Einladung zur Pressekonferenz
Donnerstag, den 12. Juli 2007, 15.30 Uhr
Aula der Hochschule für bildende Künste Hamburg
Der Präsident der HFBK, Martin Köttering, nimmt Stellung zum aktuellen Stand des Studiengebührenboykotts an der HFBK.
Von den 571 immatrikulierten Studierenden der HFBK Hamburg (zzgl. 165 Kunstpädagogik-Studierende der Universität) sind 442 Studierende studiengebührenpflichtig, 129 Studierende sind an der HFBK von den Gebühren befreit (wegen Beurlaubung, besonderer Begabung, Kinderbetreuung, Schwerbehinderung oder Nicht-EU-Zugehörigkeit).
Nach heutigem Stand haben sich 269, das heißt 61% der zahlungspflichtigen an der HFBK Immatrikulierten dem Gebührenboykott angeschlossen. Der Hochschule für bildende Künste als einer der renommiertesten deutschen Kunsthochschulen droht nun mit der gesetzlich vorgeschriebenen Exmatrikulation der Verlust von 47 Prozent ihrer KünstlerInnen, DesignerInnen und Filmschaffenden. In öffentlichen Appellen warnten die ProfessorInnen der HFBK davor, diese künstlerisch qualifizierten Talente zu opfern, und damit die Institution HFBK in ihrem guten Ruf zu beschädigen, sowie das Image der Stadt als Kulturstandort zu verschlechtern.
Der Präsident ist nach dem Hamburgischen Hochschulgesetz verpflichtet, diejenigen, die ihre Gebühren nicht bezahlen, zu exmatrikulieren. Mit einem Mahnschreiben hatte er an die Studierenden der HFBK appelliert bis zum 09.07.2007 die fällige Summe zu überweisen und mit ihm über die Verwendung der Studiengebühren ins Gespräch zu kommen.
