
Marina Lindemann »Fundsache 72«, Installation

Zlata Vodanovic »Das Dorf Runovic«, Videoinstallation
Stipendium des Cusanuswerks für Zlata Vodanovic und Marina Lindemann
Gleich zwei HFBK-Studentinnen wurden in diesem Jahr für die Künstlerförderung des Cusanuswerks ausgewählt. Marina Lindemann, die an der HFBK im vierten Semester Freie Kunst bei Wiebke Siem studiert, hatte sich mit ihrer Installation »Fundsache 72« beworben. Mit ihrer Videoinstallation »Das Dorf Runovic« überzeugte Zlata Vodanovic die Jury. Die Künstlerin studiert seit 2005 an der HFBK Fotografie bei Silke Grossmann und Videokunst bei Ute Janssen.
Das Cusanuswerk ist eines der elf Begabtenförderungswerke in Deutschland. Es ist eine Einrichtung der katholischen Kirche und vergibt staatliche Fördermittel für Studierende aller Fächer. Gefördert werden sechs bis acht Stipendiatinnen und Stipendiaten zunächst ein Jahr lang mit bis zu 550 Euro monatlich, durch die Unterstützung von Auslandsaufenthalten sowie durch ein umfangreiches Bildungsprogramm. Nach der Bestätigung der Weiterförderung erhalten sie das Stipendium bis zum Ende des Studiums.
Der diesjährigen Jury gehörten neben dem Bochumer Kunsthistoriker Prof.Dr. Richard Hoppe-Sailer und dem Leiter des Cusanuswerks, Prof.Dr. Josef Wohlmuth, die Künstler Prof. Christiane Möbus (Berlin), Prof. Ulrich Erben (Münster) und Prof. Ursula Neugebauer (Berlin) an.
