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Seit 2025 bietet die HFBK Hamburg den Promotionsstudiengang PhD in Art Practice an.
Die HFBK Hamburg ermöglicht und fördert damit praxisbasierte Promotionen, die künstlerische Forschungsansätze in Anwendung bringen. Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung und Stärkung der ästhetischen Wissensproduktion in den Künsten und durch die Künste. Im Zentrum des Programms steht die inter- und transdisziplinäre Forschung innerhalb und mittels der Praxis künstlerischer Arbeitsprozesse. Forschung wird im Kontext einer umfassenden Wissensproduktion grundsätzlich als ergebnisoffen verstanden. Dabei spielen die Methoden der künstlerischen Wissensproduktion und ihre Reflektion eine zentrale Rolle. Sie bilden die notwendige und nachvollziehbare Grundlage für epistemische Untersuchungen und Analysen, die auf die Entwicklung eines methodischen Instrumentariums und einer reflexiven Arbeits- und Forschungspraxis ausgerichtet sind. Der Schwerpunkt liegt auf der eigenständigen und kritischen Erarbeitung von Wissen in einem spezifischen Feld der Künste, das sowohl im Prozess als auch im Ergebnis, Praxis und Theorie umfasst. Ziel ist es auch, den Dialog des jeweiligen Feldes mit der breiteren Gesellschaft zu erweitern.
Das Promotionsprogramm PhD in Art Practice kann in den verschiedenen künstlerischen Schwerpunkten der HFBK Hamburg absolviert werden: Bildhauerei, Design, Film, Malerei/Zeichnen, Bühnenraum, Zeitbezogene Medien, Grafik/Fotografie. Die angewandten Forschungsthemen und Methoden sind mit den zeitgenössischen und historischen Praktiken und der Theorie der Schwerpunkte in Bezug zu setzen. Das interdisziplinäre Programm befähigt Absolvent*innen den internationalen Standards entsprechende eigenständige künstlerische Forschungsleistungen zu erbringen sowie koordinierende und leitende Funktionen in der Lehre und im Kunstbetrieb zu übernehmen.
Die Promovierenden absolvieren ein Veranstaltungsprogramm (11 SWS) in Präsenz, in dem Grundlagen des künstlerischen Forschens und der Präsentation gemeinsam entwickelt werden. Das Curriculum findet in deutscher und englischer Sprache statt.
Auf Basis der persönlichen Teilnahme an dem Programm werden die PhD Kandidat*innen nach fünf Semestern zur Prüfung zugelassen, zu der ein recherchebasiertes Werk eingereicht wird. Für den genauen Ablauf der Prüfung konsultieren Sie bitte die Promotionsordnung.