Gleb hat einen kleinen Friseursalon in Hamburg-Altona. Außerdem hat er eine blühende Phantasie. Er hat sich eine Filmgeschichte ausgedacht, die er seiner zumeist älteren Kundschaft während dem Haareschneiden erzählt.
Zu dieser Geschichte haben ihn Personen aus seinem Umfeld inspiriert, er hat Themen aufgegriffen, die ihn beschäftigen, aber vor allem hat er für sich
selbst ein Alter Ego erfunden, welches in seiner Geschichte eine eigene Welt ausprobieren kann. Und während er das alles erzählt, schneidet er Haare, macht frische Dauerwellen und färbt Wimpern. Gleb beteiligt seine Kunden an der Entwicklung der Geschichte und der Figuren, sie stellen Fragen und kommentieren die Handlung. Und so entsteht in diesem Film nicht nur eine Geschichte, sondern auch das Portrait von Gleb dem Friseur, sowie des Milieus, welches sich in seinem kleinen Salon trifft.
»Glebs Film«
Premiere in der Reihe Perspektive Deutsches Kino auf den 60. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2010
Hamburger Publikumspreis beim 26. Internationalen KurzFilmFestival Hamburg 2010
Diplomprojekt, 2009
Künstler/in:
Christian Hornung
Geboren 1976
in Karlsruhe
Diplomstudium
an der HFBK
seit 2004
Abschluss 2009
Betreuung HFBK:
Prof. Pepe Danquart, Prof. Wim Wenders