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Jeanne Faust

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E-Mail: jnfaust@yahoo.de

Professorin für Video
Künstlerische Entwicklungsvorhaben

Professor of Video
Artistic Projects

Jeanne Faust ist seit 2009 Professorin für Video im Studienschwerpunkt Zeitbezogene Medien. Faust wurde 1968 in Wiesbaden geboren. Nach einem Jurastudium bis zum 1. Staatsexamen und einem Umschwenken zu Fotografie und Freier Kunst an der Universität Duisburg, studierte sie von 1993 bis zum Diplom 1998 an der HFBK Hamburg.

Faust arbeitet konzeptionell in den Medien Film, Video und Fotografie. Mit ihren Bildern und Filmen fordert sie das Bild- und Filmgedächtnis der BetrachterInnen heraus, unterläuft aber deren Erwartungen, wenn sie durch Lücken und einem Spiel zwischen Andeutung und Bedeutung die Erzählstruktur radikal öffnet und verrätselt. So gelingt ihr mit dem Entzug der Handlung eine Reflexion darüber anzustoßen, in welchem Maße unser Interpretieren von Bildern kulturellen Kodes entspricht und die Wechselbeziehung zwischen Bild und Wort Bedeutung schafft. Auf eindrucksvolle Weise ruft sie Stimmungen, die mit kinematografischen Erinnerungen verknüpft sind wach und hinterfragt sie gleichsam, indem sie mit vertrauten Bildern und Erzählweisen bricht und auf der Eigengesetzlichkeit ästhetischer Inszenierungen beharrt.

Für ihre Arbeit wurde Faust mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht, darunter das Stipendium des Lichtwark-Preises der Freien und Hansestadt Hamburg (2004). 2007 wurde sie für den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst in Berlin nominiert. 2008 erhielt sie den renommierten Edwin Scharff-Preis der Stadt Hamburg. Für 2012 ist sie mit dem Villa-Massimo-Stipendium der Deutschen Akademie Rom ausgezeichnet worden.

Jeanne Faust has been a professor of Video specialising in Time-based Media since the 2009/10 winter semester. Faust was born in 1968 in Wiesbaden. After studying law and passing the first state examination, she changed to photography and free art at the Universität Duisburg. She began studying at the HFBK Hamburg in 1993, receiving her degree in 1998.

Faust works conceptionally in the media of film, video and photography. Her pictures and films challenge viewers’ cultural consciousness of images and films whilst subverting their expectations. She does this by opening up the narrative structure and making it more mystifying - in a radical way, through gaps and through an interplay of overt and implied meaning. By removing the plot, Faust causes us to reflect on the extent to which cultural codes dictate how we interpret images and on how the interplay between picture and word creates meaning. In a highly effective way, she evokes the moods associated with cinematic memories whilst at the same time questioning them by departing from the familiar images and narrative structures in favour of the immanent laws of aesthetic constructs.

Faust has received a number of prizes and awards for her work, including the Lichtwark-Preis scholarship (awarded by the Free Hanseatic City of Hamburg, 2004). In 2007, she was nominated for the Preis der Nationalgalerie für junge Kunst in Berlin. In 2008, she was awarded the prestigious Edwin Scharff-Preis by the City of Hamburg. In 2012, she was awarded the Villa-Massimo-scholarship by the Deutsche Akademie in Rome.

www.jeannefaust.de