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Die Stühle vorn stehen schräg, übereck. Gewiß, das könnte Zufall sein

 

2011 / 52x42cm / Acryl, Farbstift und Kohle auf Papier
2011 / 40x50 cm / Öl auf Leinwand
2010 / 59x33 cm / Acryl, Farbstift und Kohle auf Papier
In ihrer Arbeit beobachtet und reflektiert Ricarda Hoop mittels Malerei/ Zeichnung Orte, an denen die Menschen abwesend sind. Dabei interessiert sie sich für die hinterlassenen Spuren, die kaum sichtbar sind.

Die Orte wirken bewohnt und doch leer: Ein Schatten, eine Erinnerung in ihrem Gedächtnis, Gedanken als gedachte Spuren. Ihr Blick führt aber viel weiter, als nur dahin, wo die Spuren an den Dingen haften. Die Orte und die Dinge verschieben und verwandeln sich zunehmend. Das Ding löst sich während des Malprozesses von seiner eigentlichen Bestimmung, transformiert sich, wird Ornament, Oberfläche, Malerei. Das Abwesende imaginieren, sowie das in Besitz nehmen der an den Orten vorgefundenen Abdrücke und das Spiel mit zeichnerischen und malerischen Mitteln bilden ein Spannungsverhältnis im Bild.

Dies führt Ricarda Hoop weiter in der Zusammenstellung der Arbeit, die aus einer Gruppe unterschiedlicher Bilder mit verschiedenen Formaten, Maloberflächen und Malstilen besteht. Sie kann so die mannigfaltigen Aspekte, Eindrücke und Blicke nebeneinander stellen und beleuchten.
Diplomprojekt, 2011
Künstler/in:
Ricarda Hoop
Diplomstudium an der HFBK seit 2004
Abschluss 2011
Website: http://www.ricardahoop.de
Betreuung HFBK:
Prof. Dr. Hanne Loreck, Achim Hoops
Studienschwerpunkt:
Malerei/Zeichnen
Kategorie:
Malerei > Zeichnung
Malerei > Malerei