einer passenden Kranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung durch die Studierenden, sowie die Meldung in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes „Elefand“ der Bundesrepublik Deutschland ist Voraussetzung zur Teilnahme am Austausch.
Tipps & Tricks für das Auslandssemester (Stand 2022)
| It’s all about the money (!?) | Kastania Waldmüller: Die Mahlzeiten in den CROUS Studierendenrestaurants sind sehr günstig, ca. 3,20 € für ein Tablett mit Hauptspeise und Salat oder Dessert. In manchen Supermärkten gibt es „Anti-Gaspi“ (Anti-Verschwendung) Kühlregale mit reduzierten Artikeln die bald ablaufen. Sie sind z. B. bei Carrefour oder Auchan mit so etwas wie rotem Klebeband gekennzeichnet. Es gibt Wohngeld, APL genannt, auch für ausländische Studierende. Ich habe es zeitlich nicht geschafft dieses zu beantragen. Das würde ich definitiv anders machen. Lena Schütte: Da viele Studierende der Beaux-Arts de Paris einen Austausch machen, empfehle ich die Facebook Gruppe „Beaux-Arts de Paris Craigslist“. Dort könnt ihr (am besten auf Französisch) nach einem freien Zimmer fragen und eventuell schon auf ein passendes Gesuch stoßen. Es gibt als weitere Option das Studentenwohnheim CROUS, das günstig ist und in dem ein großer Teil der Erasmus-Austauschstudierenden wohnt. Laurel Chocoago: In Frankreich bekommt man als Studierender die Möglichkeit bei der monatlichen Miete durch CAF finanziell unterstützt zu werden. Jeder in Frankreich lebende Studierende, auch international Studierende, haben die Möglichkeit diese zu beantragen […]. Rückblickend darauf würde ich jedem Studierenden raten CAF direkt bei Antritt des Auslandssemesters zu beantragen bzw. die erforderlichen Dokumente parat zu haben und eventuell die Gasthochschule bei Unklarheiten um Unterstützung zu bitten. |
| Wie komme ich von A nach B und wieder in meine Unterkunft? | Lena Schütte: Der innere Ring von Paris ist recht klein – es lohnt sich ein Fahrrad zu kaufen und die Metro zu vermeiden. Es gibt auch einen günstigen Fahrradverleih (www.swapfiets.fr), der sehr gute Fahrräder ab 15 Euro pro Monat vermietet. Jannis Besen: Sehr viel social life spielt sich im 11ten und im 10ten ab, da gibt es viele schicke Bars um Place de la Republique herum oder am Kanal. Außerdem habe ich aus Berlin mein Fahrrad mitgenommen, d.h. ich war viel mit dem Rad unterwegs, mit der Metro nur wenn das Wetter schlecht war. Um mobil zu sein hat sich das für mich sehr gelohnt, auch wenn das Rad danach hinüber war und ich mir anhören musste wie deutsch das sei. :) |
| Gut zu wissen! Was sollte ich bei der Hochschule beachten? | Lena Schütte: Es ist sinnvoll, sich vorab einige Professor*innen rauszusuchen und bereits aktiv anzuschreiben, um ein Gespräch auszumachen. Ich kann empfehlen, möglichst viele Professor*innen zu treffen und sich am Ende für zwei Ateliers zu entscheiden. Unterrichtssprache ist in fast allen Ateliers Französisch. Ich rate davon ab den Austausch mit zu geringen Französischkenntnissen anzugehen. Auch alle theoretischen Seminare werden auf Französisch abgehalten. Laurel Chocoago: Die Bibliothek der Beaux-Arts de Paris ist sehr beeindruckend. Sie gilt als eine der besten Bibliotheken für zeitgenössische Kunst in ganz Frankreich. Die Réserve des Arts ist eine große Halle gefüllt mit diversen Materialien, die für Kunstprojekte genutzt werden können. Das Unternehmen hält an dem Konzept einer solidarischen Kreislaufwirtschaft fest. Die Materialien wurden von anderen Künstlern*innen gespendet, die diese nicht mehr benötigten. Aus diesem Grund konnten die Artikel für einen kleinen Preis erworben werden. |