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Yalda Afsah setzt sich in ihren künstlerischen Arbeiten damit auseinander, inwieweit der abgefilmte Raum durch filmische Mittel zur Konstruktion wird. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Dokumentarischem und künstlerischer Reflexion, indem sie in ihren Filmen Mensch-Tier-Beziehungen inszeniert und dabei klassische narrative Zwänge auflöst. Ausgangspunkt sind oft spezifische Mikrokosmen – etwa Stierkämpfe, Pferdedressur oder Taubenzucht –, die sie so gestaltet, dass intime Kommunikationsformen sichtbar werden und größere gesellschaftliche Kontexte mitschwingen. Durch formale Experimente wie Auslassungen, den bewussten Einsatz von Zeitlichkeit und insbesondere von Ton fordert sie Betrachter*innen auf, ihre eigene Position zu reflektieren. Ihre Filme sind häufig von männlich geprägten Macht- und Fürsorgekonstellationen bestimmt, die sie als soziale Dynamiken erfahrbar macht. Politisch wird ihre Arbeit in dem Moment, in dem sie Hierarchien zwischen Natur, Kultur und Subjektivität aufbricht und neue Formen des Sehens und Denkens eröffnet.

Ihre Arbeiten wurden im Rahmen verschiedener internationaler Ausstellungen und Filmfestivals, darunter Manifesta 13, Locarno Film Festival, New York Film Festival, Berlinische Galerie, Institute of Contemporary Arts London und Neuer Berliner Kunstverein gezeigt. Einzelausstellungen hatte sie bei Molitor, Berlin und im Mönchehaus Museum, Goslar (beide 2025); bei JOAN, Los Angeles (2023); Between Bridges, Berlin (2023); HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz (2022) und Kunstverein München (2022). 2023 erhielt sie den Großen Preis der Stadt Speyer/Hans Purrmann Preis.

Ausstellungen / Projekte +

Einzelausstellungen

  • Barrage, Molitor, Berlin, 2025

  • Yalda Afsah, Mönchehaus Museum, Goslar, 2025

Gruppenausstellungen

  • Hallen 05 – Kunstfestival, Wilhelm Hallen, Berlin, 2024

  • Kinship, Kin, Brüssel, 2024/25

  • Vom Himmel gefallen, Overbeck Gesellschaft Kunstverein Lübeck, 2025

  • Cine*Ami*es, ICAT der HFBK Hamburg, 2025

  • There is a crack in everything, Jewish Museum of Belgium, Brüssel, 2025

Presse/Publikation

  • Rezension in Texte zur Kunst, Heft Nr. 139, September 2025

  • Yalda Afsah Turns Her Camera on the Crowd, Text von Chloe Stead, FRIEZE, 2025

Jurytätigkeit

  • 41.⁠ ⁠Kurzfilm Festival Hamburg, International Competition, Hamburg, 2025

Im Gespräch mit Yalda Afsah +

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