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2019/03/15: RESIDENZ 2019: Digital Arts and Environment

Das Goethe-Institut Kigali und die Rwanda Arts Initiative laden 2019 erneut eine*n Künstler*in aus dem Bereich der Neuen Künste nach Ruanda ein. Während der vierwöchigen Residenz soll das Thema Nachhaltigkeit/Ökologie im Fokus stehen.

Nach dem offenen Call for Applications wird ein*e Künstler*in von einer mehrköpfigen Jury für einen vierwöchigen Residenzaufenthalt im Jahr 2019 ausgewählt und nach Kigali eingeladen. Der*die Künstler*in wird in der Rwanda Arts Initiative untergebracht. Während des Aufenthalts ist der*die Künstler*in eingeladen, sich unter Nutzung neuer Medien im Bereich der digitalen Künste mit den Herausforderungen des Klimawandels und Fragestellungen zu Ökologie und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.

Die Residenz findet im Laufe des Jahres 2019 statt. Der genaue Zeitraum wird in Absprache der lokalen Institutionen mit der*dem Künstler*in festgelegt. Die Rwanda Arts Initiative und das Goethe-Institut freuen sich auf Bewerbungen von Künstler*innen aus den Bereichen Fotografie, Video, neuen Medien und Installationen oder ortsgebundenen Interventionen, deren Kunst sich mit den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit beschäftigt.

Während des vierwöchigen Aufenthalts kann die*der Künstler*in im Austausch mit dem lokalen Umfeld neue Ideen entwickeln und mit ihrem*seinem bisherigen künstlerischen Zugang im ruandischen Umfeld experimentieren. Aufgrund dessen, dass Ruandas Kunst- und Kulturszene noch in den Kinderschuhen steckt, spielt der Austausch und Dialog mit jungen Künstler*innen und das Interesse an der lokalen Kunst während des Aufenthalts eine zentrale Rolle und ist eine unbedingte Voraussetzung für das Residenzprogramm. In Zusammenarbeit mit der Rwanda Arts Initiative soll mindestens ein Kurz-Workshop mit lokalen Künstlern durchgeführt werden.

Das Residenzprogramm „Digital Arts and Environment“ lädt Künstler*innen wie auch Studierende an Kunstakademien und Hochschulen mit Schwerpunkt der angewandten Kunst ein, die Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit/Ökologie künstlerisch zu hinterfragen. Hierbei kann sich intensiv und unter Beteiligung der Zivilbevölkerung mit dem Klimawandel und -schutz des Landes beschäftigt und gleichermaßen die Rolle des Umweltschutzes im Staatsprogramm Ruandas hinterfragt werden. Neben der Digitalisierung erscheint Ruanda auch im Umweltschutz als Vorreiter des afrikanischen Kontinents, von hier aus unternahm das Plastiktütenverbot seinen Siegeszug in andere Länder, auf dem Kontinent und darüber hinaus.

Eine ergebnisoffene Künstlerresidenz in Kigali, die auch die Auseinandersetzung mit dem Land über die Stadtgrenzen Kigalis hinaus und hinauf auf die tausend grünen Hügel erlaubt, soll hierzu einen Beitrag leisten und einen weiteren thematischen Strang des Austauschs Ruandas mit Deutschland und der Welt weben.

BEWERBUNGSFORMAT UND -UNTERLAGEN

- Anschreiben, Dossier und Lebenslauf in englischer Sprache mit Angabe des Wunschzeitraumes

- Die Auswahl erfolgt in Absprache mit einer Jury aus Akteurinnen und Akteuren der ruandischen Kunst- und Kulturszene

BEWERBUNGSSCHLUSS

Bewerbungsschluss ist der 15.3.2019. Bewerbungen, die verspätet eingehen, können leider nicht berücksichtigt werden.

LEISTUNGEN

- Das Goethe-Institut kommt für Flug und Visumsgebühren, sowie An- und Abreise zum Flughafen mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf. Es wird ein Pauschalhonorar von 2.000€ gezahlt sowie ggf. Produktionsmittel von max. 1.000€ zur Verfügung gestellt.

- Die Unterkunft (Einzelzimmer mit Gemeinschaftswohnraum, -bad und –küche) wird von der Rwanda Arts Initiative im zentralen, lebendigen und sehr sicheren Stadtteil Kimihurura gestellt.

KONTAKT

- Katharina Hey, Katharina.Hey@goethe.de

www.goethe.de/ins/rw/de/kul/sup/r19.html