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Professionalisierung
HFBK Professionalisierungsprogramm im Sommersemester 2026
HFBK Hamburg, Online
Das Professionalisierungsprogramm der HFBK zielt darauf ab, Studierende und Graduierte mit Kenntnissen und Fähigkeiten ausstatten, die ihnen eine selbstsichere berufliche Positionierung im Kunstfeld erleichtern. Die Gestaltung des Programms richtet sich dabei insbesondere an freie Künstler*innen und sieht die Vermittlung von berufsfeldbezogenen Kenntnissen vor, die für die komplexen Erfordernisse einer selbständigen künstlerischen Tätigkeit notwendig sind. Ziel ist es, informiert und selbstbewusst im Kunstfeld agieren zu können und so den Übergang vom Studium in die Berufstätigkeit reibungsloser zu gestalten. Die Professionalisierung ist an das ICAT angeschlossen, das die Forschungsaktivitäten der HFBK bündelt und künstlerische Fragestellungen nachhaltig in die aktuellen gesellschaftlichen Diskurse einbringt.
Das kostenfreie Angebot, das sich an Studierende sowie an Graduierte der HFBK bis fünf Jahre nach dem Studium richtet, beinhaltet Informationsveranstaltungen, Vorträge und Workshops zu den Themenfeldern künstlerische Positionierung, Präsentation, Finanzierung, Networking, Management, Recht und Verträge, Marketing, soziale Absicherung und Steuern. Wir beraten Sie außerdem gerne zu individuellen Fragen innerhalb dieser Themenfelder; sichten gemeinsam Ihr Portfolio und beantworten Fragen zu Ihren Bewerbungsunterlagen.
Bestandteile des Programmes sind darüber hinaus regelmäßig Veranstaltungen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Diversität und Internationales. Gekennzeichnete Veranstaltungen aus dem Programm (*Microcredential) können für Graduierte mit Microcredentials zertifiziert werden. Die Veranstaltungen sind ein konsistenter Baustein des hochschulischen Angebotes im Kontext des „Lebenslangen Lernens“. Sie ermöglichen den Teilnehmer*innen ein flexibles und effektives Vertiefen von individuell wichtigen Lernbausteinen.
Donnerstag09.04.26
Vortrag Professionalisierung
+ – Finanzielle Intelligenz für Berufseinsteiger
17:30 Uhr Hybrid aus dem Hörsaal der HfM Karlsruhe
Netzwerkangebot
Grundlagen: Budget, Rücklagen, Schulden verstehen und vermeiden
Finanzielle Intelligenz: Wie du heute die richtigen Geldentscheidungen triffst und warum langfristig denken mehr bringt als kurzfristige Gewinne.
Vermögensaufbau: Wie du mit kleinen Beträgen langfristig investieren kannst.
Krypto und „schnelles Geld“: Warum viele hier Geld verlieren und wie du dich vor dem Hype und den Risiken schützt.
Finanz-Mythen und Social Media: Was du nicht glauben solltest und wie du Fakten von Meinung trennst.
Finanzierungen: Wann sie sinnvoll sind und wann sie dich auf lange Sicht blockieren können.
Altersvorsorge: Warum es sich gerade in jungen Jahren lohnt, früh zu starten.
Michael Richers ist seit mehr als 20 Jahren als Vermögens- und Investmentberater in der Finanzbranche tätig. Er unterstützt seine Kunden individuell bei der Vermögensplanung, je nach Lebensphase und Themenfeldern. Darüber hinaus engagiert er sich stark ehrenamtlich, unter anderem als Gastdozent im Bereich Finanzielle Bildung an Schulen und Hochschulen.
Anmeldung bis 7. April 2026 an career.center@hfm.eu. Die ZOOM-Einwahldaten werden ein Tag vor dem Vortrag, am 08.04.26 per Mail verschickt.
Der Kurs richtet sich an Studierende aller künstlerischer Fachrichtungen.
Ein Angebot des Career Centers der Hochschule für Musik Karlsruhe.
Montag13.04.26
Infoveranstaltung Professionalisierung
+ – Der Weg ins Festivalprogramm – Ein Leitfaden zur Filmeinreichung
14:00 Uhr Finkenau 42, Raum 207
Deutschsprachiges Angebot
Filmfestivals sind für viele Filmschaffende ein wichtiger Schritt in den professionellen Einstieg – gleichzeitig wirken Einreichungsprozesse, Auswahlkriterien und Festivalstrategien oft undurchsichtig. Welche Festivals sind die richtigen für welchen Film? Was passiert nach der Einreichung hinter den Kulissen? Und welche Fehler lassen sich vermeiden?
In diesem Vortrag gibt Maike Mia Höhne (Leiterin Kurzfilmfestival Hamburg) einen praxisnahen Überblick über die grundlegenden Abläufe von Filmeinreichungen bei Filmfestivals. Aus der Perspektive der Festivalleitung erläutert sie, wie Programme entstehen, nach welchen Kriterien Filme gesichtet und ausgewählt werden und welche Rolle Formate, Premierenstatus und strategische Platzierungen spielen.
Neben strukturellem Grundlagenwissen bietet die Veranstaltung wertvolle Einblicke in Entscheidungsprozesse sowie konkrete Orientierung für den eigenen beruflichen Weg im Festival- und Kinokontext. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und individuelle Aspekte rund um Einreichungen, Festivalprofile und Karrierewege zu diskutieren.
Maike Mia Höhne, selbst Absolventin der HFBK, ist Filmkuratorin, Regisseurin und Professorin mit Sitz in Hamburg. Von 2007 bis 2019 leitete sie die Kurzfilmsektion Berlinale Shorts bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin. Seit 2019 ist sie künstlerische Leiterin des Kurzfilm Festival Hamburg und lehrt als Professorin für Film & Motion Design an der HAW. Sie ist international als Jurorin und Kuratorin tätig und engagiert sich besonders für zeitgenössischen Kurzfilm und Nachwuchspositionen.
Anmeldung ab 1. April 2026 hier.
Dieser Vortrag richtet sich an Film-Studierende und Graduierte bis 5 Jahre nach dem Studium.
Dienstag14.04.26
Vortrag Professionalisierung
+ – Antragstellung
17:00 Uhr Online
Angebot je nach Bedarf in Deutscher und Englischer Sprache möglich
Wie beginnt man einen Projektantrag? Wie strukturiert man ihn überzeugend – und wie findet man einen stimmigen Abschluss? Gerade für wenig erfahrene Akteur*innen kann der Einstieg in eine Antragstellung herausfordernd sein. Unklare Anforderungen, noch unfertige Ideen oder offene Fragen müssen sich jedoch nicht gegenseitig blockieren, wenn der Prozess in sinnvollen, gut durchdachten Schritten angegangen wird.
Dieser Einführungsvortrag beleuchtet typische Herausforderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, die im Verlauf der Antragstellung auftreten können, und zeigt Strategien zu ihrem Umgang auf. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, individuelle Erfahrungen und konkrete Fragestellungen in einer kurzen Diskussion zu vertiefen.
Peter Müller lehrt und berät zu Antragskonzeption und konzeptioneller Vermittlung an Kunsthochschulen sowie in Förderprogrammen für Künstler*innen. An der HFBK war er künstlerisch-wissenschaftlicher Koordinator des Postgraduiertenprogramms Ästhetik des Virtuellen. Als Künstler verfügt er zudem über umfangreiche eigene Erfahrungen mit Förderungen durch nationale und internationale Institutionen.
Anmeldung ab 1. April 2026 hier.
Donnerstag16.04.26
Workshop Professionalisierung
+ – Inner Roadmaps for Artistic Careers
10:00 Uhr Lerchenfeld 2, Room 113
April 16 and 23, 2026, 10 a.m.–2 p.m.
English language offer
*Microcredential Diversity
Career paths are often multifaceted and unclear, and at times even unsettling and discouraging. Usually, it only becomes clear in hindsight why certain paths and decisions made sense. In particular, the professional journeys of artists can take many different directions. But what is it that truly matters?
Before we can know what actions or path to take in the outside world, we have to become aware of inner roadmaps: our experiences, strengths, values and desires.
In this workshop we systematically delve into the matter of career developing and questions that are essential for inner guidance, but often left unanswered because they are too abstract or overwhelming.
This workshop consists of
a lecture by Lulu MacDonald, in which she shares candid lessons from her early career as a fine artist, challenges negative misconceptions about artist’s careers and networking, and reframes it as building supportive, collaborative relationships beyond self-serving and transactional. She weaves personal stories and insider insights from the art world to provide practical tools for creating an authentic professional network and empowering artists to take control of their career development.
workshop sessions with Lima Sayed, designed to empower you to take ownership of your career development. Building on your experiences, skills, and competences, we will strengthen your self-awareness, we lay the ground work for exploring potential professional pathways. We will assess our current professional situation, identify our strengths and challenges, and gain deeper insight into our core values.
Lulu MacDonald completed her MA studies in 2017 at the HFBK Hamburg (class of Pia Stadtbäumer) with a BA from The Slade School of Fine Art. Since then she has been working as a freelance artist and has presented her work at Å+ Gallery Berlin, BWA Sic! Poland, Kunsthaus Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Westfälischer Kunstverein Münster, MOM Art Space Hamburg, Kunstverein Gastgarten, Galerie Wassermühle Trittau and Centre d’Art Contemporain D’Anglet, among others. She is a guest lecturer at the Muthesius Art School Kiel and HAW Hamburg.
Dr. Lima Sayed serves as HFBK’s Counselor for Psychosocial Support and Diversity. A systemic coach with expertise in Diversity, Equity, and Inclusion, she brings many years of experience in university counseling contexts. In addition to her institutional role, she works as a freelance diversity trainer and career consultant, designing and facilitating workshops that empower students to navigate their professional paths with purpose and authenticity.
Registration from April 1, 2026 here.
Freitag17.04.26
Workshop Professionalisierung
+ – Selbstständigkeit für Künstler*innen
09:00 Uhr Online
17./24. April 2026, 9–11 Uhr
Angebot in Deutscher und Englischer Sprache möglich
*Microcredential Professionalisierung
Dieser zweiteilige Workshop bietet eine praxisnahe Einführung in die Selbstständigkeit für Künstler*innen und vermittelt die notwendigen rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Schritte auf dem Weg in die berufliche Selbstständigkeit in Deutschland.
Teil 1 widmet sich den Grundlagen: Es werden unterschiedliche Rechtsformen (Freiberuflichkeit oder Gewerbe, Einzel- oder Kollektivstruktur) vorgestellt und deren jeweilige Rahmenbedingungen erläutert. Zudem wird die Einbindung in das Sozialversicherungssystem (einschließlich KSK, Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) erklärt. Auch grundlegende rechtliche Voraussetzungen wie Wohnsitz, steuerlicher Status oder Arbeitserlaubnis werden thematisiert. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, ob eine selbstständige Tätigkeit im Haupt- oder Nebenerwerb sinnvoll ist.
Teil 2 konzentriert sich auf die praktische Umsetzung: Es wird erläutert, wie eine Tätigkeit offiziell angemeldet wird, und ein Überblick über das deutsche Steuersystem (Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Kommunikation mit dem Finanzamt, digitale Tools) gegeben. Grundlagen der Buchführung werden vermittelt, ebenso die Anforderungen an eine korrekte Rechnungsstellung, notwendige Unterlagen, Fristen und rechtliche Verpflichtungen. Abschließend werden weiterführende Beratungsangebote in Hamburg und bundesweit vorgestellt.
Alicja Möltner ist Co-Geschäftsführerin und Mitgründerin von Smart Germany (smartde.coop), einer Genossenschaft zur Unterstützung von Freiberufler*innen in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Beratung von Künstler*innen bringt sie fundierte Einblicke in die Herausforderungen und Chancen unternehmerischer Tätigkeiten im kreativen Bereich in Deutschland mit.
Anmeldung ab 1. April 2026 hier.
Dieser Vortrag richtet sich an HFBK-Studierende im Abschlussjahr und Graduierte bis 5 Jahre nach dem Studium.
Montag20.04.26
Workshop Professionalisierung
+ – getting things done
10:00 Uhr Online
20./27. April 2026, 10–15 Uhr
Angebot in Deutscher und Englischer Sprache möglich
Vom Kunstmachen zum Berufsleben: Viele Künstler*innen wünschen sich, langfristig von ihrer künstlerischen Arbeit leben zu können. Doch neben Talent und Kreativität braucht es dafür auch strategische Planung, Selbstorganisation und ein solides Verständnis der beruflichen Rahmenbedingungen im Kunstfeld. Der Workshop unterstützt dabei, das eigene künstlerische Handeln als ganzheitliches Unterfangen zu verstehen – als Zusammenspiel von kreativem Schaffen, realistischer Finanz- und Zeitplanung sowie bewusster Positionierung. ‚getting things done‘ bietet erste Unterstützung für die Schritte in die berufliche Selbstständigkeit und die strategische Positionierung als Freiberufler*in.
Inhalte des Workshops:
Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag von Künstler*innen aus?
Wie funktioniert die Anmeldung beim Finanzamt, was ist zu beachten?
Einstieg in die Künstlersozialkasse (KSK): Voraussetzungen und Vorgehen.
Preisgestaltung: Wie kalkuliere ich meine künstlerischen Arbeiten angemessen?
Rechnungslegung und Kleinunternehmerregelung: Was bedeutet das konkret?
Wie bestimme ich mein eigenes Honorar?
Darüber hinaus bleibt Raum für Fragen und Austausch von Erfahrungen.
Bitte für den Workshop relevante Unterlagen parat halten (Portfolio, Fotos, Kurztexte, Abb. etc.)!
Birgit Effinger ist Kunstwissenschaftlerin und Expertin für Laufbahnentwicklung im Kunst- und Designbereich. Sie unterstützt Künstler*innen, Gestalter*innen und Filmemacher*innen mit Coaching und Lehre an verschiedenen europäischen Kunsthochschulen bei der proaktiven Gestaltung ihrer beruflichen Laufbahn – mit erprobten Methoden, individueller Beratung und Empowerment.
Als langjährige Projektleiterin (u. a. Goldrausch Künstlerinnenprojekt, see up weißensee kunsthochschule berlin, Designfarm Berlin) und Mentorin verfügt sie über umfassende Erfahrung in der Vermittlung von professionellen Standards im Kunstfeld, stets mit Blick auf die künstlerische Integrität und individuelle Entwicklung.
Anmeldung ab 1. April 2026 hier.
Dieser Vortrag richtet sich an HFBK-Studierende im Abschlussjahr und Graduierte bis 5 Jahre nach dem Studium.
Mittwoch29.04.26
Infoveranstaltung Professionalisierung
+ – Die Künstlersozialkasse (KSK)
10:00 Uhr Online
Deutschsprachiges Angebot
Niemand kommt als Selbständiger so günstig in die Krankenkasse wie freie Künstler und Publizisten: Sie müssen sich nicht freiwillig gesetzlich und überteuert absichern, sondern bekommen die Hälfte der Beiträge als Zuschuss von der Künstlersozialkasse. Und die Rente wird von der KSK auch noch bezuschusst – insgesamt erhält man von der KSK so mehrere tausend Euro pro Jahr. Doch was sind die Voraussetzungen, wer wird überhaupt in die KSK aufgenommen?
Fred Janssen wird darüber berichten. Er ist seit über 35 Jahren Mitarbeiter der Künstlersozialkasse und war in den Bereichen Versichertenrecht, Künstlersozialabgabe, Betriebsprüfung tätig. Sein jetziges Aufgabenfeld liegt im Bereich des Wissensmanagements, Auskunft und Beratung/Öffentlichkeitsarbeit.
Diese Veranstaltung ist geöffnet für Studierende von zahlreichen Kunst- und Musikhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Anmeldung ab 1. April 2026 hier.
Montag04.05.26
Professionalisierung Workshop
+ – Kunst am Bau verstehen – entwickeln – realisieren
10:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 213
4./11. Mai 2026, 10–14 Uhr
Angebot in deutscher und englischer Sprache möglich
Kunst am Bau ist ein spannendes und zugleich anspruchsvolles Arbeitsfeld für Künstler*innen: Es verbindet künstlerische Freiheit mit konkreten architektonischen, gesellschaftlichen und funktionalen Kontexten. Kunst am Bau ist Teil des öffentlichen Raums und steht dort im direkten Dialog zu Architektur und den Menschen. Doch welche Strukturen, Verfahren und Regeln bestimmen Kunst-am-Bau-Wettbewerbe? Wie finden Künstler*innen den Einstieg? Und wie entwickelt man aus einer Idee einen überzeugenden Wettbewerbsbeitrag?
Der zweiteilige Workshop vermittelt Schritt für Schritt das notwendige Wissen und praktische Handwerkszeug für den Zugang zu Kunst-am-Bau-Projekten. Anhand realisierter Beispiele analysieren wir Strategien, Konzepte und Umsetzungen. Wir klären formale Rahmenbedingungen unterschiedlicher Wettbewerbsformen, besprechen zugrundeliegende Regelwerke sowie typische Hürden und Entscheidungskriterien in Wettbewerbsverfahren.
Im zweiten Teil durchlaufen wir exemplarisch einen Wettbewerb: von der Veröffentlichung über die Bewerbung und Konzeptentwicklung bis zur Ausarbeitung eines künstlerischen Entwurfs. Gemeinsam skizzieren wir einen Wettbewerbsbeitrag im Kontext eines konkreten Fallbeispiels – von der Recherche bis zur überzeugenden Präsentation der Idee.
Ziel des Workshops ist es, erste Berührungen mit Kunst-am-Bau-Verfahren zu erfahren, strategisches Denken zu schärfen und mit einem klaren Verständnis der nächsten Schritte in den ersten Wettbewerb zu starten.
Bianca Müllner lebt und arbeitet in Hamburg. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt in der Malerei, Installation und Video. Sie war 2018–23 kulturpolitisch aktiv als Vorsitzende des Berufsverbands Bildender Künstler*innen in Hamburg. Sie ist Mitglied der Kunstkommission Hamburg und frisch Vorsitzende im Hinterconti e.V. Sie ist Organisatorin des Frappant Atelierstipendiums. Seit 2024 arbeitet sie im Bereich Wettbewerbsmanagement für Kunst am Bau Wettbewerbe.
Anmeldung ab 1. April 2026 hier.
Dienstag05.05.26
Professionalisierung Workshop
+ – Toolbox für Portfolio & Präsenz im Kunstfeld
10:00 Uhr Online
5./12. Mai 2026, 10–15 Uhr
Angebot in deutscher und englischer Sprache möglich
Du fragst dich:
Wie spreche ich authentisch über meine Kunst, ohne mich zu verbiegen?
Wie bewerbe ich mich erfolgreich für Stipendien, Ausstellungen oder Projekte?
Wie geht es nach dem Studium weiter und mit wem möchte ich in Austausch treten?
In diesem zweitägigen Workshop entwickelst Du praxisnahe Methoden, um deine künstlerische Arbeit präzise, selbstverständlich und angemessen zu vermitteln – mündlich wie schriftlich.
Sprechen und Schreiben spielen auch in der bildenden Kunst eine zentrale Rolle. Doch wie schreibe ich über meine Arbeit – persönlich, aber professionell? Welche Texte passen in ein Portfolio? Und wie vermeide ich gängige Floskeln?
Was erwartet Dich im Workshop:
Anhand deiner aktuellen Projekte und Arbeiten erproben wir verschiedene Formen der Präsentation und des Schreibens.
Kurzvorstellungen: Wie stelle ich meine Arbeit präzise und pointiert vor?
Portfolio- Check: Individuelles Feedback zu deinem Portfolio und Einblicke in verschiedene Jury- und Sichtungssituationen.
Textentwicklung: Wir verfassen Textbausteine für Bewerbungen, Website & Publikationen
Ziel ist eine durch Selbstreflexion, Information und Übung verfeinerte Darstellung der eigenen Praxis und die Entwicklung von Textbausteinen, auf die man/frau für Bewerbungen, Anträge, Publikationen und Webseiten zurückgreifen kann.
Für den Workshop bitte bereithalten: Aktuelles Portfolio, Fotos, Kurztexte soweit vorhanden.
Birgit Effinger ist Kunstwissenschaftlerin und Expertin für Laufbahnentwicklung im Kunstfeld. Sie unterstützt Künstler*innen, Gestalter*innen und Filmemacher*innen mit Coaching und Lehre an verschiedenen europäischen Kunsthochschulen bei der proaktiven Gestaltung ihrer beruflichen Laufbahn – mit erprobten Methoden, individueller Beratung und Empowerment.
Als langjährige Projektleiterin (u. a. Goldrausch Künstlerinnenprojekt, see up weißensee kunsthochschule berlin, Designfarm Berlin) und Mentorin verfügt sie über umfassende Erfahrung in der Vermittlung von professionellen Standards im Kunstfeld, stets mit Blick auf die künstlerische Integrität und individuelle Entwicklung.
Anmeldung ab 1. April 2026 hier.
Dieser Workshop richtet sich an HFBK-Studierende im Abschlussjahr und Graduierte bis 5 Jahre nach dem Studium.
Montag11.05.26
Workshop Professionalisierung
+ – Portfoliosichtung mit Fabian Schöneich in Einzelsitzungen
00:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 113
Angebot in Deutscher und Englischer Sprache möglich
Das Portfolio von Künstler*innen funktioniert wie ein Schaufenster für Juror*innen, Kurator*innen und Interessierte, die einen überblickhaften Eindruck von der jeweiligen künstlerischen Position bekommen wollen. Doch oft herrscht Unsicherheit über die Struktur, den Aufbau und die Gestaltung des eigenen Portfolios. Professionelles Feedback kann hier Abhilfe schaffen! Fabian Schöneich (Gründer und Direktor des CCA Berlin) kommentiert in halbstündigen Einzelgesprächen die eingereichten Portfolios und erarbeitet mit den einzelnen Teilnehmer*innen Konzepte zu deren Optimierung.
Fabian Schöneich ist Gründer und Direktor des CCA Berlin – Zentrum für zeitgenössische Kunst. Er war Kurator des Portikus in Frankfurt (2014–18) und arbeitete als Assistenzkurator in der Kunsthalle Basel und im Kunstinstituut Melly (ehemals Witte de With Center for Contemporary Art) in Rotterdam.
Anmeldung ab 1. April 2026 hier.
Einreichungsfrist der Portfolios bis spätestens 3. Mai 2026 an Swaantje Benson.
Dieser Workshop richtet sich an HFBK-Studierende und Graduierte bis 5 Jahre nach dem Studium.
Dienstag19.05.26
Workshop Professionalisierung
+ – Antragswerkstatt
10:00 Uhr Online
19./26. Mai 2026, jeweils 10–13 Uhr
Deutschsprachiges Angebot
Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmer*innen zu ermächtigen, eigenständig passende Förderprogramme zu identifizieren und erfolgreich zu beantragen.
Im Fokus des ersten Workshop-Teils stehen Ziele, Förderkriterien und Antragsverfahren. Wir verschaffen uns zunächst einen Überblick über ausgewählte Förderprogramme sowie die gängigen Finanzierungsarten und sprechen darüber, was notwendig ist, um einen Antrag erfolgreich aufzusetzen. Da mit der Förderzusage auch immer eine Dokumentationspflicht gegenüber dem Geldgeber einhergeht (Verwendungsnachweis mit Sachbericht und zahlenmäßigem Nachweis), wollen wir einüben, den Arbeitsaufwand vor, während und nach dem Projekt richtig einzuschätzen.
Im Fokus des zweiten Workshop-Teils stehen Ziele, Förderfähigkeit, Zielgruppe, Zeitplan, Schlüsselwörter und Fehlerquellen. Wir sprechen über das rechte Maß an Inhaltstiefe und Umfang bei der Anlage von Konzepten und der Entwicklung förderfähiger Projekte. Außerdem lernen wir, die Anforderungen des Förderers bereits bei der Konzeptentwicklung mitzudenken. Praxisnahe Hinweise und Tipps aus der langjährigen Beratungstätigkeit und Berufspraxis von Rosita Kuerbis sowie Förderbeispiele veranschaulichen die Kursinhalte.
Seit 2016 berät Rosita Kuerbis Unternehmen, Kulturschaffende und Institutionen in Förderangelegenheiten und begleitet geförderte Projekte auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. Ihre Berufspraxis (seit 2004) umfasst die Identifikation und Beantragung von Fördermitteln, die Betreuung und Abrechnung von Projektmitteln von Bund und Land, die Projektbegleitung auf internationaler Ebene, ebenso wie die Entwicklung von EU-Förderprogrammen.
Anmeldung ab 1. Mai 2026 hier.
Freitag22.05.26
Workshop Professionalisierung
+ – Finding Your Voice: A Writing Workshop for Artists
11:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 113
English language offer
Many artists wish their work could „speak for itself“ and often feel uneasy about writing or speaking about their practice. However, in today’s art world, there are countless moments when artists must put their thoughts into words—whether for grant applications, residencies, exhibitions, or public talks. These tasks can feel overwhelming: What to emphasize? How to find the right tone?
This is where the workshop led by HFBK graduate and frieze associate editor Chloe Stead comes in. Designed to demystify the process, the workshop equips participants with practical skills to approach writing with confidence and clarity. Through exploring various text types, such as artist statements, bios, and applications, participants will learn to critically assess what works well and what doesn’t. Beyond the external demands of writing, this workshop will highlight how writing can serve as a tool for deeper self-reflection, helping artists better understand their own practice. Writing, too, can be an act of generosity, offering essential context to audiences unfamiliar with contemporary art. By developing their own voice in writing, participants will gain control over how their work is presented and understood, ensuring that their vision reaches both specialist and non-specialist audiences alike.
On request, Chloe will allocate individual time slots following the successful completion of the workshop in which online feedback can be given on the written texts revised on the basis of the newly acquired knowledge.
Chloe Stead graduated from HFBK in 2014 and now works as a Berlin-based art critic and associate editor of frieze. Her writing has appeared in publications such as Artnet, frieze, Mousse and Spike Art Magazine. She also regularly contributes to artist monographs and has taken part in or moderated talks at Damien & the Love Guru, Brussels; Vienna Contemporary; Hamburger Bahnhof, Berlin; Kunstverein Hamburger Bahnhof, Hamburg; and Migros Museum, Zurich.
Registration from May 1, 2026 here.
Mittwoch27.05.26
+ – Förderprogramme der Stadt Hamburg
13:00 Uhr Online
Deutschsprachiges Angebot
Die Behörde für Kultur und Medien Hamburg unterstützt bildende Künstler*innen durch ein umfangreiches Förderportfolio: So können etwa Kataloge, Ausstellungen und Veranstaltungen von professionellen Künstler*innen sowie Jahresprogramme von nicht-kommerziellen Ausstellungsräumen gefördert werden. Außerdem werden jährlich Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst, projektbezogene Kunststipendien der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius sowie Atelier- und Auslandsstipendien vergeben. Auch der Ausbau von Ateliers wird unterstützt. Darüber hinaus können Projekte im Rahmen des Programms „Kunst im öffentlichen Raum“ bezuschusst werden. Nicht zuletzt lobt die Behörde den Edwin Scharff-Preis und den Lichtwark-Preis aus.
Im Fokus des Online-Vortrags stehen die Vorstellung der einzelnen Fördermöglichkeiten sowie Tipps für die Antragstellung.
Anna Gröger studierte an der AdBK Nürnberg, der HFBK Hamburg und an der Burg Giebichenstein und arbeitet als Referentin für Kunst im öffentlichen Raum an der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.
Anmeldung ab 1. Mai 2026 hier.
Freitag29.05.26
Workshop Professionalisierung
+ – Exhibition Management
11:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 213 a/b
Angebot in Deutscher und englischer Sprache möglich
In einem von Künstlern betriebenen Raum ausstellen? Leerstehende Räume für Pop-up-Ausstellungen nutzen? Werbeflächen als temporäre Ausstellungsfläche anfragen? Beim Studium der Kunst geht es um das Schaffen, aber auch um das Ausstellen – und Ausstellungen können genauso experimentell sein wie die Kunst selbst. Aber wie fängt man an? Was muss man beachten? Welche Möglichkeiten gibt es?
Der Kurs vermittelt die Grundlagen des Ausstellungsmanagements – einschließlich kreativer, technischer, finanzieller und logistischer Aspekte. Es werden Einblicke in PR und Öffentlichkeitsarbeit gegeben und Kernthemen der Kuratierung vorgestellt.
Nach Abschluss dieses Kurses verfügen die Teilnehmer über grundlegende Kenntnisse im Ausstellungsmanagement. Sie sind in der Lage, selbstständig kreative und unkonventionelle Ausstellungsorte zu identifizieren und für ihre Kunstprojekte zu nutzen. Sie haben ein Verständnis für die technischen, finanziellen und logistischen Herausforderungen bei der Planung und Realisierung von Ausstellungen und können diese zielgerichtet bewältigen. Außerdem erhalten sie erste Einblicke in die Bereiche PR und Kunstvermittlung, um ihre Projekte einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Grundlegende Kenntnisse im Bereich Kuratieren ermöglichen es ihnen, experimentelle Ausstellungskonzepte zu entwickeln und umzusetzen.
Dr. Kerstin Flasche war Kuratorin am Kunsthaus Dresden – Städtische Galerie für zeitgenössische Kunst und in der Stephanie Kelly Gallery, einem gemeinnützigen Ausstellungsraum für junge Künstler*innen in Dresden. Ihre Doktorarbeit „Minerals that Matter. Crystals and Minerals in the Art of the 21st Century” (Titel übersetzt, Edition Metzel München, 2025) wurde im Sommer 2021 an der Hochschule der Künste Dresden abgeschlossen. Sie ist spezialisiert auf zeitgenössische Kunst, transdisziplinäre Methoden, queere und posthumane Theorien sowie kuratorische Praxis.
Anmeldung ab 1. Mai 2026 hier.
Freitag12.06.26
Vortrag Professionalisierung
+ – Einführung in die VG Bild-Kunst
10:00 Uhr Online
Netzwerkangebot
Wer oder was ist die VG Bild-Kunst? Welche Aufgaben hat sie? Wer kann Mitglied werden und kostet die Mitgliedschaft etwas? Warum sollte ich Mitglied werden und wie kann ich von der VG Bild-Kunst profitiere? Diese und andere Fragen rund um die VG Bild-Kunst beantwortet Ihnen der Vortrag. Dozentin ist Sandra Freischem, Inhouse-Juristin der VG Bild-Kunst. Sie hält regelmäßig Seminare und Workshops zur VG Bild-Kunst, Urheberrecht und angrenzenden Themen.
Sandra Freischem ist Rechtsanwältin und seit 2014 als Unternehmensjuristin für die VG Bild-Kunst in Bonn tätig. Daneben hält sie regelmäßig Vorträge zu den Themen Urheberrecht, Urhebervertragsrecht, Fotografie und Persönlichkeitsrecht sowie VG Bild-Kunst.
Anmeldung ab 1. April 2026 über careerservice@hfbk-dresden.de bei Denise Ackermann
ZOOM-Einwahldaten nach Anmeldung per Mail
Ein Angebot des Career Service der HfBK Dresden.
Professionalisierung Workshop
+ – Welchen Text braucht die Kunst? – Ein Schreib-Workshop für Künstler*innen
14:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 113
12./26. Juni 2026, 14–18 Uhr
Deutschsprachiges Angebot
Viele Kunstwerke und künstlerische Praktiken lassen sich nicht ausschließlich über visuelle Wahrnehmung erfassen, sie benötigen Vermittlung, weitere Informationen, Kontext. Sie benötigen: Text. Dieser sollte Betrachter*innen Zugänge zur Kunst ermöglichen, ihnen aber keinesfalls vorgeben, was sie angesichts eines Werks zu denken oder zu empfinden haben. Ebenso wenig sollte Text, der Kunstwerke flankiert (an der Wand, im Portfolio, in der Pressemitteilung), die Worthülsen eines vermeintlichen Fachjargons reproduzieren – komplexe Inhalte können nach komplexer Sprache verlangen, oft genug sind schwer verständliche Texte aber einfach nur Ausdruck von Bequemlichkeit und unpräzisem Denken.
Künstler*innen tragen Verantwortung für den Text, der ihre Arbeiten begleitet – wenn sie mit denjenigen kommunizieren, die ihn am Ende verschriftlichen, wenn sie ihn selbst formulieren. Im Workshop machen wir uns auf die Suche nach der Sprache, die dem jeweiligen Werk und der jeweiligen Praxis entspricht. Wir präsentieren die eigene Arbeit und gehen in den Austausch miteinander, um die eigene Perspektive zu reflektieren und voneinander zu lernen. Wir analysieren, was einen besonders geglückten „Text zur Kunst“ ausmacht. Wir behalten beim Schreiben und Sprechen verschiedene Zielgruppen im Blick.
Seit Dagrun Hintze Kunstvermittlerin bei der documenta11 war, beschäftigt sie die Frage, welche Sprache einem Kunstwerk angemessen ist. In diesem Zusammenhang experimentiert sie mit verschiedenen Textformaten: Neben Katalogbeiträgen kollaboriert sie auch literarisch mit Künstler*innen – eine Sammlung so entstandener Prosatexte erschien 2019 unter dem Titel „Wer was in welcher Nacht träumte – Erzählungen zu Kunst, Design und Architektur“ im Textem Verlag. Hintze veröffentlicht außerdem Lyrik, Prosa und Theaterstücke und lehrte Interdisziplinäre künstlerische Praxis an der UDK Berlin sowie Creative Writing an der HAW Hamburg.
Anmeldung ab 1. Mai 2026 hier.
Montag15.06.26
Infoveranstaltung Professionalisierung
+ – Screentour – strategische Festivalplanung für Filmschaffende
11:00 Uhr Online
Angebot in deutscher und englischer Sprache möglich
Über 12.000 Filmfestivals weltweit – von großen A-Festivals über spezialisierte Genre-Events bis hin zu thematisch oder regional fokussierten Plattformen. Doch welche davon passen wirklich zu meinem Film? Und wie behalte ich den Überblick über Deadlines, Premierenstatus, Gebühren und strategische Prioritäten?
Dieser Workshop stellt Screentour vor – eine App, die Filmschaffende dabei unterstützt, aus der Vielzahl internationaler Festivals eine fundierte Auswahl zu treffen. Auf Basis einer kurzen Filmbeschreibung schlägt Screentour passende Festivalsektionen vor und hilft anschließend dabei, die Auswahl in einen strukturierten und realistischen Einreichungsplan zu überführen und auch die Premierenanforderungen stets im Blick zu halten.
Gemeinsam werfen wir einen praxisnahen Blick auf die Funktionsweise des Tools, diskutieren Auswahlkriterien und sprechen über Festivalstrategien:
Welche Rolle spielen Genre, Länge und Produktionskontext?
Wie wichtig ist der Premierenstatus?
Welche Ziele verfolge ich mit meinem Festivalrun – Sichtbarkeit, Vertrieb, Netzwerk, Preise?
Wie lassen sich Einreichungen zeitlich und finanziell sinnvoll planen?
Screentour entstand in Kooperation mit der HFBK Hamburg und der Filmwissenschaftlerin Skadi Loist (Jurymitglied des Berlinale TEDDY Award) und verbindet wissenschaftliche Expertise mit praktischer Anwendung für die Filmbranche.
Wer möchte, bringt ein aktuelles Filmprojekt mit: Eine kurze Beschreibung oder ein Link zur Filmwebseite genügt als Grundlage. Anhand ausgewählter Beispiele probieren wir das Tool direkt aus und entwickeln erste individuelle Festivalstrategien.
Chris Xu ist Filmproduzent sowie Gründer und Entwickler von Screentour, dem weltweit ersten datenbasierten Tool zur strategischen Festivalplanung. Sein koproduzierter Film GUOCHANG (Regie: Nana Xu) feierte seine Premiere im Forum Special der Berlinale.
Aus der praktischen Erfahrung zahlreicher Festivalauswertungen und der intensiven Auseinandersetzung mit internationalen Festivalstrategien entwickelte er Screentour – mit dem Ziel, Filmschaffenden eine fundierte, transparente und effiziente Orientierung im globalen Festivalmarkt zu ermöglichen.
Anmeldung ab 1. Mai 2026 hier.
Dieser Workshop richtet sich an Film-Studierende der HFBK und Graduierte bis 5 Jahre nach dem Studium.
Dienstag23.06.26
Professionalisierung Vortrag
+ – Die Künstlersozialkasse (KSK)
14:00 Uhr Online
Deutschsprachiges Angebot
Niemand kommt als Selbständiger so günstig in die Krankenkasse wie freie Künstler und Publizisten: Sie müssen sich nicht freiwillig gesetzlich und überteuert absichern, sondern bekommen die Hälfte der Beiträge als Zuschuss von der Künstlersozialkasse. Und die Rente wird von der KSK auch noch bezuschusst – insgesamt erhält man von der KSK so mehrere tausend Euro pro Jahr. Doch was sind die Voraussetzungen, wer wird überhaupt in die KSK aufgenommen?
Fred Janssen wird darüber berichten. Er ist seit über 35 Jahren Mitarbeiter der Künstlersozialkasse und war in den Bereichen Versichertenrecht, Künstlersozialabgabe, Betriebsprüfung tätig. Sein jetziges Aufgabenfeld liegt im Bereich des Wissensmanagements, Auskunft und Beratung/Öffentlichkeitsarbeit.
Diese Veranstaltung ist geöffnet für Studierende von zahlreichen Kunst- und Musikhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Anmeldung ab 1. Mai 2026 hier.
Mittwoch24.06.26
Workshop Professionalisierung
+ – Egofugal Alliances: The Artist–Curator Relationship between Fugue and Draft, context and rationale
13:00 Uhr Lerchenfeld 2, Raum 213
English language offer
*Microcredential Internationales
This workshop addresses the evolving relationship between artists and curators at a moment when authorship, power, and responsibility in exhibition-making are increasingly shared, contested, and renegotiated. Drawing on Yuko Hasegawa’s concept of the egofugal and Carolyn Christov Bakargiev’s notion of the curator as draftsperson, the workshop proposes a model of the artist–curator liaison as a multi voiced composition and an ongoing draft, rather than a fixed hierarchy or a finished script.
Egofugal combines the idea of a centered ego—each participant arriving with desires, convictions, and a strong standpoint—with a movement of fugere: to move away and forward. It resonates with the musical fugue, where a theme appears in one voice, is taken up and transformed by others, and progresses through repetition, variation, and counterpoint. In this sense, the artist–curator relationship becomes an egofugal choreography: two distinct centers that repeatedly decenter themselves to respond to each other and to the evolving exhibition. Christov Bakargiev’s metaphor of the curator as draftsperson emphasizes process, tentativeness, and revision. The curator generates sketches—conceptual, spatial, discursive—within and around the artist’s work, knowing that these drafts will be reworked, contested, or erased in dialogue.
The curator generates conceptual, spatial and discursive sketches within and around the artist’s work. Yet these drafts are to be reworked, contested or erased in dialogue with the artist. This view resists curatorial over authorship: the exhibition is not a final drawing imposed on the artist but a palimpsest of drafts, traces, and negotiations between artist, curator, institution, and public.
Taken together, egofugal movement and curatorial drafting offer a productive framework for early career artists to understand and navigate their liaisons with curators: not as one sided judgment or service, but as a dynamic, co authored process of composing, revising, and sharing meaning.
The workshop follows a structured yet dialogical format, putting into practice the collaborative model it reflects upon. It begins with an introduction to the curatorial role in exhibition-making, considering its historical development and its shifting understandings of authorship and responsibility. On this basis, we will explore various curatorial approaches and examine how an artwork changes as it moves from the studio into the exhibition space, where context, mediation, and spatial arrangement actively shape its meaning. Participants will take part in focused exercises that address the presentation of their own work and the development of exhibition ideas. They will learn to articulate their positions with clarity, intellectual depth and critical awareness.
Throughout the workshop, a collaborative methodology is emphasized: curators are approached as partners in an ongoing process rather than as external authorities. Participants are encouraged to remain attentive to their central concerns while cultivating critical thinking, mutual trust, openness, and flexibility.
Nirith Nelson is a contemporary art and design curator and art educator. She teaches Curatorial Studies at the Bezalel Academy of Arts and Design and is Curator of Contemporary Art at the Israel Museum in Jerusalem.
Registration from May 1, 2026 here.
This workshop is aimed at HFBK students in their final year and graduates up to 5 years after graduation.