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Die Jahresausstellung 2025 der Hochschule für bildende Künste vom 14.—16.⁠ ⁠Februar 2025 Hamburg beeindruckte durch die Vielfalt und Qualität der gezeigten künstlerischen Arbeiten und konnte mit über 13.500 Kunstinteressierten einen neuen Publikumsrekord verzeichnen. Während der dreitägigen Laufzeit ermöglichen kostenfreie Führungen in Deutsch, Englisch und in Gebärdensprache zahlreiche persönliche Begegnungen mit der aktuellen Kunstproduktion. Zudem erfreute sich der im Rahmen der Jahresausstellung veranstaltete Studieninformationstag erneut einer großen Nachfrage.

Zur Ausstellungseröffnung in der Aula hat Präsident Martin Köttering den Preis des DAAD für hervorragende Leistungen internationaler Studierender in Höhe von 1.000 Euro an Kenneth Ting-Yu Lin verliehen. Zudem wurde Julius Böhm mit dem Stipendium der Stiftung Stendar-Feuerbaum durch Ilka von Bodungen, der stellvertretenden Geschäftsführerin der Hamburgischen Kulturstiftung, ausgezeichnet.

Zu den Jurybegründungen:

Der Masterstudent Kenneth Ting-Yu Lin (Klasse Prof. Rajkamal Kahlon und Prof. Sung Tieu) verfügt über eine bemerkenswert vielfältige, interdisziplinäre künstlerische Praxis. Mit spielerischem Humor geht er der Frage nach, wie die eigene Identität durch das Überschreiten von Grenzen neu gestaltet werden kann. Seine Medien sind die Malerei, Künstler*innenbücher, interaktive Spiele-Workshops, Performative Lectures und Multimedia-Installationen – die er als Einzelkünstler oder als Teil des livingroom.collective realisiert. Neben seiner kollaborativen Praxis setzt sich Kenneth für den Austausch zwischen Studierenden und den Aufbau von Netzwerken innerhalb verschiedener Kunstszenen und über Ländergrenzen hinweg ein, was ihn in den Augen der Auswahljury AG Internationales zu einem idealen DAAD-Preisträger macht.

Mit Julius Böhm, der Bühnenraum (Klasse Prof. Eva Maria Bauer) im Master studiert, wurde das Stipendium der Stiftung Stendar-Feuerbaum einer Position zugesprochen, die mit ihren beeindruckenden künstlerischen Entwürfen für die großen Theaterbühnen – ob Thalia Theater und Schauspielhaus Hamburg, Volksbühne oder Theaterhaus Jena – bereits Furore gemacht hat. Die HFBK-Jury überzeugte, dass er in seinen Bühnenbildern technisches Know-how mit einer tiefgehenden, metaphorischen Bildsprache verbindet und so eindringliche atmosphärische Räume schafft. Seine Arbeiten zeugen von einer präzisen gestalterischen Handschrift und einer außergewöhnlichen Sensibilität für die Wechselwirkungen zwischen Raum, Narration und Theaterästhetik.

(13.02.2025)