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2020/02/26: HFBK-Filmemacher*innen dreimal stark in Berlin

Zahlreiche Filmemacher*innen von der Hochschule für bildende Künste Hamburg sind aktuell präsent in Berlin:

Bei der Verleihung der Preise der deutschen Filmkritik am 24. Februar 2020 wurde „Wintermärchen“ (D 2018, 125 Min) von Jan Bonny und HFBK-Absolvent Jan Eichberg (Drehbuch) als „Bester Spielfilm“ des Jahres sowie für die „Beste Kamera“ und mit dem „Sonderpreis für ein Darsteller-Ensemble“ ausgezeichnet, HFBK-Absolventin Helena Wittmann erhielt für „Ada Kaleh“ (D 2018, 14 Min) den Preis in der Kategorie „Bester Experimentalfilm“ und der letztjährige Berlinale-Gewinner „Ich war zuhause, aber…“ (D 2019, 105 Min) von HFBK-Professorin Angela Schanelec wurde für den „Besten Schnitt“ prämiert. Der unabhängige Verband der deutschen Filmkritik vergibt die Preise seit 1956 ausschließlich nach künstlerischen Kriterien, wobei sich die Jurys für die verschiedenen Kategorien aus Mitgliedern des Verbandes zusammensetzen.
www.vdfk.de

Gleichfalls stark zeigt sich die HFBK Hamburg bei der 6. Woche der Kritik - Berlin Critic Week, die noch bis 27. Februar 2020 in den Hackesche Höfe Kinos zu erleben ist: Von Oliver Bassemir läuft „[BORDEAUX], MA BILE“ (D/FR 2019, 10 Min), von Luise Donschen ist „Ganze Tage zusammen“ (D 2019, 23 Min) zu sehen und die jüngste HFBK-Absolventin Salka Tiziana ist mit ihrem Bachelor-Abschlussfilm „For the Time Being“ (D/ES/CH 2020, 71 Min) dabei. Die Woche der Kritik ist eine Veranstaltung des Verbands der deutschen Filmkritik und verfolgt das Anliegen, im Rahmen eines Filmfestivals programmatisch die Perspektive der Filmkritik mitzudenken.

Termin:
27.2.2020, 20:00 Hackesche Höfe Kino
www.wochederkritik.de

Nach dem Silbernen Bären für HFBK-Professorin Angela Schanelec im letzten Jahr vertritt auf der 70. Berlinale in der Reihe „Berlinale Shorts“ HFBK-Absolvent Nicolaas Schmidt mit „Inflorescence“ (D 2020, 8 Min / Infinite Loop) die Hochschule. Erzählt wird eine Gutenachtgeschichte im Sinne des „Romantic Conceptualism“ über Widerstand und Redundanz oder das schwierige, ambivalente Verhältnis von Wahrheit, Traum, Leben und Liebe.

Termine:
26.2.2020, 17:00 Colosseum 1
27.2.2020, 16:30 CinemaxX 3
27.2.2020, 21:00 Moviemento (Berlinale Shorts Go Kiez)
28.2.2020, 16:30 Zoo Palast 3 (Shorts Take Their Time)
www.berlinale.de / www.nicolaasschmidt.de/

Pressekontakt

ASA Open Studio 2019, Karolinenstraße 2a, Haus 5; Foto: Matthew Muir

Live und in Farbe: die ASA Open Studios im Juni 2021

Seit 2010 organisiert die HFBK das internationale Austauschprogramm Art School Alliance. Es ermöglicht HFBK-Studierenden ein Auslandssemester an renommierten Partnerhochschulen und lädt vice versa internationale Kunststudierende an die HFBK ein. Zum Ende ihres Hamburg-Aufenthalts stellen die Studierenden in den Open Studios in der Karolinenstraße aus, die nun auch wieder für das kunstinteressierte Publikum geöffnet sind.

Studiengruppe Prof. Dr. Anja Steidinger, Was animiert uns?, 2021, Mediathek der HFBK Hamburg, Filmstill

Vermitteln und Verlernen: Wartenau Versammlungen

Die Kunstpädagogik Professorinnen Nora Sternfeld und Anja Steidinger haben das Format „Wartenau Versammlungen“ initiiert. Es oszilliert zwischen Kunst, Bildung, Forschung und Aktivismus. Ergänzend zu diesem offenen Handlungsraum gibt es nun auch eine eigene Website, die die Diskurse, Gespräche und Veranstaltungen begleitet.

Ausstellungsansicht "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg; Foto: Maximilian Schwarzmann

Schule der Folgenlosigkeit

Alle reden über Folgen: Die Folgen des Klimawandels, der Corona-Pandemie oder der Digitalisierung. Friedrich von Borries (Professor für Designtheorie) dagegen widmet sich der Folgenlosigkeit. In der "Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben" im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verknüpft er Sammlungsobjekte mit einem eigens für die Ausstellung eingerichteten „Selbstlernraum“ so, dass eine neue Perspektive auf „Nachhaltigkeit“ entsteht und vermeintlich allgemeingültige Vorstellungen eines „richtigen Lebens“ hinterfragt werden.

Jahresausstellung 2021 der HFBK Hamburg

Jahresausstellung einmal anders: Vom 12.-14. Februar 2021 hatten die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg dafür gemeinsam mit ihren Professor*innen eine Vielzahl von Präsentationsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen erschlossen. Die Formate reichten von gestreamten Live-Performances über Videoprogramme, Radiosendungen, eine Telefonhotline, Online-Konferenzen bis hin zu einem Webshop für Editionen. Darüber hinaus waren vereinzelte Interventionen im Außenraum der HFBK und in der Stadt zu entdecken.

Studieninformationstag 2021

Wie werde ich Kunststudent*in? Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren? Kann ich an der HFBK auch auf Lehramt studieren? Diese und weitere Fragen rund um das Kunststudium beantworteten Professor*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen der HFBK im Rahmen des Studieninformationstages am 13. Februar 2021. Zusätzlich findet am 23. Februar um 14 Uhr ein Termin speziell für englischsprachige Studieninteressierte statt.

Katja Pilipenko

Semestereröffnung und Hiscox-Preisverleihung 2020

Am Abend des 4. Novembers feierte die HFBK die Eröffnung des akademischen Jahres 2020/21 sowie die Verleihung des Hiscox-Kunstpreises im Livestream – offline mit genug Abstand und dennoch gemeinsam online.

Künstlerin: Iris Hamers "Two pink paintings facing each other"; Foto: Tim Albrecht

Kunst trotz(t) Corona: Graduate Show 2020

Mit einer zweimonatigen Verspätung fand die Graduate Show – ehemals Absolventenausstellung – in diesem Jahr am 19. und 20. September statt. Mehr als 140 Studierende zeigten ihre künstlerischen Abschlussarbeiten.

Ausstellung Transparencies mit Arbeiten von Elena Crijnen, Annika Faescke, Svenja Frank, Francis Kussatz, Anne Meerpohl, Elisa Nessler, Julia Nordholz, Florentine Pahl, Cristina Rüesch, Janka Schubert, Wiebke Schwarzhans, Rosa Thiemer, Lea van Hall. Betreut von Prof. Verena Issel und Fabian Hesse; Foto: Screenshot

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Alltagsrealität oder Klischee?; Foto: Tim Albrecht

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Ausstellung Social Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Teilansicht; Foto: MKG Hamburg

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?