New York, Ende der 60er Jahre. Ein hoffnungsfrohes junges Mädchen bricht auf, um die »Welt für sich zu erobern«. Bald muss sie jedoch einsehen, dass nicht alles so ist, wie sie es sich vorgestellt hat. Sie strandet bei einem emigrierten Fotografen, lebt eine Weile sorglos mit ihm zusammen – bis sich ein Kind ankündigt. Ich wachse bei meiner Mutter auf, lerne meinen Vater nie kennen, bis ich beschließe, ihn aufzusuchen. Die Idee, die Aussagen meines Vaters mit denen meiner Mutter zu kontrastieren, entstand aus der abenteuerlichen Geschichte, die die beiden erlebt hatten. Ich dachte mir, es sei interessant, denselben Plot aus zwei verschiedenen Perspektiven zu hören. Herausgekommen ist freilich eine ganz andere Geschichte über die folgenreiche Begegnung zweier Menschen vor langer Zeit. Eine dieser Folgen ist das Zustandekommen dieses Dokuments.